Donnerstag, 30. Januar 2014

[Review] Red Run (Kami Garcia)

Titel: Red Run
Autorin: Kami Garcia
Kurzgeschichte; Inspiration zur Legion-Reihe
Verlag: cbt
Seiten: 40
Genre: Fantasy
Preis: kostenlos!

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Klappentext:
Der Red Run führt nirgendwo hin - außer in den Tod. Das weiß jeder, allen voran Edie. Seit ihr Bruder dort vor einem Jahr qualvoll sterben musste, hat sie nur noch ein Ziel: das unheimliche Morden zu stoppen ...

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Niemand fuhr nachts über den Red Run.

Als Kami Garcia diese Kurzgeschichte schrieb, formte sich bereits eine neue Handlung in ihren Gedanken - die Geschichte zu ihrer neuen Buchreihe The Legion. Red Run inspirierte sie dazu und das auch zu recht. Trotz der Kürze ist die Kurzgeschichte sehr spannend und mir lief schon der ein oder andere Schauer über den Rücken.

Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut. Aus irgendeinem Grund erinnert es mich an Red Riding Hood...^^ Die düstere Stimmung kommt sehr gut rüber und obwohl man eigentlich noch nicht weiß, was einen erwartet, fühlt man sich beklemmt und beobachtet.
Red Run bezeichnet einen Straßenabschnitt in einem Wald, der angeblich verflucht sein soll. Jeder, der sich dort nach Einbruch der Nacht herumtreibt, muss sich der Gefahr aussetzen, einem rachsüchtigen und grausamen Geist zu begegnen.

Edie's Bruder wurde vor etwa einem Jahr grausam auf dem Red Run ermordet. Da sie aufgrund ihrer beiden besten Freunde allerlei über Geister weiß, macht sie sich auf die Suche nach dem, der ihren Bruder getötet hat. Kaum auf dem verfluchten Straßenabschnitt angekommen, steht er auch schon vor ihr. Dennoch nimmt sie ihn in ihrem Auto mit...

Schon die Grundidee lässt uns erzittern. Ein verfluchter Straßenabschnitt, den man nicht betreten sollte, weil dort ein rachsüchtiger und brutaler Geist haust. Jedoch fragt man sich dann natürlich, warum der Geist die Menschen dort überhaupt tötet. Welches Ziel verfolgt er damit? Und wie ist er dorthin gekommen?
Obwohl Edie selbst an die Zeit zurückdenkt, als sie noch unwissend das erste Mal von der Existenz von Geistern erfahren hat, hat man selbst nicht den geringsten Zweifel daran, dass es Geister gibt. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass wir in den Bücher schon so einiges Übernatürliches erlebt haben.

Edie ist absolut furchtlos. Sie zögert keine Sekunde, den Geist in ihr Auto zu lassen. Wir als Leser sind uns zu dem Zeitpunkt von nicht ganz bewusst, dass er ein Geist und kein normaler Junge ist. Edie jedoch weiß es ganz genau. Sie weiß sogar, wer er zu Lebzeiten noch war. Nach und nach erfährt man es. Sie verspürt überhaupt keine Angst, was wirklich bewundernswert ist. Dieser Geist hat ihren Bruder ermordet und sie sitzt einfach seelenruhig in einem Auto mit ihm.
Umso spannender wird die Geschichte, als man die Wahrheit um ihn erfährt...

Die Kurzgeschichte ist sehr gut aufgebaut. Wir bewegen uns nicht nur in der Gegenwart, sondern erhalten auch verschiedene Einblicke in die Vergangenheit, sodass sich die ganze Situation nach und nach für uns entschlüsselt. Trotz ihrer Kürze ist die Geschichte unglaublich gut, spannend und auch teils gruselig.
Mir hat sie auf jeden Fall Lust auf den Roman gemacht!

Red Run führt uns in die Geisterwelt, die in unserer Vorstellung durchaus existieren kann. Sie ist spannend, gruselig und sehr gut aufgebaut! Eine wahre Inspiration für einen Roman!

5 Marshmallows

Dienstag, 28. Januar 2014

Neuzugang #43

Bisher hält sich das Kaufjahr in Grenzen, aber was nicht ist, kann ja noch werden :D
Zurzeit plane ich, noch so einige Posts zu schreiben, aber ich komme mit dem Veröffentlichen nicht so nach, weil aufgrund meines Adventskalenders einige stehen geblieben sind und ich nicht so gerne jeden Tag poste. Deshalb kommt jetzt immer schön (fast) alle zwei Tage ein Post online ;)

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Sicher kennen von euch einige den berühmten Buchladen am Frankfurter Hauptbahnhof (Facebookseite). Das Team gab bekannt, dass es ab Ende Februar nicht mehr da sein wird und da ich nicht weiß ob es ein Buchladen bleibt, wollte ich unbedingt noch einmal vorbei. Ein Buch erregte tatsächlich meine Aufmerksamkeit. Schon mehrere Male hatte ich es in der Hand, aber zum Kauf kam es nie, aber für 3,50€ konnte ich dann doch nicht widerstehen. Es hat an der unteren Kante nur einen schwarzen Strich, aber das stört mich für den Preis nicht.

Titel: Numbers - Den Tod im Blick
Autorin: Rachel Ward
Band 1 der Numbers-Trilogie
Verlag: Carlsen
Seiten: 363
Genre: Fantasy
Preis: 8,99€

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Klappentext:
Er hatte sie auch. 08122010. Seine Zahl. Irgendwas würde mit diesen Leuten passieren. Heute. Hier.

Augen, so heißt es, sind das Fenster zur Seele. Doch wenn Jem in fremde Augen blickt, sieht sie eine Zahl. Und die ist unauslöschlich. Denn sie markiert den Tag, an dem ihr Gegenüber sterben wird.
Also meidet Jem Menschen. Doch dann lernt sie Spinne kennen - und ist glücklich, zum ersten Mal. Bis bei einem Trip zum Londoner Riesenrad etwas Schreckliches passiert: Um sie herum haben alle dieselbe Zahl...

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Folgendes Buch gehört zu einer Wanderbuchaktion von Sabrina von Bookwives. Nach ihr bin ich gleich die erste und da wir frei nach Laune in dem Buch herumkritzeln dürfen, habe ich schon etwas Bammel. Ich male nicht so gerne in Bücher^^ Aber auf die Geschichte bin ich sehr gespannt und es wird auch noch einen Post zusätzlich zur Rezension darüber geben - sofern das Buch natürlich gut gefällt :) Im Übrigen könnt ihr >hier< alle Stationen des Buches mit Bildern verfolgen :)

Titel: Dylan & Gray
Autorin: Katie Kacvinsky
Band 1 der Dylan & Gray Trilogie
Verlag: Boje
Seiten: 234
Genre: Romanze
Preis: 12,99€

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Klappentext:
Gray ist ein cooler Typ. Er läuft nur mit seinem iPod rum und interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie, steckt voller Ideen und will aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein - und doch bemerken sie einander, lernen sich kennen, freunden sich an und verlieben sich schließlich ineinander. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende und den beiden ist klar, dass sich ihre trennen werden. Zeit zu erkennen, wie leicht es ist, sich zu verlieben - und wie viel schwerer es sein kann, sich wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat.


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Eigentlich erscheint dieses Buch erst am 01. Februar, aber bei Thalia konnte man es schon bestellen, deshalb habe ich gleich zugegriffen. Ich bin soooo gespannt auf das Ende *_*

Titel: Der Preis der Ewigkeit
Autorin: Aimée Carter
Band 3 der Goddess-Trilogie
Verlag: Mira Taschenbuch
Seiten: 300
Genre: Fantasy
Preis: 9,99€

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Da ich mich nicht selbst spoilern möchte und generell auch die Klappentexte von Fortsetzungen nicht lese, poste ich ihn erst bei der Rezension ;)






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Diese Buch klingt einfach unglaublich toll! Während ich DVDs bestellt habe, ist es in den Einkaufskorb gehüpft - einfach so :D

Titel: Was ich dich träumen lasse
Autorin: Franziska Moll
Einzelband
Verlag: Loewe
Seiten: 251
Genre: Jugendbuch
Preis: 14,95€

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Klappentext:
Ich hätte nichts dagegen, immer mit dir alleine zu sein.

Wir würden uns auf die Nerven gehen.

Stell dir vor, du wärst die einzige, der ich Witze erzählen könnte. Du würdest sie alle abkriegen.

Das wäre mir egal. Wenn nur wir auf der Welt wären, wäre alles einfacher. Überschaubarer. Du reichst mir.

Elena hat ihr Glück gefunden - mit Rico. Doch ein schwerer Autounfall reißt Rico aus Elenas Leben in die Tiefen eines Komas. Tag für Tag zeigt Elena ihm nun, was das Leben für ihn bereithält und wofür es sich lohnt, zurückzukommen: für ihre Liebe.

