Donnerstag, 30. Januar 2014

[Review] Red Run (Kami Garcia)

Titel: Red Run
Autorin: Kami Garcia
Kurzgeschichte; Inspiration zur Legion-Reihe
Verlag: cbt
Seiten: 40
Genre: Fantasy
Preis: kostenlos!

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Klappentext:
Der Red Run führt nirgendwo hin - außer in den Tod. Das weiß jeder, allen voran Edie. Seit ihr Bruder dort vor einem Jahr qualvoll sterben musste, hat sie nur noch ein Ziel: das unheimliche Morden zu stoppen ...

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Niemand fuhr nachts über den Red Run.

Als Kami Garcia diese Kurzgeschichte schrieb, formte sich bereits eine neue Handlung in ihren Gedanken - die Geschichte zu ihrer neuen Buchreihe The Legion. Red Run inspirierte sie dazu und das auch zu recht. Trotz der Kürze ist die Kurzgeschichte sehr spannend und mir lief schon der ein oder andere Schauer über den Rücken.

Das Cover gefällt mir wahnsinnig gut. Aus irgendeinem Grund erinnert es mich an Red Riding Hood...^^ Die düstere Stimmung kommt sehr gut rüber und obwohl man eigentlich noch nicht weiß, was einen erwartet, fühlt man sich beklemmt und beobachtet.
Red Run bezeichnet einen Straßenabschnitt in einem Wald, der angeblich verflucht sein soll. Jeder, der sich dort nach Einbruch der Nacht herumtreibt, muss sich der Gefahr aussetzen, einem rachsüchtigen und grausamen Geist zu begegnen.

Edie's Bruder wurde vor etwa einem Jahr grausam auf dem Red Run ermordet. Da sie aufgrund ihrer beiden besten Freunde allerlei über Geister weiß, macht sie sich auf die Suche nach dem, der ihren Bruder getötet hat. Kaum auf dem verfluchten Straßenabschnitt angekommen, steht er auch schon vor ihr. Dennoch nimmt sie ihn in ihrem Auto mit...

Schon die Grundidee lässt uns erzittern. Ein verfluchter Straßenabschnitt, den man nicht betreten sollte, weil dort ein rachsüchtiger und brutaler Geist haust. Jedoch fragt man sich dann natürlich, warum der Geist die Menschen dort überhaupt tötet. Welches Ziel verfolgt er damit? Und wie ist er dorthin gekommen?
Obwohl Edie selbst an die Zeit zurückdenkt, als sie noch unwissend das erste Mal von der Existenz von Geistern erfahren hat, hat man selbst nicht den geringsten Zweifel daran, dass es Geister gibt. Vielleicht liegt das aber auch daran, dass wir in den Bücher schon so einiges Übernatürliches erlebt haben.

Edie ist absolut furchtlos. Sie zögert keine Sekunde, den Geist in ihr Auto zu lassen. Wir als Leser sind uns zu dem Zeitpunkt von nicht ganz bewusst, dass er ein Geist und kein normaler Junge ist. Edie jedoch weiß es ganz genau. Sie weiß sogar, wer er zu Lebzeiten noch war. Nach und nach erfährt man es. Sie verspürt überhaupt keine Angst, was wirklich bewundernswert ist. Dieser Geist hat ihren Bruder ermordet und sie sitzt einfach seelenruhig in einem Auto mit ihm.
Umso spannender wird die Geschichte, als man die Wahrheit um ihn erfährt...

Die Kurzgeschichte ist sehr gut aufgebaut. Wir bewegen uns nicht nur in der Gegenwart, sondern erhalten auch verschiedene Einblicke in die Vergangenheit, sodass sich die ganze Situation nach und nach für uns entschlüsselt. Trotz ihrer Kürze ist die Geschichte unglaublich gut, spannend und auch teils gruselig.
Mir hat sie auf jeden Fall Lust auf den Roman gemacht!

Red Run führt uns in die Geisterwelt, die in unserer Vorstellung durchaus existieren kann. Sie ist spannend, gruselig und sehr gut aufgebaut! Eine wahre Inspiration für einen Roman!

5 Marshmallows

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