Samstag, 30. November 2013

[Ankündigung] ❆ Adventskalender 2013 ❆


Ich freue mich wirklich sehr, dass meine Planung bisher teilweise umgesetzt werden konnte! Und somit kann ich euch heute Herzgeschichten's Adventskalender 2013 ankündigen! Und er wird schon morgen starten! Ich bin wirklich gespannt, wie er euch gefallen wird! Da es hier und da Klärungsbedarf gibt, folgen nun einige Informationen, die ihr euch gut hinter die Guckerchen schreiben solltet ;)

Vom 1. bis 24. Dezember wird es jeden Tag einen Adventskalender-Post geben, der auch durch den Titel deutlich als solcher erkennbar ist. Da ich natürlich auch ab und zu Rezensionen posten werde, gibt es an diesem Tag vermutlich einen kleinen Adventskalender-Post - je nachdem, wie ich mit der Vorbereitung vorankomme ;)

Ich versuche es so zu planen, dass die Posts immer um Punkt 00:00 Uhr verfügbar sind. Die Verlinkung in die Türchen erfolgt dann erst später. Hierzu möchte ich schon einmal um Verständnis bitten, da ich erst nach vier Uhr von der Arbeit komme, aber der neueste Post ist ja ganz oben zu sehen ;)

Und da komme ich auch schon auf die Verlinkungen zu sprechen. Unter dem Menü ist ein Banner, mit dem ihr direkt auf die Adventskalender-Seite weitergeleitet werdet. Und wenn ihr direkt zu den einzelnen Posts hüpfen möchtet, könnt ihr auch in der rechten Sidebar auf die Türchen klicken!

Am 6. Dezember wird es eine "nikolausige Verlosung geben". Die Stiefel kann ich leider nicht persönlich bei euch allen füllen ;)

In zwanzig der vierundzwanzig Posts wird jeweils ein Buchstabe markiert sein. Diese Buchstaben befinden sich bereits in der richtigen Reihenfolge. Ihr müsst sie quasi nur noch sammeln. Am 24. Dezember wird es dann eine Weihnachtsverlosung geben. Um daran teilzunehmen, müsst ihr mir das Lösungswort nennen. Und hier gibt es exklusiv für alle fleißigen Leser schon mal eine Hilfestellung. Es handelt sich um mehrere Wörter!
Da ich natürlich die Spannung steigern möchte und auch ehrlich gesagt noch nicht genau weiß, was budgettechnisch rauszuholen ist(^^), wird erst am 24. Dezember verraten, um welchen Preis es sich handelt!

Ich freue mich schon sehr und hoffe, dass ihr diese gemeinsame Zeit mit mir zusammen erlebt! Eine schöne Weihnachtszeit wünsche ich euch allen ♥

Montag, 25. November 2013

Neuzugang #41 Öhm... ._.'

Es ist wieder einmal soweit. Die Abstände zwischen den Neuzugänge-Posts werden auch immer geringer. Aber naja, es ist ja bald Weihnachten und man gönnt sich ja sonst nichts :D Und es gibt sogar Ausreden. Okay, die gibt es auch immer! Nein, eigentlich habe ich keine... Ein Buch habe ich bei Lydias Gewinnspiel gewonnen! ♥ Und ein weiteres habe ich als Rezensionsexemplar erhalten! :) Und für die E-Books.... habe ich überhaupt erst recht keine Ausrede :D

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Dieses Buch habe ich als Rezensionsexemplar erhalten. Ich bin wirklich gespannt auf diese Geschichte und mache mich auch bald ran! :D Besonders freut es mich auch, dass ich das Buch nicht einmal angefragt und es dennoch erhalten habe ♥ Es soll im Übrigen eine siebenteilige Reihe werden :O

Titel: The Bone Season - Die Träumerin
Autorin: Samantha Shannon
Band 1 der Reihe
Seiten: 601
Genre: Fantasy
Preis: 16,99€

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Klappentext:
Deine Gedanken sind frei. Du nicht.

Sie ist stark, sie ist schnell und sie kann etwas, was sonst niemand kann: in das Bewusstsein anderer eindringen. In einer Welt, in der Freiheit verachtet und Träume verboten sind, wächst die junge Paige zu einer Kämpferin heran. Doch dann wird sie erwischt und in eine geheime Stadt verschleppt, in der ein fremdes Volk herrscht, die Rephaim. Und wo sie Arcturus trifft, den jungen Rephait mit den goldenen Augen. Er ist das schönste und unheimlichste Wesen, das sie je gesehen hat. Seine Gedanken sind ihr ein Rätsel. Und ausgerechnet ihm soll Paige von nun an als Sklavin dienen...

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Diese Buch steht schon einige Zeit auf meiner Wunschliste. Die Geschichte klingt total genial und erinnert mich an eine Geschichte, die ich einmal angefangen hatte zu schreiben und bei der mir - wie bei allen anderen auch - das Durchhaltevermögen gefehlt hat. Ebay sei Dank konnte ich es für knapp 6€ ersteigern und es war sogar noch original eingeschweißt ♥

Titel: Boy Nobody
Autor: Allen Zadoff
Band 1 der Reihe
Verlag: Bloomoon
Seiten: 333
Genre: Jugendthriller
Preis: 16,99€

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Klappentext:
Sie wollten den perfekten Soldaten:
Einen, der in jeder Situation zuschlagen kann,
einen, der keine Gefühle kennt.
Einen, der sein Zielobjekt jederzeit schnell
und effektiv aus dem Weg räumen kann.

Sie bekamen mich - Boy Nobody.
Ich bin 16, habe keinen Namen
und habe keine Geschichte.

Ich bin gut, ich bin der Beste.
Bis mir ein Fehler passiert,
ein unverzeihlicher Fehler:
Ich habe begonnen, mich zu verlieben...

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Auf das nächste Buch freue ich mich auch besonders! Die Trilogie steht schon länger auf meiner Wunschliste und sie klingt wirklich nach meinem Geschmack. Und dann kam die megafreudige Überraschung: Ich habe den zweiten Band der Reihe bei Lydias Bloggeburtstag gewonnen! ♥ ♥ ♥ Ich könnte mich noch tausend Mal bei ihr bedanken *grins* Denn das Buch ist auch noch vom Autor signiert!!!! Uaaaah :D Genial ♥ ♥ ♥ Ich freue mich wie irre und das ist eine tolle Ausrede, das erste Buch zu kaufen... und das dritte x)

Titel: Das verbotene Eden 02. Logan und Gwen
Autor: Thomas Thiemeyer
Band 2 der Trilogie
Verlag: Knaur
Seiten: 458
Genre: Fantasy/Romanze
Preis: 16,99€

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Den Klappentext poste ich jetzt mal nicht, wir wollen ja keine Spoiler :D


Vielen Dank, meine liebste Lydia! ♥ ♥ ♥







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Ich muss einfach wissen, wie die Legend Trilogie von Marie Lu endet! Ich bin schon total gespannt! Die Reihe zählt zwar nicht zu den beeindruckensten, die ich bisher gelesen habe, aber sie ist spannend und hat eine besondere Atmosphäre.
Es gibt nur eines, was mich etwas stört... Es gibt von englischen Büchern sooo viele verschiedene Ausgaben und jetzt ist Champion viel größer, als die beiden Vorgänger... Naja, immerhin habe ich es ;D

Titel: Champion - Legend #3
Autorin: Marie Lu
Band drei Trilogie
Seiten: 353
Genre: Dystopie/Romanze
Preis: 8,80€

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Klappentext:
He is a legend.
She is a prodigy.
They thought their country was on the brink of a peaceful existence.
But a plague outbreak deadlier than any other has arisen and war threatens.
June is the only one who can save her country. But Day would lose everything he has as a consequence.
Who will be the Champion?