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Kindle


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Und dann habe ich mir noch vier DVDs gegönnt :) Auf Upside Down bin ich zufällig gestoßen. Der Film lief wohl letztes Jahr und wenn ich davon gewusst hätte, wäre ich ins Kino gestürmt. Der Trailer ist unglaublich und ich bin echt auf den Film gespannt. Hugo Cabret wollte ich schon damals im Kino schauen, aber irgendwie klappte es nicht. Dann gab es ihn ziemlich günstig bei Thalia und was soll ich sagen? Der Film ist zauberhaft! ♥ (Trailer). Wenn Träume fliegen lernen ist ein Klassiker - zumindest für mich - und ich konnte ihn ziemlich günstig auf Ebay kaufen (Trailer). Und zu guter Letzt - City of Bones. Wie lange habe ich darauf gewartet! Endlich kann ich ihn auch anschauen und das tu ich auch gleich heute Abend noch! (Trailer).

Sonntag, 26. Januar 2014

[Review] Im Garten der Pusteblumen (Noelia Blanco & Valeria Docampo)

Titel: Im Garten der Pusteblumen
Autoren: Noelia Blanco & Valeria Docampo
Bilderbuchband
Verlag: Mixtvision
Seiten: ca. 40
Genre: Bilderbuch
Preis: 13,90€
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Klappentext: 
Im Tal der Windmühlen leben Männer, Frauen und Kinder, genau wie überall. Bis eines Tages die Perfekten Maschinen kamen. Die Bewohner des Windmühlentals mussten nur auf einen Knopf drücken, um in einer perfekten Welt zu leben. Perfekt und langweilig. So kam es, dass alle aufhörten zu wünschen. Alle, bis auf Anna...
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  Im Tal der Windmühlen lebten Männer, Frauen und Kinder, genau wie sonst auch überall.

Im Garten der Pusteblumen ist ein besonderer Bilderbuchband. Er ist kurz, schlicht, geeignet für Kinder und doch kann er auch Erwachsenen eine Lehre erteilen. Der Text ist trotz seiner Kürze sehr aussagekräftig und bringt uns in Verbindung mit den Bildern eine Vorstellung, die märchenhaft ist.

Das Cover ist wirklich wunderschön und zauberhaft. Ein kleines Mädchen mit rotem Haar inmitten von Pusteblumen - wer hätte das als Kind nicht auch gerne gewollt?
Die Bedeutung der Pusteblumen wird in dem Band wunderbar zum Ausdruck gebracht und zeigt uns metaphorisch auf das Leben bezogen, wie wichtig Wünsche und besonders Herzenswünsche sind.

Wünsche können einfach und doch nicht leicht zu erreichen sein. Anna, die kleine Schneiderin aus dem Tal der Windmühlen wünscht sich, etwas Besonderes zu nähen. Das mag für uns kein besonderer Wunsch sein, aber für sie ist es das. Und als sie auf den großen Vogelmann trifft, der unbedingt fliegen will, wird ihr Wunsch zu einem Herzenswunsch. Denn wenn sie einen besonderen Fluganzug näht, kann sie den Wunsch eines anderen Menschen erfüllen. Somit ist der Herzenswunsch etwas Besonderes.

Die perfekten Maschinen geben den Menschen im Tal der Windmühlen alles, was sie brauchen. Wünsche sind nicht mehr notwendig. Und auch die Windmühlen werden nicht mehr betrieben, sodass nach einiger Zeit sogar der Wind nicht mehr weht. Er wurde von den Menschen vergessen und wird nicht vermisst.
Auch in unserer heutigen Zeit ist Technik etwas Notwendiges. Wir haben uns so darauf eingestellt, dass wir beim Versagen der Technik panisch werden, weil nichts mehr funktioniert. Dieser Umstand wird unglaublich gut durch die perfekten Maschinen dargestellt. Da man alles bekommt, was man braucht und die Technik immer weiterentwickelt wird, brauchen wir keine Wünsche mehr. Und wenn wir welche haben, werden sie von der Technik erfüllt.

Man braucht keine Pusteblumen oder Sterne mehr, um sich etwas zu wünschen. Man muss nicht einmal mehr hart dafür arbeiten.
Wünsche sind etwas Besonderes und machen uns zu menschlichen Wesen. Besonders Herzenswünsche, die die Technik nicht erfüllen kann, sind meist hart zu erarbeiten, aber immerhin tut man selbst etwas für seinen Wunsch und lässt dies nicht von Maschinen erledigen.
Herzenswünsche haben mit Glauben zutun. Der Glaube an die Macht der Pusteblumen verhilft Anna zu der Erfüllung ihres Herzenswunsches. Und weil sie immer noch daran glaubt und den Wunsch erfüllen kann, kehrt auch der Wind wieder zurück. 

Mit schlichten Illustrationen und kurzen Texten bringt uns Im Garten der Pusteblumen wieder Wünsche nahe, die wir selbst und mit unserem Glauben verwirklichen können. Wir brauchen dazu keine Technik oder Maschinen, wir können es selbst in die Hand nehmen.

5 Marshmallows

 

Freitag, 24. Januar 2014

[Review] Hades und das zwölfte Mädchen (Aimée Carter)

Titel: Hades und das zwölfte Mädchen
Autorin: Aimée Carter
Zweite Kurzgeschichte zur Goddess-Reihe
Verlag: Mira Taschenbuch
Seiten: ca. 48
Genre: Romanze/Fantasy
Preis: 1,99€

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Klappentext:
Für immer und ewig ohne Liebe? Niemals! Hades alias Henry möchte seinem unendlichen Leben ein Ende bereiten. Doch davon will der Rat nichts wissen. Sie brauchen ihn, den Herrscher des Totenreichs! Göttin Diana beschließt, ihm eine Gefährtin zu suchen. Wenn Henry sich wieder verliebt, wird er weiterleben wollen … Ihre Wahl fällt auf Ingrid, ein Mädchen aus einem New Yorker Waisenhaus. Doch kaum hat Ingrid die Prüfungen des Olymps bestanden und könnte an Henrys Seite zu ihnen gehören, stirbt sie gewaltsam. Und nach ihr zehn weitere! Bis Diana selbst eine Tochter bekommt: Kate. Als Henry in ihre Augen blickt, weiß er: Dieses Mädchen ist ihm bestimmt. Kate muss seine Göttin werden - oder er stirbt mit ihr gemeinsam.
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Als dem Herrn der Unterwelt war Hades die Furcht der Lebenden und die Ehrerbietung der Toten gewiss.

Mit einer weiteren Kurzgeschichte zu ihrer Trilogie Das göttliche Mädchen zeigt uns Aimée Carter, was vor dem Erscheinen Kates passiert ist. So kann man die Gefühle und Handlungen Henrys besser nachvollziehen und seinen Zorn sowie seine Zurückgezogenheit deutlich spüren und erfährt seine Gründe dafür.

Das Cover hält sich an die der anderen Romane und sieht wirklich wunderbar aus! Die weiße Schrift im griechischen Stil zieht auf dem grünen Untergrund die Aufmerksamkeit auf sich.
Ich freue mich sehr, dass man auch etwas von Kates Vorgängerinnen erfährt, besonders über Ingrid. Mein Gedächtnis ist nicht mehr ganz so frisch, aber in der Trilogie kommt sie auch vor - Henry besucht sie öfters in der Unterwelt.

Fast fünfhundert Jahre nach Persephones Tod will und kann Henry sie immer noch nicht vergessen. Er kann seine Aufgabe nicht mehr ausreichend erfüllen und fühlt sich zunehmend allein. Deshalb beschließt er, zu vergehen. Die anderen Mitglieder des Rates jedoch wollen das nicht zulassen und suchen ihm deshalb in einer vorgegebenen Zeit - hundert Jahre - das passende Mädchen, das die Prüfungen bestehen und schließlich an seiner Seite über die Unterwelt herrschen soll. Allerdings braucht es dazu einige Überzeugungskraft, weil viele von ihnen getötet werden...

Diese Kurzgeschichte ist nicht mehr so spannend, wenn man bereits die Romane gelesen und auf das ein oder andere schon eine Antwort hat. Allerdings ist es auch spannend zu erfahren, wie es Kates Vorgängerinnen ergangen ist. Henry hat nie viel über sie gesprochen. Besonders auf Ingrid wird der Fokus gelegt.
Henry klammert sich auch noch nach fünfhundert Jahren an Persephone, obwohl er sie willens freigegeben hat, weil sie einen anderen liebte. Und dennoch sitzt der Schmerz tief. Er glaubt, dass er nie wieder ein anderes Mädchen so lieben könne wie sie. Und mit einer einzigen Entscheidung wird eine Reihe von Geschehnissen ausgelöst, ohne die es die Goddess-Reihe nicht geben würde. Eines Tages beschließt er, endgültig zu vergehen. Er kann nicht mehr ohne Persephone leben und die Schuldgefühle fressen ihn auf.

