Sonntag, 15. März 2015

[Filmreview] THE MAZE RUNNER

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Vor fast einem Jahr stellte ich euch einige Buchverfilmungen für das Jahr 2014 vor. Darunter war auch The Maze Runner. Bis zum Trailer, den ich durch Zufall im Internet entdeckte, wusste ich auch noch gar nichts von den Büchern. Der Trailer hat mich total von der Geschichte überzeugt. Leider jedoch kam einiges dazwischen, sodass ich es nicht schaffte, mir den Film im Kino anzusehen. Kurzerhand kaufte ich mir gestern die DVD und schaut sie auch gleich an.


Der Film lässt mich beeindruckt und auch ein bisschen sprachlos zurück. Zu Beginn kommt Thomas auf eine Lichtung, die von Mauern umgeben ist und weiß gar nichts. Nicht, wer er ist; nicht, wo er ist; nicht, wie und wieso er dorthin gekommen ist. Die Situation ist ziemlich beängstigend, zumal einige der anderen Jungen schon Jahre auf dieser Lichtung leben. Sie tun zwar einiges dafür, einen Ausweg zu finden, das war aber offensichtlich bisher nicht mehr erfolgreich.
Die Vorstellung, dass man ohne Erinnerung an diesem Ort aufwacht, ist ziemlich angsteinflößend. Das Labyrinth, welches die Lichtung umgibt, ist voller Geheimnisse und Gefahren. Wer auch immer die Jungen dorthin gebracht hat, will vielleicht, dass sie für immer dort bleiben und keinen Ausweg finden. Ich hätte allemal zu viel Angst, mich in das Labyrinth zu wagen.

Die Schnelllebigkeit lässt darauf schließen, dass so viel Inhalt des Buches wie möglich in den Film gepackt werden wollte. Man hat kaum eine Verschnaufpause, sodass keine Langeweile aufkommt. Zudem ist das Rätsel um das Wo?, Warum? und Wie? eigentlich bis zum Schluss ungelöst, was die ganze Geschichte so spannend macht. Das Ende hat mich wirklich total baff zurückgelassen. Die Welt, die James Dashner da erschaffen hat, ist wirklich unglaublich. Noch unglaublicher ist es, dass man die ganze Zeit über nichts davon ahnt oder mitbekommt.
Um der Fantasie und der Spannung einen relativ großen Freiraum zu schaffen, ist das Ende ziemlich offen gehalten. Ich nehme an, dass dies auch im ersten Buch der Trilogie der Fall ist. Und doch ist es faszinierend, wie sich die Puzzlestücke zusammenfügen und man sich einiges sogar selbst erklären kann.

Die Geschichte ist actiongeladen, macht Hunger auf mehr und lässt mich nicht mehr los. Im Grunde ist es doch ein sehr authentisches Szenario. Wir Menschen sind zu einigem imstande. Auch solch typische Verhaltensweisen in Überlebenssituationen werden natürlich auf der Lichtung aufgegriffen und ausgelebt.
Ein toller Film, auf dessen Fortsetzung, die in diesem Jahr erscheint, ich schon hinfiebere.

5 Marshmallows

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