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Ich habe bereits vor Monaten den Trailer zum Film Der Medicus gesehen. Da er jetzt nicht mehr so fern liegt, gab es im Kino letzte Woche Leseproben. Natürlich habe ich mir gleich eine geschnappt und mir hat der Inhalt sehr gut gefallen! Deshalb direkt her mit dem Buch ;D

Titel: Der Medicus
Autor: Noah Gordon
Band eins der Trilogie
Verlag: Heyne
Seiten: 842
Genre: Historischer Roman
Preis: 9,99€

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Klappentext:
Eine Reise aus der Dunkelheit ins Licht.

London im 11. Jahrhundert. Nach dem Tod seiner Mutter findet der neunjährige Waise Rob Cole Schutz bei einem Bader und wird sein gelehriger Schüler, bis er eines Tages nach Persien aufbricht, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Ibn Sina Avicenna, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler.

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Neu auf dem Kindle
Light&Darkness habe ich im Zuge einer Blogtour auf Sandy's Blog gewonnen! Ich habe die Blogtour verfolgt und die Geschichte reizt mich wirklich sehr. Umso schöner, dass ich sie gleich lesen kann!
Das Geheimnis der Cherubim und Weihnachten mit Hund und Engel gab es am 01.11. kostenlos zum Download und die Geschichten klingen toll - zumal im letzten Fall ja auch bald Weihnachten ist und man sich ja schon mal einstimmen kann!
Himmelsnah habe ich bereits gelesen und die Rezension dazu finde ihr hier.

Wenn ihr auf die Cover klickt, landet ihr direkt auf der passenden Amazon-Seite.

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Das sind ja wieder Unmengen an Büchern ._.' Erst vor wenigen Monaten noch habe ich endlich die Kurve mit dem Lesen gekratzt und jetzt? Direkt zum Jahresabschluss wieder wie vorher x)
Naja, dafür war ich letzte Woche bei Thalia im Laden ganz brav und habe mir nur dieses süüüüße Lesezeichen gekauft:

Sonntag, 24. November 2013

[Filmnews] Mockingjay | Promo Poster und Filmende

Gerade erst ist mit Catching Fire die heißerwartete zweite Buchverfilmung der Bestseller-Reihe im Kino angelaufen, da richten sich alle Blicke bereits ein Jahr in die Zukunft. Denn dann soll Film 3.1 die Kinos stürmen und die Herzen der Fans erobern.
Bereits ganz am Ende des Filmes erhaschen wir einen Blick auf Mockingjay - in Form der Spotttölpel-Brosche, die für jeden Film umgestaltet wird. Gleichzeitig lässt Regisseur Francis Lawrence schon tief in die Kiste blicken, denn er hat exklusiv auf MTV.com verraten, wie die epische Trilogie auf der Leinwand enden wird!


Es hat mir wirklich sehr gut gefallen, wie sich am Ende von Catching Fire die berühmte Spotttölpel-Brosche verändert hat! Nun kann die Revolution beginnen!


Im Interview mit MTV.com (Quelle) erzählt Regisseur Francis Lawrence, dass er in den beiden finalen Filmen zum dritten Buch Mockingjay andere Effekte nutzen möchte, da es eine "total andere Geschichte ist". Immerhin geht es nun um einen realen Krieg und nicht mehr um die Hungerspiele. Die Dreharbeiten laufen bereits, jedoch sei man sich noch nicht sicher, an welcher Stelle man den Schnitt setzen möchte. Jedoch verrät er schon, wie die Trilogie im Film enden wird:

"A very small, minimal scene of Katniss hunting."
(deutsch: Eine kleine, minimale Szene, in der Katniss jagen wird.)

Wir dürfen also gespannt sein und bis zum Start des epischen Finales können wir uns ja hoffentlich bald mit der DVD zu Catching Fire vergnügen - oder nochmal ins Kino gehen :)
 

Samstag, 23. November 2013

CATCHING FIRE oder die beste Verfilmung des Jahres

Am 22.03.2012 sah die ganze Welt zu, wie Katniss für ihre kleine Schwester Prim in die gefürchteten Hungerspiele zog und sich somit zu einer Spielfigur des Kapitols machte. Eineinhalb Jahre später fängt die Welt Feuer. Katniss hat sich verändert. Und auch alle Menschen um sie herum. Aber eines hat sich nicht verändert: Sie ist immer noch eine Spielfigur des Kapitols und wird es auch für den Rest ihres Lebens bleiben. Denn sie ist der Spotttölpel - das Zeichen der Revolution in Panem und somit auch ein Dorn im Auge der Herrschenden. Sie gibt den Menschen in Panem Hoffnung und der kleine Funke wird sich schon bald in ein explosionsartiges Feuer verwandeln.

Hope is stronger than fear

Genau das waren die Worte von Präsident Snow, als er Seneca Crane erklärte, warum sie die Hungerspiele veranstalten. Allerdings war er sich seiner Sache zu sicher. Bisher war es ein eiskalter Überlebenskampf, in dem jeder seine Rolle spielte. Jedoch hatte er nicht damit gerechnet, dass es irgendwann einmal jemanden geben würde, der diesen Rahmen sprengt und zur Inspiration der unterdrückten Menschen wird. Katniss ist eine solche Vorbildfigur geworden. Und damit gilt sie als der größte Feind des Kapitols. Und mit ihr auch die anderen Sieger, die als Hoffnungsschimmer am dunklen Horizont gelten. Denn sie sind der Beweis dafür, dass man es durch die Hungerspiele schaffen kann; dass man weiterleben kann. Aber was das bedeutet, lernen wir erst, als es bereits zu spät ist. Katniss und Peeta leben dies natürlich in einer besonderen Form. Das Kapitol liebt sie als das tragische Liebespaar von Distrikt 12, obwohl sie sich insgeheim geschworen hatten, zu vergessen. Doch das Leben spielt immer anders als man denkt. Präsident Snow durchschaut Katniss und droht ihr mit dem Mord an allen, die sie liebt, wenn sie ihn nicht überzeugt, dass sie Peeta liebt. Obwohl sie die schrägen und liebesbesessenen Bürger des Kapitols natürlich schon längst auf ihrer Seite hat. Allerdings sind diese naiv und würden alles glauben. Präsident Snow dagegen weiß ganz genau, was er tut und das macht ihn so gefährlich.