Diana schmerzt es genauso, immerhin war Persephone ihre Tochter und sie machte den großen Fehler, sie mit Henry zwanghaft zu verheiraten. Da sie Henry nicht verlieren und ihre Fehler wieder ausbügeln will, redet sie so lange auf ihn ein, bis er auf eine Frist von einhundert Jahren einwilligt, in der sie ein passendes Mädchen für ihn suchen kann. Das erste Mädchen heißt Ingrid. Sie ist sieben Jahre alt und lebt in einem Waisenhaus. Henry sträubt sich, was durchaus verständlich ist - wieso sollte er ein Kind umwerben?
Doch es stellt sich heraus, dass die beiden die allerbesten Freunde werden und Ingrid ihn und seine Welt vollstens akzeptiert. Bereits in den Romanen war sie mir sehr symphatisch. Sie verurteilt niemanden, sondern versucht zu verstehen. Sie ist ehrlich und schaut voller Glück in die Zukunft. Fast auch hätte sie eine mit Henry gehabt, aber sie wird ermordet.

Obwohl Henry danach nichts mehr von weiteren Mädchen wissen will, macht Diana weiter. Und doch sterben insgesamt elf Mädchen. Es ist also kein Wunder, warum Henry in den Romanen so abweisend und vorsichtig gegenüber Kate ist. Zum Einen trauert er immer noch Persephone nach - das wird er wohl immer tun - und zum Anderen sind die Schuldgefühle so groß, dass er an nichts mehr glauben will. Gegenüber Kate ist dies natürlich ungerecht, aber man kann ihn und seine Launen und Abweisungen besser verstehen.
Der einzige Lichtblick ist schließlich die Geburt einer weiteren Tochter Dianas, die nur für Henry geboren wurde.

Hades und das zwölfte Mädchen beschreibt die Vorgeschichte zu der Goddess-Reihe. Henrys Qualen und Schuldgefühle werden hier deutlich und wir erfahren ihren Ursprung und auch den Auslöser für seinen Wunsch, zu vergehen. Trotz des Grauens, das er erlebt hat, gibt er am Ende nicht auf, auch wenn es noch so schwer ist.

5 Marshmallows

Mittwoch, 22. Januar 2014

Gemeinsam Lesen #44

Asaviel startete am 26.03.2013 die Aktion Gemeinsam Lesen. Auch ich habe manchmal bei meiner aktuellen Lektüre das Bedürfnis, mich jemandem mitzuteilen. An der ein oder anderen Stelle des Buches hat man ganz bestimmte Gedanken, die man aber in der späteren Rezensionen vielleicht gar nicht mehr so ausführen kann. Deshalb finde ich die Aktion total klasse und steige nun bei Nummer 44 ein ;)

Jeden Dienstag postet Asaviel vier Fragen zu der aktuellen Lektüre (die ersten drei sind immer gleich). Man kann dann so viele der Fragen beantworten, wie man möchte und ein paar Gedanken loswerden.

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via
1. Welches Buch liest du gerade und auf welcher Seite bist du?
Zurzeit lese ich "Der Medicus" von Noah Gordon und bin auf Seite 636 von 842.

2. Wie lautet der erste Satz auf deiner aktuellen Seite?
"Es ist Gottes Gebot", sagte Mirdin unnachgiebig.

3. Was willst du unbedingt aktuell zu deinem Buch loswerden (Gedanken dazu, Gefühle, ein Zitat...)?
Generell bin ich unglaublich begeistert und beeindruckt, dass mich ein so umfangreiches und besonders historisches Buch so mitnehmen kann. Ich fliege fast schon durch die Seiten, bisher ist mir das weder bei einem historischen Roman, noch bei einem Buch dieser Länge passiert.
Gerade bin ich an einer Stelle, als Rob, unser Protagonist, mit dem Schah und seinen beiden Freunden und einer großen Armee auf dem Weg nach Indien ist. Nachdem sie die Grenze passiert haben, fallen die Soldaten über die Frauen in den Städten her, rauben und vergewaltigen sie. Das ist einmal mehr der Beweis für mich, dass der Islam eine grausame Religion ist, die so vieles verbietet, aber nichts für den Schutz der Menschen tut.

4. Welche Charaktereigenschaft magst du an deiner aktuellen Protagonistin/aktuellem Protagonisten besonders gerne?
Rob ist ein besonderer Charakter. Seine Toleranz und Akzeptanz würde ich zu seinen stärksten Charaktereigenschaften zählen. Er ist Christ und hat die Identität eines Juden angenommen, da er in Persien ansonsten nicht akzeptiert werden würde. Er bringt Verständnis für die jüdische Religion auf und studiert sogar die Gesetze. Obwohl ihm das Leben nach dem Qur'an im Islam fremd und manchmal seltsam vorkommt, respektiert er auch dies. Er fällt überhaupt keine Vorurteile, lässt sich auf so gut wie alles ein und versucht wirklich, zu verstehen.

Samstag, 18. Januar 2014

[Review] Alisik #2 - Winter (H.Rufledt & H. Vogt)

Titel: Alisik - Winter
Autoren/Illustratoren: H. Rufledt & H. Vogt
Band 2 der Comic-Reihe
Verlag: Carlsen
Seiten: 92
Genre: Comic
Preis: 7,99€

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ACHTUNG! Dies ist Band zwei der Comic-Reihe und meine Review enthält Spoiler zu Band eins!

Lest hier meine Rezension zu Alisik - Herbst!

Klappentext:
Alisik kommt dem Geheimnis ihrer Identität ein gutes Stück näher, als sie mit Ruben in das Wohnhaus eines untergetauchten Bauunternehmers eindringt. Ein gutes Stück näher kommen auch die Bagger auf dem alten Friedhof, die gnadenlos die Gräber zerstören. Für die Postmortalen beginnt ein Rennen gegen die Zeit, wenn sie nicht endgültig von dieser Welt verschwinden wollen.
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Er war bitterkalt, der Winter vor nunmehr zweihundertundfünfzig Jahren.

Im zweiten Band der Comic-Reihe erfahren wir endlich mehr über die Identität von Alisik. Allerdings ist das ein ganz schöner Schock und man weiß gar nicht, was man davon halten soll. Zudem kommt die Gefahr des Bauunternehmens immer näher, die auf dem Friedhof ein Einkauszentrum bauen wollen.

Das Cover gefällt mir fast noch besser als das von Band eins. Es ist nicht mehr ganz so mystisch und geheimnisvoll, aber diese Farbenkombination von blau und rosa ist wunderschön ♥ Und dennoch bleibt die düstere Atmosphäre durch den Grabstein und die gruseligen Katzen erhalten.
Der Titel bringt uns nun in der Zeit voran. Inzwischen ist Winter geworden, aber diesselben Probleme bleiben...

Der Comic beginnt mit einer weiteren Rückblende. Dies ist ein weiterer Punkt, weshalb der Comic so gut und abwechslungsreich gestaltet ist. Nach und nach erfährt man, wie die fünf Genossen Alisiks gestorben sind. Und warum sie immer noch auf dem Friedhof festsitzen. Denn normalerweise wird sofort entschieden, ob ein Verstorbener ins Lichtreich oder ins Dunkelreich kommt. Der Todt jedoch hat sich bei unseren sechs Freunden noch nicht entschieden. Jeden Monat kommt der Sichel Michel und vertagt die Entscheidung wieder. Aber die Genossen scheinen es nicht ganz so schwer zu nehmen. Sie glauben nämlich, dass ihre schlimmen Taten zu Lebzeiten ihnen nur einen Platz im Dunkelreich bringen würden.

In diesem Zusammenhang finde ich es etwas merkwürdig, dass sich alle zu erinnern scheinen, nur Alisik nicht. Aber dann wäre der Comic ja auch nicht so spannend.
Wir erfahren auch mehr über Ruben und seinen Unfall. Der Chef der Baufirma, die den Friedhof plattmachen will, hatte ihn angefahren und ist seither verschwunden. Er sucht mit Alisik Hinweise im verlassenen Wohnhaus des Mannes und dort stößt Alisik auf ein furchtbares Geheimnis. Allerdings sind dann immer noch nicht alle Fragen geklärt und man fliegt buchstäblich durch die Seiten, um zu wissen, wie es weitergeht.