Ich konnte es noch gar nicht fassen, als ich im Kino saß und der Film begann. So lange hatten wir alle gewartet und nun war es endlich soweit! Sofort war ich wieder in der Atmosphäre gefangen. Es fühlte sich tatsächlich so an, als wäre es erst gestern gewesen, dass Katniss in der Arena um ihr Leben gekämpft hat. Dass sie das Kapitol mit dem berühmten Beeren-Trick lächerlich gemacht hat und mit Peeta nach Hause fahren konnte. Doch das Leben ändert sich nun schlagartig für die beiden: Ab sofort leben sie im Dorf der Sieger; sie haben genug zu essen und eine Menge Geld. Allerdings ist dies überhaupt kein Ersatz für das, was sie erlebt haben und was ihnen noch widerfahren soll...
Der Anfang des Filmes zeigt auf fantastische, aber auch auf grausame Weise, wie sehr Katniss noch unter den Hungerspielen leidet. Sie jagt mit Gale, aber anstatt einen der Truthähne mit einem Pfeil zu erschießen, hat sie plötzlich Marvel getroffen. Natürlich ist dies nur in ihrem Kopf passiert, aber dadurch bekommt man als Zuschauer schon gleich am Anfang einen Eindruck davon, wie sehr die Hungerspiele im Gedächtnis geblieben sind. Natürlich ist dies total gut nachzuvollziehen. Vergessen ist eben doch nicht so einfach, wie man glaubt.

Besonders hat mich beeindruckt, wie die Emotionen zum Zuschauer gebracht worden sind. Man fühlt ganz genau, wie sehr Katniss und Peeta leiden. Und wie sehr sie vom Kapitol beobachtet werden. Als die Tour der Sieger startet, bekommt Katniss Besuch von Präsident Snow, der sie mit seinen Worten förmlich bedroht. Er ist wohl der einzige im Kapitol, der ihr die Show des tragischen Liebespaares nicht abnimmt. Dabei muss ich sagen, dass sie die Verliebte vor den Kameras wirklich sehr gut spielt! Aber Snow ist nicht dumm. Wenn er nicht überzeugt ist, kann er tun, was er will, um Katniss' Leben weiterhin zur Hölle zu machen. Er beginnt damit, dass eine neue gewaltsame Truppe von Peacekeepern in Distrikt 12 geschickt wird, um dort "aufzuräumen". Da die Distrike voneinander abgeschirmt sind, ahnt niemand, das sich seit den Hungerspielen Widerstand gebildet hat. Dies stellen Katniss und Peeta erstaunt und entsetzt fest, als sie zur Tour der Sieger aufbrechen. Distrikt 11, in welchem bereits während der Hungerspiele der Hass aus den Menschen herausgebrochen ist, herrscht mehr Unterdrückung und Angst denn je.

In der ersten Hälfte des Filmes - die Tour der Sieger und schließlich die Verkündung des Dritten Quarter Quells mit der Ernte - sind emotional gesehen sehr heftig. Ich habe schon sehr viele Filme in meinem Leben gesehen und zusammengefasst gibt es dabei vielleicht 5-10 einzelne Szenen, in den man schon hin und wieder ein kleines Tränchen verdrücken muss. Und ich kann euch sagen: Allein in der ersten Hälfte von Catching Fire gibt es schon drei Szenen, in denen mir die Tränen gelaufen sind. In der zweiten Hälfte gibt es auch nochmal ein bis zwei Szenen, bei denen man sich absolut nicht zurückhalten kann.
Auf der Tour der Sieger gibt es für jeden Distrikt vorgefertigte Karten für die Reden, die Katniss und Peeta halten sollen. Diese sind natürlich total schrecklich für die Familien der Verstorbenen anzuhören. Wer will schon wissen, welches so "glorreiches Opfer" das eigene Kind für das Kapitol gebracht hat, wo es doch nur zum Spaß und zur Unterhaltung der Bürger des Kapitol getötet worden ist?
Katniss kann sich natürlich nicht zurückhalten und übergeht diese Karten gleich auf ihrer ersten Station, in Distrikt 11. Sie spricht die Wahrheit über Tresh und Rue, ohne Lügen und ohne die Wahrheit zu beschönigen. Ein alter Mann macht das Abschiedszeichen aus Distrikt 12, welches Katniss bei Rue's Tod in die Kamera gemacht hat. Daraufhin wird er erschossen.
Dann wird nicht nur Katniss klar, sondern auch den Zuschauern, dass es einen Grund für die vorgefertigten Reden hat. Sie sollen diese Tour möglichst ohne Emotionen durchziehen, damit der Widerstandgedanke bei den Menschen im Keim erstickt wird. Allerdings ist genau das Gegenteil der Fall. Immer wieder gibt es Menschen, die das Abschiedszeichen machen und dafür verhaftet und getötet werden.


Allein die erste Hälfte des Filmes geht schon so unter die Haut, dass man eine Steigerung für nicht möglich hält. Doch wer die Bücher kennt, weiß natürlich, dass es noch schlimmer kommt. Das Versprechen, dass man ein wohlhabendes Leben nach dem Sieg in den Hungerspielen führt, wird gebrochen. Präsident Snow verkündet, dass beim Dritten Quarter Quell die Tribute aus den vorhandenen Siegern gezogen werden. Und nun wird es nur einen Gewinner geben. Katniss schließt ein Abkommen mit Haymitch, dass er diesmal Peetas Hals aus der Schlinge zieht. Allerdings ist diese Arena anders als alles, was wir bisher erlebt haben...

In diesem Film hat mich besonders Effie beeindruckt. War sie im ersten Film noch so typisch "kapitolisch" und total begeistert über die Tribute, so ist sie nun reifer geworden und zeigt ihre wahren Gefühle. Natürlich haben auch ihr Katniss und Peeta zu mehr Popularität geholfen, aber sie ist es, die das Vierergespann zu einem Team vereinigt. Ihr "altes Ich" bleibt sie auch noch während der Tour der Sieger, aber sobald klar wird, dass ihre geliebten Tribute wieder in die Arena müssen, verändert sie sich. Ihrem Stil bleibt sie treu und man kann über ihren Aufzug immer wieder den Kopf schütteln. Aber es ist einfach Effie und dafür lieben wir sie.