Der Gestaltung wurde auch in Band zwei treugeblieben. Einige Seiten sind durch besondere Zeichnungen oder Zeitungsartikel oder schriftliche Abschnitte abwechslungsreich gestaltet. Der Farbeinsatz ist total gut umgesetzt. Obwohl die Stimmung immer düster und dunkel zu sein scheint, gibt es auch "hellere Szenen", die man als solche erkennt, die aber nicht in weiß oder gelb gezeichnet wurden. Das ist ein wahres Talent und ich bin richtig traurig, dass die Geschichte an einem ganz gemeinen Punkt einen Cut macht und wir jetzt noch eine Weile auf Band drei warten müssen >.<

Alisik - Winter ist ein würdiger Nachfolger. Die Gestaltung ist weiterhin abwechslungsreich, die Geschichte weiterhin düster, aber trotzdem in ihrer Weise wunderbar und auch komplex, was man von einem Comic nicht gerade erwarten würde!

Wenn ihr mehr über Alisik erfahren wollt, dann schaut auf der offiziellen Homepage des Carlsen-Verlag vorbei! Dort gibt es Leseproben und auch ein exklusives Bonuskapitel!

5 Marshmallows

Donnerstag, 16. Januar 2014

[Filmreview] Der Medicus

Seit dem 25. Dezember 2013 ist die Verfilmung des Weltbestsellers Der Medicus von Noah Gordon im Kino zu sehen.
Der Film hat mich absolut begeistert und beeindruckt und gerne versuche ich, euch meine Gefühle und Eindrücke näher zu bringen, ohne zu spoilern. Vermutlich wird meine Begeisterung nicht so derartig durchschlagen, wie sie es in Wirklichkeit ist, aber ich bemühe mich, das alles in Worte zu fassen ;)

England im elften Jahrhundert. Der neunjährige Rob Cole lebt mit seiner Familie in ärmlichen Verhältnissen. Als seine Mutter stirbt, werden er und seine Geschwister zu Waisen und unter den Dorfbewohnern aufgeteilt. Daraufhin schließt sich Rob dem Bader an, der durch ganz England reist, um die Menschen mehr mit Gewalt und Trug als mit Wissen zu heilen. Eines Tages hört Rob von einem großen Medicus, Ibn Sina, der im weit entfernten Persien neue Heilmethoden anwendet. Rob macht sich auf eine lange Reise, um selbst zu einem Medicus zu werden.

Immer wieder spreche ich in Bezug auf historische Romane / historische Filme davon, dass ich eher die Zuschauerrolle mag. Historische Romane beeindrucken mich durch die Recherchearbeit der Autoren und die Einblicke in das frühere einfache Leben, allerdings wirken sie meist etwas langatmig. Seltsamerweise bin ich den Filmen total verfallen. Ich liebe es, die Menschen zu beobachten und in ein völlig anderes Leben einzutauchen.
So ist es auch bei Der Medicus. Die Mischung aus dem prüden England und dem reichen Persien ist etwas besonderes und es gibt immer wieder tolle Sprünge in der Geschichte.
Zunächst lernen wir den kleinen Rob und seine Familie kennen. Leider jedoch muss er immer wieder mit ansehen, wie Menschen sterben, weil das Wissen um Heilung nicht ausreichend ist. Oftmals kann nur noch ein Priester für den letzten Segen gerufen werden. Und so schließt sich Rob dem Bader an, weil er lernen möchte, anderen Menschen zu helfen.

Der Bader und Rob
Hier beginnt die Geschichte spannend zu werden. Denn der Bader ist im Mittelalter ein doch sehr... rabiater Geselle, der bei den kleinsten Anzeichen die Amputation eines Zehs verordnet. Die Arbeit ist schmutzig, brutal, aber doch scheint es den Menschen zu helfen. Sie waren in der damaligen Zeit einfach froh, dass der Schmerz weg war. Heute ist das gar nicht mehr vorstellbar, allein bei der Gefahr der Entzündung!
Das Herumreisen mit dem Bader macht einen Heidenspaß und bietet immer wieder lustige Szenen.
Nach und nach jedoch erblindet er und so muss Rob, der bisher nur der Gehilfe war, eingreifen. Jedoch ist er in seinen Gedanken sehr fortschrittlich und möchte etwas an der Arbeit verändern. Als sie schließlich einen jüdischen Arzt aufsuchen, um die Blindheit des Baders zu heilen, eröffnet sich Rob eine völlig neue Welt des Heilens. Er hätte es nie für möglich gehalten, Blindheit zu heilen.

Zum ersten Mal hört er von dem großen Medicus Ibn Sina, der in Persien unterrichtet. Rob ist fest davon überzeugt, dorthin zu reisen. In der damaligen Zeit aber dauert es mehr als ein Jahr, um die Stadt Isfahan zu erreichen. Dieses Unterfangen ist fast schon blauäugig. Die Reise ist unglaublich lang, gefährlich und Rob macht sich überhaupt keine Gedanken darüber, was er vor Ort finden wird. Er verschwendet keinen Gedanken daran, dass er vielleicht gar nicht aufgenommen wird. Und dennoch bewundere ich seinen Heldenmut, denn sein Ziel ist es, anderen Menschen zu helfen. Dafür tut er alles und lässt sich auch nicht abweisen.
Aber es gibt noch eine andere Schwierigkeit. Denn in Persien sind nur zwei Religionen gestattet: Islam und Judentum.

Religion ist neben dem Heilen ebenfalls ein großes Thema des Films. Obwohl ich selbst nicht sehr religiös bin und mich auch nicht so intensiv damit auseinandersetze, war es nicht zu viel oder zu aufdringlich. Man sieht einmal mehr die Differenzen und Streitigkeiten zwischen den Religionen, wie wir sie auch heute kennen. Vieles wird als Zeichen Gottes gesehen, sogar ein Angriff von Feinden. Was natürlich völliger Quatsch ist.

Rebecca, Rob, der Schah, Karim
Der Film ist sehr ernst gehalten, allerdings werden auch witzige Aspekte mit eingebracht - vertreten durch Elisa M'Barek. Er spielt den reichen Karim, der den Unterricht Ibn Sinas besucht und eigentlich nur wegen seines Geldes dabei ist. Er ist faul, egoistisch und angeberisch und doch zeitgleich unglaublich witzig.
Und natürlich darf die Liebe nicht fehlen. Auf der Reise durch die Wüste Richtung Isfahan schließt sich Rob einer Karawane an. Mit dabei ist eine wunderschöne Frau namens Rebekka und Rob verliebt sich in sie. Allerdings ist sie einem reichen Mann versprochen.

Immer wieder gibt es neue spannende Handlungen, sodass der Film nicht langweilig wird. Ein besonders ausschlaggebender Moment ist natürlich, als die Pest ausbricht und Rob zusammen mit Ibn Sina die Ursache dafür findet. So können sie vielen Menschen das Leben retten. Allerdings ist dies auch eine sehr schwere Zeit für Rob, da er nur ohnmächtig mit ansehen kann, wie die Menschen sterben. Aber zu der damaligen Zeit war es einfach nicht möglich, eine Heilung zu finden. Dennoch ist es hart.
Hinzu kommt noch, dass man nur theoretische und äußerliche Mutmaßungen anstellen konnte, wie der menschliche Körper funktioniert, wie Krankheiten ausbrechen und wie man sie schließlich behandeln kann.
Obduktionen wurden als Leichenschändung angesehen und mit dem Tod bestraft. Rob in seinen guten Absichten, den Menschen zu helfen, tut dies natürlich heimlich und gewinnt damit neue und verblüffende Erkenntnisse.

Der Medicus ist ein unglaublich abwechslungsreicher, spannender und realer Film, der uns zeigt, wie der einfache Wunsch, Menschen zu heilen, eine Reihe von Geschehnissen auslösen kann, die wir uns heute nicht vorstellen können. Und er zeigt auch einmal mehr, wie sehr äußere Einflüsse das Leben erschweren und der Hass der Religionen Menschen verletzen kann.

Ich liebe den Film und lege ihn euch wärmstens ans Herz und außerdem ist Tom Payne ein wahrer Genuss beim Anschauen ♥ ;)

 

Dienstag, 14. Januar 2014

[Review] Selbstbewusstsein in zehn Schritten (Madame Missou)

Titel: Selbstbewusstsein in zehn Schritten
Autorin: Madame Missou
Frauenratgeber
Verlag: Madame Missou eBooks & Ratgeber
Seiten: ca. 34
Genre: Ratgeber
Preis: 2,68€

HIER bestellen!

Vielen Dank an Madame Missou für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

Klappentext:
Dieser einführende Ratgeber vermittelt einfühlsam und effektiv die wichtigsten Strategien, mit denen Sie sich zu einer selbstbewussten Frau entwickeln (Männer sind als Mitleser natürlich auch willkommen). In 10 Schritten erhalten Sie Anregungen, Ihr einzigartiges Selbstbild zu entwickeln, Ihre Stärken zu erkennen, sich selbst Wertschätzung zu gönnen und sich mit einer freundlichen und souveränen Ausstrahlung zu behaupten. Sie erfahren in kompakten 45 Minuten Lesezeit, wie Sie diese Tipps am besten für sich erfolgreich umsetzen und nachhaltig nutzen, sodass Ihre Stärke und Ihre Selbstsicherheit ständig wachsen.
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Wer möchte nicht gerne in dieser wundervollen inneren Balance leben, die das Leben so leicht macht?

Mit diesem Buch bewege ich mich auf unbekannte Terrain. Ich hatte bisher nur einen Ratgeber in Form eines Jugendbuches gelesen. Der Reiz war für mich einfach noch nicht so da. Als mich dann aber Madame Missou anschrieb, versuchte ich mein Glück mit einem Frauenratgeber über mehr Selbstbewusstsein. Ihr müsst wissen, dass ich im echten Leben meist schüchtern bin - in neuen Situationen und wenn ich neuen Menschen begegne und noch nicht so weiß, inwiefern ich mit ihnen umgehen und reden kann. Sobald ich mich eingelebt habe, ist das alles kein Problem mehr. Aber ungewohnte Situationen können auch sehr spontan und kurzweilig auftreten und im Nachhinein ärgert man sich dann doch, dass man sich nicht anders verhalten oder etwas anderes gesagt hat. Zumindest geht es mir manchmal so.

Der Aufbau des Ratgebers gefällt mir sehr gut! Zunächst gibt es eine allgemeine Einleitung über Madame Missous Ratgeber und dann eine kurze Reflexion über das Thema - in diesem Fall Selbstbewusstsein. Zunächst ist es natürlich erst einmal wichtig zu wissen, warum man mehr Selbstbewusstsein entwickeln möchte und welche Vorbilder man dabei hat. Ich beispielsweise habe manchmal etwas Angst, meine Meinung zu sagen, wenn ich nicht weiß, wie die anderen darauf reagieren. Und jeder kennt bestimmt die Situation, wenn man einen Witz macht und sich darüber schlapp lacht, aber niemand anderes das lustig findet. Oder plötzlich wird man schief angeschaut, weil man etwas gesagt hat. Das strapaziert auf Dauer die Nerven und man zieht sich dann eher zurück und bleibt mit den Gedanken bei sich.

Nach der Einleitung steigen wir in die zehn Schritte zu mehr Selbstbewusstsein ein, die jeder in ein eigenes Kapitel gegliedert ist. Bespickt mit vielen Beispielen aus Alltag und Berufsleben bringt uns die Autorin näher, wie wir unser Selbstvertrauen stärken und uns offener und selbstbewusster in Situationen geben können.
Dabei konnte ich mir auch schon sehr genau vorstellen, wie ich auf diese Situationen treffen könnte und wie ich damit umgehen würde. Gleichzeitig konnte ich mir mit den Tipps (theoretisch) eine andere Reaktion vorstellen und das gefällt mir doch gleich viel besser! Die Tipps könnte sich eigentlich jeder mit gesundem Menschenverstand selbst zusammenreimen, allerdings braucht man oft die Hilfe von außen um diese dann auch umzusetzen.

Madame Missou macht Mut und betont immer wieder, dass all das Zeit braucht. Immerhin kann man sich nicht innerhalb eines Tages komplett wandeln. Man muss klein anfangen und immer mehr die Tipps anwenden, bis sie schließlich zur Selbstverständlichkeit werden.
Jeder kennt bestimmt diese (leider zu seltenen) Situationen, wenn man sich rundum glücklich fühlt. Oder wenn man sich am Liebsten selbst auf die Schulter klopfen möchte, weil man etwas besonders gut geschafft hat. Und die Autorin gibt uns zu verstehen, dass wir dies ruhig ab und zu ohne schlechtes Gewissen tun können. Nicht immer werden die eigenen Leistungen von den anderen wahrgenommen und honoriert. Deshalb muss man sich manchmal einen ruhigen Moment nehmen und sich selbt bewusst werden, dass man etwas Tolles geschafft hat.

Generell geht es darum, dass man sich selbst mehr wahrnehmen soll. Gleich zu Beginn des Ratgebers habe ich meine eigenen Gedanken in dem "kleinen Kritiker im Kopf" erkannt. Die Fehler und Schwächen, die wir haben, werden zu schwer auf die Waagschale gelegt, weil man bei sich immer alles perfekt machen möchte. Gute Leistungen werden meist als selbstverständlich wahrgenommen. Ich werde versuchen, diesen inneren Kritiker stumm zu schalten. Denn oft genug merke ich, dass er mir immer wieder Kommentare ins Ohr flüstert. Aber man hat sich Belohnungen und auch Ruhezeiten durchaus verdient. Man muss ja nicht immer mit einhundert Prozent durch den Tag schreiten.

Zu guter Letzt werden die zehn ausgeführten Schritte noch einmal zusammengefasst, sodass man sie sich immer wieder durchlesen kann. So kann man jeden Schritt durchgehen und ihn sich einfacher in Erinnerung rufen. Der Ratgeber hat mir persönlich einige Dinge klarer gemacht und mir einige Wege aufgezeigt, damit ich mein alltägliches Leben besser meistern und mein Selbstwertgefühl steigern kann.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Autorin recht oft im Buch die Bitte um Rezensionen an die Leser richtet. Hier sollte eine einmalige Bitte genügen.

Selbstbewusstsein in zehn Schritten macht uns von außen die Situationen klar, in denen wir immer zurückstecken oder uns zu klein fühlen. Wir erhalten wertvolle und recht einfache Tipps, die uns zu einer ausgeglicheneren inneren Balance verhelfen.

5 Marshmallows

Sonntag, 12. Januar 2014

[Rezension] Der Winterpalast (Eva Stachniak)

Titel: Der Winterpalast
Autorin: Eva Stachniak
Band 1 der Reihe um Katharina die Große
Verlag: Insel-Taschenbuch
Seiten: 530
Genre: Historischer Roman
Preis: 9,99€

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Klappentext:
"Ich dachte an den Tag, als sie in Moskau angekommen war, ein vierzehnjähriges Kind, das nicht wusste, was aus ihm werden würde. Ich dachte an die junge Frau, die sie wurde. Man hatte ihr vieles weggenommen, aber ihr Herz war nicht gebrochen. Meine Kaiser, dachte ich.
Katharinas Stimme hallte weithin durch die Luft: >Ich schwöre, dass ich Russland größer machen werde als je zuvor.<"
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Spione bleiben normalerweise unsichtbar, außer sie werden enttarnt, oder sie treten freiwillig ans Licht der Öffentlichkeit.

Eva Stachniak präsentiert uns mit Der Winterpalast einen abwechslungsreichen und wortgewandten historischen Roman über den Aufstieg von Katharina der Großen von Russland. Sie lässt uns hinter die die Mauern des kaiserlichen Palastes blicken und uns ein Teil des intriganten Lebens werden. Die Botschaft ist klar: Traue niemandem, aber nutze die Fähigkeiten und Einflüsse der anderen.

Das Cover ist schlicht und hat doch eine enorme Ausstrahlung. Es ist ein prächtiger Palast in einer Winterlandschaft. Auf ihn zu läuft eine Frau in teuren Kleidern, vermutlich Katharina oder eine ihrer Hofdamen. Es zieht aufgrund der hellen Farbe die Aufmerksamkeit auf sich und weckt zumindest bei mir großes Interesse.
Der Titel ist sehr passend. Denn der kaiserliche Palast in Russland wird auch als Winterpalast bezeichnet. Allerdings gibt er uns nicht zu viel preis, sodass wir nicht genau wissen, in welcher Art und Weise wir in das Leben bei Hof eintauchen werden.

Russland im achtzehnten Jahrhundert. Elisabeth stürmte nach dem Tod ihres Vaters den Palast und riss die Macht als Kaiserin an sich. Sie engagiert einen Buchbinder, um die kaiserliche Bibliothek wieder auf Vordermann zu bringen. Jene Tochter des Buchbinders, Barbara, ist ganz fasziniert von dem Leben bei Hof. Als ihre Eltern sterben, nimmt Elisabeth sie auf und Barbara wird zu einer Zunge. Sie spioniert jedem im Palast hinterher und berichtet der Kaiserin alles haargenau.
Schließlich kommt Sophie aus Deutschland an den Hof, denn sie soll mit dem Kronprinzen Peter verheiratet werden, ihr späterer Name soll Katharina sein. Sie wird von allen in ganz Russland verabscheut und auch die Kaiserin und ihr eigener Mann legen keinen Wert auf sie. Nur Barbara ist ihre einzige Freundin und Berichterstatterin zu Zeiten von Intrigen, Hass, Liebe und dem bevorstehenden Krieg...