Und Effies Wandel führt mich unweigerlich zur Ernte. Man merkt ihr total an, dass sie emotional getroffen ist, aber dennoch versucht, ihre gute Stimmung zu verbreiten. Es funktioniert nicht. Ihr kommen fast die Tränen, als sie den einzigen Zettel aus dem Lostopf des weiblichen Tributes zieht. Spätestens in dieser Szene dürfte auch der härteste Macho die Kontrolle verlieren und losheulen.

Und es gibt einen weiteren Charakter, der mich sehr beeindruckt hat: Finnick. Wie sehen in ihm immer nur als den sexy Wassermenschen mit den Zuckerwürfeln und dem Dreizack, aber er strahlt noch etwas ganz anderes aus. Ich kann es nicht genau erklären, aber Sam Claflin spielt ihn so unglaublich gut, dass man noch etwas anderes in Finnick sieht. Und ja, er sieht auch sehr gut aus ^-^

The odds are never in our favor.

Die Arena wurde wirklich unglaublich gut umgesetzt. Besonders gut hat mir das "Rad" in der Mitte gefallen, welches das Füllhorn umgibt. Zusätzlich kommen die verschiedenen Gefahren dazu, die auf die Tribute warten - zu jeder Stunde eine andere Grausamkeit. Hier geht es nicht nur darum, dass sich die Tribute gegenseitig töten müssen, sondern darum, diesem Wahnsinn überhaupt zu entkommen. Die meisten Tribute sterben nicht durch die Hand eines anderen, sondern durch die Inszenierungen des Kapitols. Es ist einfach nur grausam, dass man den Siegern und damit auch den Bürgern von Panem die letzte Hoffnung nimmt, diesem Kontrollinstrument zu entkommen. Niemand ist vor dem Kapitol sicher.

Der Film hält sich nahe ans Buch und wurde fantastisch umgesetzt! Nicht nur von der Handlung und der Spannung, sondern auch besonders von den Emotionen, die den Zuschauer sehr oft zum Weinen bewegen. Das zweite Buch hat mir immer schon einen Ticken besser als das erste gefallen und der Film ist absolut gigantisch! Wenn ihr ihn gesehen habt, werdet ihr euch vermutlich fragen, wie der erste nur so gut ankommen konnte. Eine Steigerung von 100% ist dem Filmteam geglückt und kann es gar nicht mehr erwarten bis die DVD erscheint! ♥


Zum Abschluss kann ich euch nur sagen: Los, sofort ins Kino, ihr verpasst einen grandiosen Film! Packt eure Taschentücher ein und genießt es!

Und ich kann mich Jennifer Lawrence nur anschließen, wenn sie sagt:


Dienstag, 19. November 2013

[Rezension] Masken (Mara Lang)

Titel: Masken - Unter magischer Herrschaft
Autorin: Mara Lang
Einzelband
Verlag: Knaur
Seiten: 602
Genre: Fantasy
Preis: 14,99€

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Klappentext:
Die Maske verspricht dir die Schönheit, von der du immer geträumt hast.
Doch welchen Preis bist du bereit, dafür zu zahlen?
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 Ein Spiegel aus glänzendem Fell.

Mit Masken entführt uns Mara Lang in eine uns unbekannte Welt mit unbekannten Regeln und einer Konvention, die das Volk in zwei Schichten spaltet. Eine Welt, in der wir ganz bestimmt nicht leben möchten, auch wenn wir magischen Fähigkeiten haben könnten. Ihre Idee ist wirklich einzigartig, noch nie habe ich etwas derartiges gelesen und ich bin wirklich froh, dass wir nicht mit Masken auf unseren Gesichtern leben müssen, die uns vergessen lassen, wer wir sind und was uns ausmacht.

Das Cover gefällt mir unglaublich gut! Es bietet uns sofort eine düstere Atmosphäre und lässt uns schon erahnen, dass die Masken etwas Negatives darstellen.. Allerdings muss ich sagen, dass es nichts mit dem Inhalt zutun hat. Dennoch gefällt es mir, denn der Blick des Mädchens zusammen mit den roten Augen lassen einen schon erzittern.
Der Titel passt hervorragend. Mit "Masken" wird uns bereits der grobe Rahmen genannt, in welchem sich die eigentliche Handlung abspielt. Der Untertitel "Unter magischer Herrschaft" wird erst spät aufgelöst, ist aber dennoch genial, da er uns die Lösung praktisch auf einem Silbertablett serviert, wir diese aber dennoch nicht erkennen.

Im isolierten Land Merdhug sind die Bürger durch eine Zwei-Klasse-Gesellschaft geteilt. Die Erwachsenen - die über Siebzehnjährigen - sind die sogenannten Merdhuger, freie Menschen im Land und tragen eine Maske, die ihnen ein neues Gesicht gibt. Jüngere Bürger sind die Pheytaner, die mit grauer Kleidung, gesenktem Kopf und Redeverbot der Maskierung, dem Tag ihrer Freiheit, entgegensehnen.
Ferin ist eine Pheytana und kann es gar nicht erwarten, endlich in Freiheit zu leben. Allerdings wird ihr schlimmster Albtraum zur Wirklichkeit: Zwei Tage nach der Maskierung zerfällt ihre Maske zu Staub und sie wird in ein Gefangenenlager mit aufständischen Pheytanern gebracht. Auf dem Weg dorthin wird sie von Rebellen gerettet und lebt ab nun als Ausgestoßene in derem Dorf...

Das Buch ist eine wahre Überraschungskiste. Es entwickelt sich in eine Richtung, mit der ich überhaupt nicht gerechnet habe. Sogleich werden wir ins Geschehen geworfen, in den Tag, an welchem Ferin ihre Maske erhält. Nur am Rande erfahren wir, wie das Leben zuvor für sie ausgesehen haben muss: Sie darf außerhalb ihres Hauses nur mit gesenktem Kopf durch bestimmte dunkle Gassen gehen und das Redeverbot hindert sie daran, wichtige Fragen zu stellen. Siebzehn Jahre sind eine lange Zeit und da es die ersten siebzehn Jahre eines Menschenlebens sind, kann ich mir gar nicht vorstellen, wie man mit der Maske plötzlich ein ganz anderes Leben führen soll - mit Privilegien, sicher, aber dennoch kann Gelerntes und in die Seele Gemeißeltes doch nicht einfach vergessen werden. Jedoch ist dies eine der Eigenschaften der Maske: Sie lässt vergessen. Es ist so, als beginne man sein Leben im Alter von siebzehn Jahren. Und genau an diesem Punkt spaltet sich Ferin von den anderen ab. Sie ist schon immer sehr neugierig gewesen und sobald sie die Maske auf dem Gesicht hat, stellt sie Fragen über den Ursprung und Sinn der Konvention und somit auch der Maske. Jedoch sollte sie sich zügeln, denn niemand, der eine Maske trägt, denkt auch nur im Entferntesten daran, solche Fragen zu stellen.

Die Geschichte ist unglaublich gut aufgebaut und durchdacht. Man erwartet natürlich eine spannende und auch lehrreiche Geschichte über das Leben mit den Masken, allerdings geht die Autorin hier viel weiter. Die Masken sind nur eine grobe Metapher für das eigentlich Thema, welches sich in die Köpfe der Leser brennen sollte. Es geht um Selbstfindung. Ferin macht auf ihrem Weg zu sich selbst eine harte Zeit durch und sie muss so einiges hinnehmen. Ihr Leben lang war das einzige Ziel, die Maske und somit auch Freiheit zu erhalten. Sie erhofft sich damit, endlich die wahre Ferin in sich zu entdecken, allerdings läuft alles anders, als sie dachte. Als ihre Maske zerfällt und sie in ein Gefangenenlager gebracht werden soll, stürzt sie in ein tiefes Loch. Ihr Volk hat sie verstoßen, ihre Familie hat sich von ihr abgewandt und sie ist allein. Sie weiß nicht, was kommen wird und möchte lieber tot sein. Welchen Sinn hat das Leben noch, wenn sie die Maske abgestoßen hat? Ihre Freiheit ist dahin und damit auch ihr Wunsch, zu leben.
Als sie von den Rebellen befreit wird und von nun an in deren Dorf im Dschungel vom alten Land Pheytan leben soll, gibt sie sich selbst auf. Ihr ist unverständlich, dass sie sie gerettet haben. 

Doch hier gibt es den ersten Wendepunkt auf Ferin's Reise zu ihrem wahren Selbst. Die Rebellen zeigen ihr einen neuen Pfad auf, denn die Maske verspricht keine wahre Freiheit. Nach und nach lernt Ferin, was sich vor zweihundert Jahren zwischen den Merdhugern und den Pheytanern abgespielt hat. Die Masken sollten ein Leben in Frieden ermöglichen und die magischen Fähigkeiten der Pheytaner unterdrücken, damit es nie wieder zu so einem furchtbaren Krieg kommen würde. Jedoch ging diese Vereinbarung, die Konvention, einen ganz anderen Weg: Die Pheytaner sind nichts mehr wert und dürfen sich nur dann frei nennen, wenn sie mit der Maske ein Merdhuger geworden sind. Das Volk der Pheytaner kann zu mächtig werden und sich auflehnen. Dies wird durch die Maske verhindert. Die Rebellen wissen davon und entwickeln ihre magischen Fähigkeiten, jedoch sind sie zu wenige, um einen neuen Krieg zu entfachen.
Ferin ist eine Heilerin. Verletzungen heilten schon immer wahnsinnig schnell und deshalb hat ihr Körper die Maske auch abgestoßen. Sie lernt, damit zu leben und baut ihre Fähigkeit mithilfe des Magiers Sobenio weiter aus. Sie wird ein festes Mitglied der neuen Gemeinschaft und findet ihren Lebensmut wieder.

Es ist wirklich schön zu sehen, sie sehr sich Ferin entwickelt. Sie lebte das typische Leben einer unterdrückten Pheytana in Merdhug und sehnte sich nach der Maske und der Freiheit, die sie ihr verschaffen sollte. Dann stürzte sie in ein tiefes Loch, weil sich diese Freiheit nicht erfüllte. Sie betrat eine neue, eine andere Welt, mit anderen Ansichten und Lebenszielen. Sie fand sich mit der Situation ab, nie mehr zurückkehren zu können und wollte im Hier und Jetzt leben. Diese Entwicklung ist bewundernswert, weil ihre Ansichten eine 180-Grad-Wendung gemacht haben. Sie erkennt nun, dass die Maske nicht das ist, was sie vorgibt zu sein und Ferin setzt nun alles daran, das gesamte Volk der Pheytaner von diesen Fesseln zu befreien. Sie arbeitet tatkräftig bei der Planung mit und holt ihrerseits ihre manchmal zweifelnden Gefährten aus einem dunklen Loch heraus.
Besonders ihre Beziehung zu Rhys hat mir gut gefallen. Er ist wirklich wie ein bester Freund für sie und ich würde ihn am Liebsten aus dem Buch herausholen und Teil meines Lebens werden lassen ;) Er übernimmt immer wieder große Verantwortung gegenüber der Gruppe und würde alles für ihr Wohl tun.
Zusätzlich bringt die Autorin noch eine Liebesgeschichte ins Spiel, die den Selbstfindungsprozess wunderbar ergänzt und auch vorantreibt. Man merkt, dass Ferin noch etwas fehlt, bis sie ihre magischen Heilungsfähigkeiten perfektioniert hat. Sie tritt auf der Stelle und kommt nicht weiter. Bis sie eines Tages einen verletzten jungen Mann im Dschungel findet. Er gehört einem fremden Volk an - den Novjengos. Sie tragen Stacheln mit Gift an Armen und Beinen und können mithilfe magischer Kugeln durch die Welten reisen. Martu, so heißt der Fremde, verhilft Ferin zu ihrer endgültigen Stärke. Sie helfen sich gegenseitig.

Jeder, der das Buch gelesen hat, wird sicher meine Meinung teilen, wenn ich sage, die Idee mit den Tigern ist absolut wunderbar. Diese doch gefährlichen, aber auch wunderschönen Geschöpfe als Gefährten und Beschützer der Rebellen darzustellen, ist ein tolle Schachzug. Besonders daran hat mir gefallen, dass Ferin nach und nach ebenfalls eine Bindung zu ihnen aufbaut und die Szene am Teich, als sie auf Ziágal trifft, ist eine sehr schöne Vorstellung und hat mich zum Träumen angeregt.

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Die Art, wie die Autorin die Masken als Metapher für den Selbstfindungsprozess verwendet, ist absolut einzigartig und wunderbar! Jedoch möchte ich noch den ein oder anderen Kritikpunkt anbringen. 
Natürlich gibt es in so einem dystopischen Roman immer das große Ziel, die Unterdrückungsmaßnahmen und die Herrschenden zu besiegen. Allerdings gibt es dennoch immer ein konkret formuliertes Ziel, welches man immer im Hinterkopf hat. Nachdem Ferin im Dorf angekommen ist, teilt sie das Leben dort. So angenehm dies auch zu lesen ist, man möchte ja nicht unbedingt unendlich an dem Dorfleben teilhaben. Ab und zu gibt es spannende Szenen, allerdings fehlt mir gerade in der Dorf-Zeit ein konkretes Ziel, welches die Handlung beabsichtigt zu erreichen. Als sich die Rebellen dann zu einem Gegenschlag entschließen, ist dieses Ziel wieder gegeben und macht die Geschichte rund.
Außerdem hatte ich ein wenig Probleme mit den Namen. Nicht nur Namen für Personen, sondern auch von Ländern und beschriebenen Dingen. Nur sehr wenige davon konnte ich im Kopf behalten und dazu zählen vorrangig die Namen der Hauptpersonen, die sehr oft vorkommen.