Ich bin eher der "Historische Zuschauer", wenn man es so ausdrücken will. Filme und Serien verschlinge ich begeistert, aber die Bücher sind mir dann meist doch zu langatmig mit ihren vielen Beschreibungen, obwohl ich die Recherchearbeit der Autoren bewundere. Und so bin ich auch ein Liebhaber von Geschichten rund um Paläste, Könige und das Leben bei Hof. Dieser Roman vereinte beides und obwohl ich nicht wirklich mit der Geschichte von Russland vertraut bin, gab ich dem Buch eine Chance. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte wird aus der Sicht von Barbara Nikolajewna erzählt. Sie ist die Tochter eines Buchbinders und in Polen aufgewachsen. Ihr Vater beherrscht sein Handwerk ausgezeichnet und bald reisen sie nach Russland. Dort lernen sie die Tochter des Kaisers, Elisabeth, kennen, die Bücher liebt und Barbaras Vater nur zu gerne ihre Bücher zur Reparatur gibt.
Nach dem Tod des Kaisers einige Jahre später stürmt Elisabeth den Palast, um Kaiserin zu werden. Den eigentlich Thronfolger, der zu dieser Zeit noch ein kleiner Junge ist, lässt sie jahrelang einsperren.

Wir lernen Elisabeth vor ihrer Zeit als Kaiserin nur sehr kurz in Barbaras Erinnerungen kennen und doch ist die Veränderung bemerkenswert. Sie liebte Bücher und die Feste bei Hof und war eine sehr nette junge Dame, die durchaus mit Barbara hätte befreundet sein könnte. Aber in all den Jahren bei Hof müssen wir einsehen, dass Macht alles verändert. Elisabeth wird zu einem richtigen Drachen. Alles dreht sich um sie und niemand darf ihr in die Quere kommen oder ihr widersprechen. Vielleicht war das damals im königlichen Leben so, aber tatsächlich erkennt auch Barbara viele Jahre später, dass es einzig und allen die Macht war, die Elisabeth dazu gemacht hat.

Barbaras und auch später Sophies Mutter sind ein absolutes Paradebeispielt für die vergangene Zeit. Sie bilden ihre Töchter in Sprachen, Manieren und Tanz aus, damit sie eine möglichst gute Partie machen. Dabei zählen Gefühle kein bisschen, nur Macht und Geld. Als Barbaras Vater die Bücher der Kaiserin repariert, sieht ihre Mutter eine glänzende Zukunft vor ihr. Sie müsse sich der Kaiserin untergeben zeigen und ihr ihre Dienste anbieten. Dies ermögliche nicht nur ein sorgloses und wunderbares Leben, sondern auch einen guten Ehemann von Rang und mit Reichtum.
Als Sophie von Anhalt-Zerbst als zukünftige Ehefrau für den Thronfolger Peter ausgesucht wird und mit ihrer Mutter nach Russland reiste, beginnt eine wahre Tyrannei für sie. Zu Beginn tut sie einem einfach nur leid, weil ihre Mutter sie zu allem drängt, was nach ihrer Meinung gut für ihre Tochter sei. Sophie darf keine eigene Meinung haben, aber das darf in Gegenwart der Kaiserin sowieso niemand.

Barbara hatte es nicht einfach, als sie als vierzehnjähriges Mädchen in den Winterpalast kam. Ihre Eltern waren tot, sie hatte niemanden mehr, an den sie sich anlehnen oder bei dem sie sich ausweinen konnte. Die anderen Dienstmädchen halfen ihr nicht, sobald sie erfuhren, dass sie keine gebürtige Russin ist. Am Liebsten hätte man ihr geraten, den Palast zu verlassen. Aber wo hätte sie hingehen sollen - jung und mittellos?
Ihr einziger Ausweg ist die Gunst der Kaiserin, die ihr nach einiger Zeit gewährt wird, weil sich Elisabeth an ihr Versprechen zu Barbaras Vater erinnert, dass sie sich um sie sorgen wird. Sie darf nun bessere Arbeiten verrichten und Aufträge im Dienste ihrer Majestät erledigen.
Zur gleichen Zeit lernt sie Bestuschew, den Kanzler Russlands kennen, der sie unter seine Fittiche nimmt und sie zu einer Spionin ausbildet. Von nun an entgeht Barbara nicht das kleinste Detail am kaiserlichen Hof und jede Nacht berichtet sie der Kaiserin davon.

Es ist schon erstaunlich, wie viele Intrigen es hinter den Türen gibt. Durch den gesamten Roman wird deutlich, dass Barbara wirklich auf alle Kleinigkeiten achtet, selbst wenn es nicht zu spionischen Zwecken ist. Jedes hohle Buch, jedes Guckloch und jede knarzende Bodendiele ist ihr bekannt. Jedoch weiß sie auch ganz genau, was sie der Kaiserin berichten soll - je nachdem, wie ihre Launen sind. Am meisten interessiert sie natürlich der Hofklatsch, bei dem sie sich amüsieren kann.
Die Lage wird erst heikler, als Sophie, in Russland als Katharina bekannt, den Kronprinzen heiratet. Von nun an liegt das Augenmerk der Kaiserin auf ihr. Gefühle sind auch ihr gleichgültig. Sie will nur wissen, wie die beiden miteinander umgehen, ob Katharina Liebhaber empfängt, wem sie schreibt und ob endlich ein Thronfolger in Sicht ist.
Auch heutzutage ist Letzteres eine wahrliche Pflicht. Nach der Heirat eines Mitgliedes des Königshauses erwartet man spätestens ein Jahr danach ein Kind - am besten einen Sohn, da Mädchen nicht so viel wert sind.

Trotz all der Intrigen, versucht Barbara immer ehrlich zu sein und genauso loyal steht sie an Katharinas Seite, denn niemand anderes tut dies. Sie berichtet ihr haargenau, was im Schlafzimmer der Kaiserin vor sich geht.
Nach einer Weile weiß man überhaupt nicht mehr, wem man trauen soll. Nach einiger Zeit wird jeder entlarvt und es ist unglaublich, wenn man die Wahrheit erfährt. Leider ist auch Barbara nicht davor geschützt.
Die Kaiserin verheiratet sie mit einem Soldaten. Zunächst ist Barbara entsetzt und empört, aber mit der Zeit findet sie sich damit ab. Ich kann nicht wirklich behaupten, dass sie ihn sehr geliebt hätte, aber sie baute eine Beziehung zu ihm auf - immerhin schenkte er ihr das größte Glück in ihrem bisherigen Leben: ihre Tochter Darja.
In dieser Zeit jedoch ist Barbara nicht bei Hof und kann Katharina jahrelang nur durch verschlüsselte Briefe Mut zusprechen. Denn jeder einzelne Brief wird kontrolliert und gelesen. Die Intrigen nehmen kein Ende.

Erst nach sieben Jahren wird Katharina schwanger. Aber nicht von ihrem Mann, der sie nicht einmal anrührt, sondern von einem heimlich Beauftragten. Katharinas Welt bricht immer weiter in sich zusammen, als sie mehrere Fehlgeburten erleidet und ihr ihr Sohn schließlich direkt nach der Geburt von der Kaiser weggenommen wird. Sie darf ihren Sohn gerade mal eine handvoll Male im Jahr sehen und dann nur in Anwesenheit der Kaiserin.
Elisabeth wird immer grausamer. Ich frage mich, warum sie nicht selbst Kinder bekommen hat, wenn sie doch so gerne eines wollte. Zu Katharinas Sohn ist sie wie eine wahre und fürsorgliche Mutter.

Und so ziehen sich die Jahre hin, bis es zum Krieg kommt. In dieser Zeit beginnt Katharina Pläne zu schmieden. Sie will nicht mehr bevormundet werden. Sie will nicht mehr alleine leben, denn ihr Mann vergnügt sich in ihrem Schlafzimmer mit seiner Mätresse. Sie trauert weder ihrem alten Leben, noch ihrem Kind hinterher. Sie entwickelt eine unglaubliche Entschlossenheit, um es all denjenigen heimzuzahlen, die ihr Leben zerstört haben.
Die Geschichte ist unglaublich spannend zu verfolgen und immer wieder gibt es Überraschungen, die uns in Atem halten. Der Anfang allerdings ist etwas langatmig, weil alles erst noch beschrieben wird, aber die Handlung leidet später nicht darunter.
Mit den russischen Namen kam ich gut zurecht, allerdings traten teilweise so viele Charaktere auf, dass man manchmal gar nicht mehr so genau wusste, wer nun dieser oder jener war. Am Ende des Buches gibt es aber noch einmal eine kleine Auflistung zur Hilfe.

Der Winterpalast begeistert durch eine spannende und sehr überraschende Handlung, die uns immer wieder aufzeigt, dass man eigentlich niemandem wirklich vertrauen kann. Man kann nur sich selbst vertrauen. Man erhält nicht immer die Lorbeeren, die man verdient und dennoch sollte man sich nicht unterkriegen lassen.