Masken glänzt mit der Einzigartigkeit, eine Metapher zu schaffen, die nicht zu banal ist und dennoch durch die Handlung rund gemacht wird. Der Entwicklungsprozess der Charaktere ist unglaublich toll zu beobachten und beneidenswert. Man verfolgt die Geschichte um Ferin sehr gerne und auf den letzten 100-150 Seiten ist die Spannung so hoch, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.

4 Marshmallows

Sie brauchte die Wahrheit nicht zu wissen. Und es war besser so. (S.48)

"[...] Ohne die Waffen erheben zu müssen, gelingt es den Merdhugern, unser Volk unter Kontrolle zu halten und zu unterdrücken." (S.127)

"[...] das Lesen, das Sichten alter Schriften und das Transkribieren in unsere Sprache - ich liebe es, wenn die Worte Bilder in meinen Verstand zaubern. Ich kann an allem teilhaben, ohne dabei gewesen zu sein." (S.352)

Vielleicht war das der beste Weg,  mit dem Tod eines geliebten Mensch umzugehen. Man musste ihn in Herz und Seele behalten, dort, wo er auch zu Lebzeiten zu Hause gewesen war. (S.597)


Sonntag, 17. November 2013

[Review] Himmelsnah (Jennifer Benkau)

Titel: Himmelsnah
Autorin: Jennifer Benkau
Prequel zu Himmelsfern
Verlag: Script5
Seiten: ca. 27
Genre: Fantasy/Romanze
Preis: 0,99€

HIER bestellen!

ACHTUNG! Meine Rezension enthält eventuell Spoiler zu Himmelsfern, weil ich die Kurzgeschichte erst danach gelesen habe!

Lest hier meine Rezension zu Himmelsfern!


Klappentext:
Eine große Liebe, ein rätselhaftes Buch und ein Wettlauf gegen die Zeit: In Corbin hat Anna ihren Seelenverwandten gefunden. Doch ihn umgibt ein tödliches Geheimnis. Die einzige Hoffnung, zusammenbleiben zu können, ist ein verschwundenes Buch. Anna ist zu allem bereit und macht sich auf die gefährliche Suche danach - und darf sich dabei keinen Fehler leisten.
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Die armen, armen Bücher!

Mit Himmelsnah präsentiert uns Jennifer Benkau ein kurzes, aber wunderbares Prequel zu ihrem fantastischen Roman Himmelsfern. Die Atmosphäre, die uns umgibt, ist genauso zärtlich wie bei seiner "großen Schwester" und wir leiden genauso mit den Charakteren mit und bauen eine Verbindung zu ihnen auf. Man kann Himmelsnah als Einstimmung vor oder als zusätzliche Kurzgeschichte nach dem großen Roman lesen.

Das Cover ist wirklich wunderschön! Es ist im Stil von Himmelsfern gehalten - rosa mit einer schwarzen Feder. Besonders süß ist, dass die Feder in diesem Fall sehr klein ist und die Geschichte somit als "kleines Baby" von Himmelsfern ausweist :)
Der Titel passt sehr gut und ist als Adaption des großen Romanes zu erkennen und einzuordnen.

Ich habe die Kurzgeschichte nach Himmelsfern gelesen. Schon während der Geschichte wollte ich unbedingt wissen, was es mit der Beziehung zwischen Anna und Corbin auf sich hat. Denn genau diese hat Corbin sehr geprägt und man könnte dann mehr nachvollziehen, warum er so handelt, wie er es tut. Ich habe mich sehr gefreut, dass ein bisschen Licht ins Dunkel gekommen ist und Jennifer Benkau diese Kurzgeschichte verfasst hat. Obwohl man aber natürlich genau weiß, wie sie ausgeht, empfindet man sofort eine gewisse Verbindung zu den Charakteren und es ist umso schlimmer, dass man sie kennenlernen kann und es nur kurze Zeit später ein schlechtes Ende nimmt.

Anna und Corbin haben ineinander Seelenverwandte und die Liebe fürs Leben gefunden. Doch Corbin hat nicht mehr viel Zeit bis ihn sein Schicksal einholt. Anna möchte ihm helfen und ihm in jeder einzelnen Sekunde beistehen. Deshalb begibt sie sich auch allein auf die Suche nach einem seltenen und verschollenen Buch, welches die Lösung für ihre Probleme zu sein scheint. Sie findet es in einer Bibliothek und das Drama nimmt seinen Lauf, als sie es schließlich dort ausleiht...

Für meinen Geschmack hätte die Kurzgeschichte auch etwas länger sein können. Mich interessiert immer noch wahnsinnig, wie sich Anna und Corbin kennengelernt haben. Das gemeinsame Ende miterleben zu müssen, ist umso trauriger...
Schon oft habe ich mich in Himmelsfern gefragt, warum Corbin Noa gegenüber so abweisend ist und Marlon immer wieder von ihr weglocken will. Zunächst dachte ich, dass er ein "einsamer Held" ist, der keine Hilfe von anderen braucht, die keine Ahnung von ihrem Schicksal haben. Aber die Geschichte um das Foto der glücklichen Brüder mit Anna zeigt einen ganz anderen Corbin und man hat wirklich Mitleid mit ihm. Er liebt seinen Bruder zu sehr, als zuzulassen, dass er in der Liebe dasselbe Schicksal erleiden muss. Er musste so sehr leiden und will seinen Bruder nicht auf dieselbe Weise verlieren.

Himmelsnah zeigt uns das wahre Gesicht von Corbin und dass er gute Gründe für sein Handeln hat. Die Geschichte von ihm und Anna ist unglaublich traurig, schenkt aber auch Hoffnung, da die Liebe grenzenlos ist und man an sie glauben kann. Allerdings bleibt Corbin dort auf der Strecke und erst später in Himmelsfern findet er ein Stückchen dieser Hoffnung in Marlon und Noa wieder.

5 Marshmallows

Samstag, 16. November 2013

[Rezension] Himmelsfern (Jennifer Benkau)

Titel: Himmelsfern
Autorin: Jennifer Benkau
Einzelband
Verlag: Script5
Seiten: 496
Genre: Fantasy/Romanze
Preis: 18,95€

HIER bestellen!


Klappentext:
In diesem Moment lernte ich etwas, das ich zuvor nicht zu begreifen imstande gewesen war, weil sich manches erst verstehen lässt, wenn man es selbst erlebt. Ich lernte, dass das Gefühl, jemanden zu lieben, nichts mit Zärtlichkeit zu tun haben muss. Ganz im Gegenteil, es kann gewaltsam sein, brutal, quälend, von tausend Zweifeln durchsetzt.