4 Marshmallows

 "Eine Prinzessin bei Hof braucht immer schöne und kluge Mädchen, die ihr dienen, Barbara. Wenn du erst einmal im Winterpalast bist, ist nichts mehr unmöglich." (S. 27)

"[...] Ich musste mir immer bewusst halten, wie die anderen mich sehen. Ich bin immer ein Gast, Warenka. Evangelisch und Evangelischen, orthodox unter Orthodoxen, deutsch unter Deutschen, russisch unter Russen. Aber wer ich bin, wenn ich allein bin? Ich weiß es nicht mehr." (S. 129)

Herrschen heißt, die Schwächen des menschlichen Herzens zu erkennen und sie zum eigenen Vorteil zu nutzen. (S. 518)

Freitag, 10. Januar 2014

[Review] Alisik #1 - Herbst (H. Rufledt & H. Vogt)

Titel: Alisik - Herbst
Autoren/Illustratoren: H. Rufledt & H. Vogt
Band 1 der Comic-Reihe
Verlag: Carlsen
Seiten: 112
Genre: Comic
Preis: 7,99€

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Klappentext:
Alisik ist ein Mädchen, das nach ihrem Tod zwischen dieser Welt und dem Jenseits strandet, ohne Erinnerung an ihr Leben. Schnell wird ihr klar, dass sie nicht eines natürlichen Todes gestorben sit, und sie versucht, mehr über ihr Schicksal in Erfahrung zu bringen. Dabei hilft ihr der blinde Ruben, der sie als Einziger wahrnehmen und mit ihre sprechen kann. Sie wäre gerne mehr für ihn als nur eine gute Freundin; aber eine Tote und ein Blinder. wie soll das gehen?
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Glaubt ihr an Liebe auf den ersten Blick?

Ich hatte schon sehr viel Gutes über den neusten Comic aus dem Hause Carlsen gehört und war sehr gespannt darauf. Allerdings muss ich sagen, dass ich mich lange nicht rangetraut habe. Die Zeichnungen wirken auf den ersten Blick abstrakt und die Stimmung ist sehr düster. Aber es hat sich gelohnt, dass ich ihn dann doch zur Hand genommen habe! Wenn man sich genauer mit den Illustrationen und der Geschichte beschäftigt, kann man sich nicht mehr entziehen.

Das Cover ist sehr düster und erweckt eigentlich nicht den Eindruck von einem herbstlichen Tag. Wobei wir schon beim Thema wären - die Geschichte spielt nur nachts. Der doch recht eigene Zeichenstil wird hier schon deutlich, aber das macht ihn auch so einzigartig.
Der Titel passt sehr gut. Der Name beschreibt unsere Hauptperson und der Untertitel die Jahreszeit, in der wir uns gerade befinden.

Alisik erwacht in einem Grab, umringt von seltsamen und gruseligen Gestalten und kann sich an nichts mehr erinnern. Sie ist tot. Genauso wie ihre Genossen auf dem Alten Friedhof, der von nun an ihr Zuhause sein wird. Alisik muss sich erst an ihr neues "Leben" gewöhnen und die Regeln kennenlernen, die für die Toten gelten. Eines Nachts trifft sie auf den blinden Ruben, der sie seltsamerweise hören kann und sie verliebt sich unsterblich in ihn.

In diesem ersten Band geht es um das Erwachen Alisiks und darum, wie sie ihr neues Leben zu führen hat. Es gibt bestimmte Regeln für das "Leben als Tote". Obwohl ihre Genossen auf dem Alten Friedhof ihr helfen und sehr nett zu ihr sind, braucht sie erst einige Zeit, um sich mit der Situation abzufinden. Das kann man natürlich durchaus verstehen. Jeder rätselt, wie es nach dem Tod wohl weitergehen könnte. Aber es ist schon eine seltsame Vorstellung, dass man dann auf einem Friedhof erwacht und dort weiterleben soll. Zunächst ist Alisik sehr verstört, aber Angst vor ihren Genossen hat sie keine. Ich muss zugeben, dass ich große Angst gehabt hätte. Immerhin sehen sie nicht gerade wie "normale" Menschen aus.

Der Zeichenstil gefällt mir unglaublich gut! Er ist im Dark-Fantasy-Stil gehalten - zumindest würde ich es so beschreiben. Die Atmosphäre ist sehr düster und die Figuren und Landschaften abstrakt gezeichnet. Und dennoch schaffen es die Illustratoren, dass die Geschichte zum Leben erwacht und man sich vorstellt, dass sie sich am nächsten Friedhof um die Ecke abspielen könnte. Diese Verbindung zwischen Abtraktheit und Realität ist einzigartig.
Das Einzige, was mir nicht ganz so gut gefallen hat, sind die roten Wangen von Alisik, die in großen Kreisen ausgedrückt sind. Sie wirken etwas aufgesetzt und puppenhaft.

Neben der tollen Illustration gefällt mir auch die Geschichte sehr. Ohne viele Worte und ausschweifende Reden fühlt man sich der Geschichte und der Charaktere sehr nahe und ist emotional dabei. Man leidet mit Ruben, weil er blind ist und man fühlt mit Alisik, weil sie in Ruben einen Freund gefunden hat. Er weiß nicht, dass sie tot ist, aber deshalb verurteilt er sie auch nicht. Das ist toll!
Die Geschichte tröpfelt auch nicht nur vor sich hin. Man lernt einiges über die Welt der Toten und auch, dass Ruben bei einem Autounfall erblindet ist. Er will mehr über den verschwundenen Unfallverursacher herausfinden und Alisik hilft ihm dabei. Vielleicht kann sie ja irgendwo auch Erinnerungen an ihr Leben finden.

Die generelle Gestaltung des Comic hat mich total beeindruckt. Beispielsweise sind die Sprechblasen der Toten auf dem Friedhof mit schwarzer Farbe gefüllt und die der echten, lebenden Menschen in weiß. Der Hintergrund ist fast immer schwarz. Es gibt auch Seiten, auf denen nur Text steht, meist zu Beginn eines neuen Kapitels. Wenn ein neues Kapitel beginnt, ist diese Seite immer mit einer großen Zeichnung versehen.
Und hin und wieder gibt es Auszüge aus dem Buch der Regeln für Tote. So ist immer für Abwechslung gesorgt!

Alisik - Herbst ist ein fantastischer Auftakt zu einer Comic-Reihe, die neu, fantasievoll und einprägend ist. Wir fühlen uns zu den Charakteren hingezogen, obwohl es sich um eine fremde Szenerie handelt und das, vereint mit dem wunderbaren Zeichenstil, ist einzigartig und macht den Comic für uns Leser zu einem wahren Festschmaus.

Wenn ihr mehr über Alisik erfahren wollt, dann schaut auf der offiziellen Homepage beim Carlsen-Verlag vorbei! Dort gibt es auch Leseproben und ein exklusives Bonuskapitel!


5 Marshmallows


Mittwoch, 8. Januar 2014

Neuzugang #42 Das neue Kaufjahr beginnt!

Ich läute mit diesem Post nun offiziell das Kaufjahr 2014 ein. Zum Einstieg habe ich mir drei Bücher von meiner Wunschliste gegönnt und mein neuster Stapel auf dem Boden wächst und wächst... Ja, leider ist im Regal kein Platz mehr... :'( Momentan stecke ich noch immer im ersten Buch des Jahres, aber am Anfang stockt es ja immer etwas ;)

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Auf diesen Bilderbuchband bin ich durch Daniela von Brösels Bücherregal gestoßen und ich hatte sofort das Bedürfnis, ihn zu kaufen.
Titel: Im Garten der Pusteblumen
Autoren: Noelia Blanco & Valeria Docampo
Bilderbuchband
Verlag: Mixtvision
Seiten: ca. 40
Genre: Bilderbuch
Preis: 13,90€

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Klappentext:
Im Tal der Windmühlen leben Männer, Frauen und Kinder, genau wie überall. Bis eines Tages die Perfekten Maschinen kamen. Die Bewohner des Windmühlentals mussten nur auf einen Knopf drücken, um in einer perfekten Welt zu leben. Perfekt und langweilig. So kam es, dass alle aufhörten zu wünschen. Alle, bis auf Anna...

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Dieser Sammelband von Geschichten steht schon sehr lange auf meiner Wunschliste. Und nun ist er bei mir zu Hause eingezogen. So ein wunderschönes blaues Cover ♥

Titel: 5 Jahre - 5 Geschichten
Autoren: Diverse
Sammelband zum Lyx-Schreibwettbewerb
Verlag: Lyx
Seiten: 426
Genre: Fantasie/Romanze
Preis: 5,00 €

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Klappentext:
Magische und romantische Geschichten aus dem grossen Schreibwettbewerb zum fünften Jubikäum des Lyx-Verlages.