Der Traum vom Fliegen ist sein Albtraum und Noa, das Mädchen, das mit dem Feuer tanzt, seine Hoffnung. Doch ihnen bleiben nur zwei Wochen.
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Das Gefühl überkam mich flüchtig wie ein Déjá-vu von fallenden Federn und gleichzeitig drängend, als drücke eine Hand gegen meine Brust.

Mit Himmelsfern gibt uns Jennifer Benkau eine unglaublich zarte Geschichte, die einige Zeit braucht um ihre Flügel zu entfalten, aber die niemals langweilig wird. Man weiß überhaupt nicht, was einen erwartet und dennoch kann man ganz leicht in die Geschichte eintauchen und allem beiwohnen, was die Charaktere durchleben. Hinweise auf das "große Geheimnis" gibt es genug, aber wir können es erst spät erkennen, weil es so etwas bisher noch nicht gegeben hat. Zudem gibt es immer wieder Überraschungsmomente und die Geschichte schlägt eine ganz andere Richtung ein, als ich es zu Beginn erwartet hätte.

Das Cover gefällt mir wirklich sehr. Erst nach dem Beenden des Buches merkt man, wie aussagekräftig es eigentlich ist. Und dennoch hat es schon vor dem Lesen des ersten Satzes einen gewissen Reiz. Die Gegensätze der Farben machen es unglaublich interessant. Außerdem mag ich rosa total gerne ;) Der Titel ist auf künstlerischer Ebene wunderschön gestaltet: Die geraden und festgelegten Linien bilden wohl einen sicheren Rahmen, aber die lockere Art des Ausmalens zeigt, dass man diese Grenzen auch überwinden kann.
Der Titel gefällt mir sehr gut. Er ist nicht so platt wie bei anderen Büchern, bei denen er nur einen Gegenstand oder eine Tatsache beschreibt. Hier wird eine metaphorische Wirkung hervorgerufen, die zum Träumen einlädt!

Noa ist eigentlich ein ganz normales Mädchen. Bis sie in die U-Bahn steigt. Eine Stimme sagte ihr, dass sie nicht hätte einsteigen sollen, doch es ist zu spät. Die U-Bahn entgleist und Noa wird von einem jungen Mann mit blondem Haar vor schlimmeren Verletzungen gerettet. Als sie sich bei ihm bedanken möchte, gerät sie in eine Kette von Verwicklungen, mit denen sie eigentlich überhaupt nichts zu tun hat. Sie war nur zur falschen Zeit am falschen Ort - und findet sich als Entführungsopfer in einem fremden Haus wieder. Doch es stellt sich heraus, dass ihre Entführer keine Verbrecher sind, sondern einer fremden und viel höheren Macht angehören. Dazu zählt auch Marlon, dem sich Noa nicht mehr entziehen kann. Aber er ist an ein Schicksal gebunden, welches sie für immer trennen könnte...

Die Einleitung in die Geschichte ist wirklich sehr gut gelungen. Man ist sofort in einer spannenden Szene gefangen, obwohl diese für jeden zum Alltag gehören könnte (hoffentlich aber nicht wird). Das Einzige, was darauf hindeutet, dass sich etwas Übernatürliches abspielt, ist die warnende Stimme, die Noa in ihrem Kopf hört. Man erfährt einiges über ihr Leben und man könnte glauben, dass es sich um eine normale "Lebensgeschichte" handeln könnte. Doch schon kurz darauf finden wir uns in der nächsten packenden Szene wieder, als sich Noa bei ihrem Retter bedanken will, der ungewöhnlicherweise aus dem Krankenhaus über das Fenster im dritten Stock verschwunden ist. Und auch hier hat man noch keinen blassen Schimmer davon, dass es fremde Mächte mitten unter uns geben könnte. Noa erfährt erst davon, als sie entführt wird. Doch was heißt erfahren? Es ist erst einmal ein langes Rätselraten angesagt, denn ihre Entführer glauben, dass sie auf der Seite des blonden Jungen steht, dabei hat sie überhaupt keine Ahnung, worum es in diesem Streit geht.

Es ist generell sehr interessant, wie die ersten Kapitel der Geschichte verlaufen. Sie weisen noch in keine bestimmte Richtung, sodass jeder Leser einen ziemlich großen Interpretationsspielraum hat. Ich war zunächst auch auf dem Holzweg - und das ganze zwei Mal! Zunächst phantasiert Noa's beste Freundi Rosalia darüber, dass der blonde Junge womöglich ein Schutzengel ist. Diese Vorstellung wäre anhand der Gegebenheiten und der Art der Handlungsabläufe zwar sehr plump und nicht gerade würdevoll aufgefasst, aber ich hatte durchaus die Möglichkeit in meinem Kopf, dass es bei einer Geschichte namens Himmelsfern auch um Schutzengel gehen könnte. Dabei habe ich sogar angenommen, dass sich zwischen Noa und ihrem Retter, der übrigens Olivier heißt, eine Liebe entwickeln würde.
Leider wurde diese Vorstellung mit lauten Kanonen in den Wind geblasen. Als sich Noa bei ihm bedanken will und plötzlich ihre Entführer auftauchen, rennt Olivier einfach weg und lässt Noa zurück. Dabei wusste er genau, dass sie nichts damit zutun hatte und die anderen sie für eine Komplizin halten würden.

Umso spannender fand ich es dann, als Marlon aufgetaucht ist - einer von Noa's Entführern. Mit ihm als potenziellen Liebhaber hätte ich nun ganz und gar nicht gerechnet. Und ich muss zugeben: Ich mag es! Wir wurden durch diese Tatsache überrascht und das macht die Geschichte auch so reizvoll. Ständig scheint sich die Geschichte in eine andere Richtung zu wenden und es tun sich neue Türen auf, durch die man hindurchrennen möchte, um die Geheimnisse zu erfahren, die sie verbergen. Aber immer wenn man kurz davor ist, werden einem die Türen buchstäblich vor der Nase zugeknallt. So muss es Noa wirklich ergangen sein. Marlon und sein Bruder Corbin machen ein sehr großes Geheimnis aus der ganzen Geschichte und genauso wie Noa war ich manchmal am Rande der Verzweiflung und hätte ihnen am Liebsten in den Hintern getreten. Jede noch so winzig kleine Information muss man ihnen stundenlang aus der Nase ziehen und eigentlich tun sich danach immer mehr Fragen auf.
Noa und Marlon nähern sich aber langsam einander an. Marlon lässt sich auf sie ein, auch wenn er der Meinung ist, dass sie wegen seinem Schicksal nicht lange miteinander glücklich werden könnten und Noa nur traurig zurückbliebe.