Der Gott Hades kämpft um seine große Liebe; im magischen Paris des Rokoko trifft die Tochter eines Engels auf einen jungen Mann, der ein düsteres Geheimnis verbirgt. Um ihr Herz zu öffnen, muss die Seelenfängerin Grace einen alten Schmerz hinter sich lassen; eine junge Gestaltwandlerin findet die Erfüllung ihrer Sehnsüchte im Angesicht größter Gefahr und für eine einsame junge Frau beginnt ein neues Leben nach dem Tod ... Fünf bewegende Geschichten über den Zauber der wahren Liebe!

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Dieses Buch ist gerade auf Deutsch sehr beliebt und da der zweite Band jetzt im Januar erscheint, habe ich beschlossen, gleich auf Englisch einzusteigen.

Titel: The Testing
Autorin: Joelle Charbonneau
Band 1 der Testing-Reihe
Verlag: Templar Publishing
Seiten: 382
Genre: Dystopie/Fantasie
Preis: 8,70€

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Klappentext:
Do you possess a winning combination of theoretical knowledge, practical skills and raw intelligence?

Do you have what it takes to lead others?

Are you willing to crush those who stand in your way?

Every year, the united commonwealth invites top graduates from each colony to participate in the testing. Successful candidates will go on to the university and help the government rebuild our war-stricken world.

This process is not optional.

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KINDLE
Obwohl ich meinen neu entstandenen Kindle-SuB nicht wirklich aktuell halte, möchte ich es dennoch dieses Jahr versuchen, ihn aber nicht in den normalen SuB mit einrechnen. Das wäre irre viel, weil ja einige E-Books kostenlos zu haben sind.
 
 

Sonntag, 5. Januar 2014

[Review] Plätzchen unter dem Mistelzweig (Abby Clements)

Abby  Clements - Plätzchen unter dem MistelzweigTitel: Plätzchen unter dem Mistelzweig
Autorin: Abby Clements
Prequel zu Ein Kuss unter dem Mistelzweig
Verlag: Goldmann
Seiten: 41
Genre: Weihnachten/Kurzgeschichte
Preis: kostenlos!

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Klappentext:
Weihnachten steht vor der Tür, und die Bewohner des kleinen Dorfes Skipley bereiten sich fieberhaft auf den alljährlichen Backwettbewerb vor. Da kochen die Emotionen schon mal hoch, denn nicht nur einer will gewinnen. Die hochtalentierte Konditorin Katie träumt vom großen Back-Ruhm, Rachel möchte allen beweisen, dass sie nicht nur Hausfrau und Mutter ist, und John hofft, dass seine Backkünste die Frau beeindrucken, die er heimlich liebt. Doch als der Preisrichter sich ans Probieren macht, wird schnell klar, dass jemand den Wettbewerb sabotiert hat: Denn die süßen Kunstwerke schmecken nach Salz. Wer würde so etwas tun und das kurz vor Weihnachten?
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"Ich möchte Sie alle ganz herzlich zum diesjährigen Weihnachtsbackwettbewerb Willkommen heißen!"

Nachdem ich Ein Kuss unter dem Mistelzweig (Meine Rezension) gelesen hatte und so begeistert war, musste ich mir unbedingt noch die kleine Kurzgeschichte dazu besorgen. Man muss aber dazu sagen, dass es wirklich eine kurze, kurze Kurzgeschichte ist. Der Großteil der knapp einundvierzig Seiten besteht nämlich aus Rezepten. Aber das macht das Buch wiederum sehr symphatisch und weihnachts-festlich.

Das Cover erinnert sehr an Weihnachten - immerhin ist es auch eine weihnachtliche Kurzgeschichte. Es ist an den Stil seiner "großen Schwester" gehalten und weist ebenfalls Christbaumkugeln, Girlanden und Schneeflocken auf.
Anhand des Titels weiß man sofort, dass es dem großen Roman von Abby Clements zugehörig ist. Die Plätzchen spielen eine mittlere Rolle in der Kurzgeschichte, aber es ist schön, dass man die Zugehörigkeit bereits aus dem Titel erahnen kann und alles sehr weihnachtlich wirkt.

Die Kurzgeschichte findet ihren Platz ein Jahr vor Ein Kuss unter dem Mistelzweig. Sie spielt in Skipley und alle sind ganz aus dem Häuschen, weil es beim diesjährigen Backwettbewerb einen berühmten Koch aus dem Fernsehen als Juror geben soll. In diesem Jahr versucht Rachel zum ersten Mal ihr Glück.
Doch am Abend der Bewertungen kommt heraus, dass jemand die Backwerke mit Salz ungenießbar gemacht hat. Wer würde so etwas in dem kleinen liebenswürdigen Städtchen nur tun?

Wenn man Ein Kuss unter dem Mistelzweig vorher gelesen hat, dann findet man sehr viele liebenswürdige Charaktere wieder. Das macht die Geschichte dann auch wohl zu einem süßen, wenn auch kurzen Lesevergnügen. Wenn man den Roman nicht kennt und sich etwas einstimmen will, dann ist die Geschichte wohl viel zu kurz, um die Charaktere richtig kennenzulernen und sich in den kleinen Ort Skipley einzufinden.
Da die Geschichte sehr kurz ist, kann ich mich auch nicht mehr an alles erinnern, denn kaum beginnt sie, ist sie auch wieder beendet. Aber sie ist ein schöner und zuckersüßer "Liebes-Snack" für depressive Gemüter an einem grauen Wintertag und die leckeren Rezepte, die es obendrauf umsonst gibt, motivieren regelrecht dazu, die Küche in eine Backstube zu verwandeln.

Obwohl ich nicht der absolute Bäcker im eigenen Heim bin, so fieberte ich doch mit meinen Lieblingscharakteren mit, die sich die ganze Nacht abmühten, ein perfektes Backwerk zu erschaffen, um den ersten Platz zu belegen. Und die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz. Trotz der knappen Seitenanzahl greift das Gefühl der Liebe perfekt durch die Seiten und zieht uns mit.

Plätzchen unter dem Mistelzweig ist für Unbekannte eher ein kurzer schmerzloser Happen, der wohl nicht in Erinnerung bleibt. Für Kenner wie mich jedoch ist sie ein zuckersüßer Zeitvertreib für kurze Zeit und versetzt in weihnachtliche Backstimmung.

4 Marshmallows

Freitag, 3. Januar 2014

Sehenswert und Lesenswert im Januar 2014

Zu Beginn jedes neuen Monats möchte ich euch gerne Bücher und Filme vorstellen, die interessant und eben sehenswert & lesenswert sind. Ich wünsche euch viel Spaß und natürlich interessiert mich, ob ihr diese Neuerscheinungen auch auf dem Schirm habt und auf welche ihr euch im kommenden Monat freut.

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Bücher

Titel: Nineteen Moons - Eine ewige Liebe
Autorinnen: Kami Garcia und Margaret Stohl

Vierter und finaler Band der Beautiful Creatures Reihe

Verlag: cbj
Preis: 18,99€

Erscheint am 20.01.2014.

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 Titel: Die Feuerkrone
Autorin: Rae Carson

Band zwei der Feuerstein-Reihe

Verlag: Heyne
Preis: 16,99€

Erscheint am 27.01.2014

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Titel: Alice in Zombieland
Autorin: Gena Showalter

Eine schaurige Version des klassischen Märchens

Preis: 14,99€

Bereits lieferbar!

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 Titel: Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals
Autorin: Mina Hepsen

Band eins der Flammenblut-Reihe

Verlag: Goldmann
Preis: 9,99€

Erscheint am 20.01.2014

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Titel: Raum 213 - Harmlose Hölle
Autorin: Amy Crossing

Band eins der Raum 213 - Reihe

Verlag: Loewe
Preis: 7,95€

Erscheint am 20.01.2014

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Titel: Was ich dich träumen lasse
Autorin: Franziska Moll

Ein herzzerreißender Liebesroman für Jugendliche

Verlag: Loewe
Preis: 14,95€

Erscheint am 20.01.2014

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Titel: Herz aus Glas
Autorin: Kathrin Lange

Mysteriöser Jugendkrimi

Verlag: Arena
Preis: 16,99€

Erscheint lt. Autorenhompage im Februar. Kein genaues Datum bekannt.

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Titel: Feentod
Autorin: Juliane Beinl

Jugendthriller

Verlag: Arena
Preis: 9,99€

Kein genaues Datum bekannt.

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Filme

DVD
The Mortal Instruments - City of Bones
 Erscheint am 23.01.2014
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Upside Down
Erscheint am 16.01.2014
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KINO
Diana

I, Frankenstein
Erscheint am 23.01.2014
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