Und auch in diesem Buch sieht man wieder einmal, dass man sich nicht nur auf die Liebe fixieren sollte, so schön sie auch sein mag. Plötzlich dreht sich alles nur noch um Marlon (auch wenn ich das gar nicht so schlecht finde ;)). Noa's Freunde bleiben ganz schön auf der Strecke. Und sogar mit ihrem Vater redet sie nicht mehr so viel. Wenn Marlon nicht da ist, wirkt Noa sehr verändert und isoliert. Und das ist eigentlich auch das Problem an der Sache. Marlon gibt ihr nicht umsonst zu verstehen, dass sie nicht lange zusammenbleiben können. Schon in zwei Wochen muss er fort und was macht Noa dann? Sich in ihrem Zimmer einschließen und in Selbstmitleid ertrinken?
Deshalb haben diese Geschichten auch immer eine gute Lehre zu erteilen, auch wenn diese natürlich nicht vorrangig an den Leser gebracht werden soll - aber mir ist es aufgefallen. Auch wenn man mit jeder Hautschuppe, mit jeder Pore und jeder Haarspitze verliebt ist, sollte man das "andere" Leben nicht vergessen. Denn sobald man von der rosa Wolke herunterfällt, ist vielleicht niemand mehr da um einen aufzufangen.

Noa als Charakter hat mir sehr gut gefallen. Sie ist ein normales Mädchen und doch hat sie interessante Ansichten und lebt ihren eigenen Stil. Beispielsweise ist mir gleich ihr Hobby ins Auge gestochen: Poi schwingen. Es ist sehr ungewöhnlich, aber macht sie gleich zu etwas Besonderem. Obwohl sie und auch alle anderen Nachbarskinder von einem bulligen Jungen schikaniert werden, lässt sie das kalt. Wenn er einen doofen Spruch ablässt, prallt dieser an ihr ab. Sie lässt sich nicht von anderen in dieser Weise beeindrucken oder einschüchtern und das ist eine bewundernswerte Eigenschaft.
Marlon mochte ich wirklich sehr, auch wenn seine Abweisung manchmal wirklich zum Verrücktwerden ist. Er will Noa auf keinen Fall in sein Schicksal mit einbinden, kann sich ihr aber auch nicht entziehen. Diese Verbindung hat er noch nie zu einem anderen Menschen gefühlt und er hat Angst davor. Dabei begreift er nicht, dass Noa seit dem Tag ihrer Entführung mit drinsteckt. Deshalb verstehe ich nicht, warum er ihr nicht viel früher von sich und seinem Volk berichtet hat.

Himmelsfern ist ein wunderbarer Roman, der unsere Gedanken in verschiedene Richtungen lenkt, um dann trotzdem ganz neue Wege einzuschlagen. Immer wieder gibt es spannende Szenen und brenzlige Situationen, aber dennoch ist die Geschichte dauerhaft mit einer Zärtlichkeit umgeben, die man nur schwer beschreiben kann. Sie geht einfach direkt ins Herz und man fühlt die ganze Zeit mit. Jennifer Benkau ist mit diesem in acht Wochen(!) geschriebenen Roman ein wahres Herzstück gelungen, welches jeden Leser begeistert, der auch nur entfernt Geschichten mit Liebe und etwas Übernatürlichkeit mag.

5 Marshmallows


"Willst du ein Stück gehen?", fragte er nach ewigem Schweigen. Ich nickte. "Darf ich neben dir gehen?" Wieder nickte ich. (S.335)

~
Diese Szene ist so unglaublich toll! Marlon fühlt sich Noa gegenüber immer so schuldig und mit diesen zwei Sätzen hat er mich direkt ins Herz getroffen, weil er nicht glaubt, dass er gut genug für Noa ist <333
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Freitag, 15. November 2013

[November Release] Bücher ~ Kino ~ DVD

Es ist zwar schon Mitte November (Oh Gott, wo geht die Zeit nur hin?!), aber dennoch wollte ich euch einige interessante Neuerscheinungen vorstellen, die ihr inzwischen teilweise auch schon erwerben könnt. Ein paar kleine Hinweise auf meine Highlights findet ihr im oberen - extra angefertigten - Bild *hüstel*. Das Ende eines Jahres ist doch immer am teuersten. Irgendwie gibt es da viele tolle Filme und Bücher und man hat überhaupt kein Geld dafür x)
Wie auch schon die Überschrift verrät, habe ich die Neuerscheinungen in drei Kategorien eingeteilt.
Es würde mich wahnsinnige interessieren, ob ihr die angesprochenen Bücher und Filme schon kennt oder ob ihr euch genauso freut wie ich :)

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Bücher
Wir beginnen mit der wohl offensichtlichsten Kategorie - dem eigentlich Thema meines Blogs. Es gibt natürlich so einige tolle Bücher, die man in den Verlagsprogrammen zu den Neuerscheinungen im November zählen kann. Nun, für mich sind aber ziemlich genau drei Bücher, die ich unbedingt haben muss. Zwei davon sind sogar bereits erschienen, aber wie so oft streikt der Geldbeutel. Aber die Bücher laufen mir ja nicht weg :)

❆ Firelight 3 - Leuchtendes Herz von Sophie Jordan ❆
Die ersten beiden Bände haben mir sehr gut gefallen und deshalb bin ich natürlich gespannt darauf, wie die Geschichte zu ende geht. Vor allem nach dem Ende von Band zwei ;) Mir sind nicht mehr alle Details gegenwärtig, aber ich hoffe, dass diese auch nicht unbedingt nötig sind und das ein oder andere noch einmal wiederholt wird. Ich werde Firelight 3 sehr wahrscheinlich zu Weihnachten bekommen und freue mich schon drauf!


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❆ Champion von Marie Lu ❆
Legend hat hier in Deutschland eingeschlagen wie eine Bombe. Jeder wollte dieses Buch unbedingt haben, jeder wollte unbedingt diese dystopische Welt kennenlernen, jeder wollte diese ungewöhnliche und scheinbar unmögliche Liebe von Day und June verfolgen. Ich habe die Reihe von Anfang an auf Englisch gelesen und bin nun wirklich gespannt, wie die Geschichte endet! Das Ende von Prodigy hat zunächst sehr versöhnlich ausgesehen, doch dann gab es direkt einen Schlag ins Gesicht.



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❆ The Fiery Heart von Richelle Mead ❆
Nun kommen wir zu einem Buch oder eher gesagt zu einer Buchreihe, die mir wirklich am Herzen liegt. 'Vampire Academy' ist meine absolute Lieblingsbuchreihe, in der ich jedes einzelne Buch liebe. Und sie ist auch gerade deshalb meine Lieblingsbuchreihe, weil sie eine der ersten war, die ich je gelesen habe. Umso schöner ist es, dass die Autorin noch eine spin-off Reihe schreibt, die ebenfalls aus sechs Bänden bestehen soll. Am 19. November, einen Tag nach meinem Geburtstag, wird der vierte Band erscheinen und ich bin total gespannt. Ich werde mich dann selbst nachträglich beschenken ;) Die Einzelheiten der Geschichte und des Endes von Band drei sind mir auch nicht mehr ganz so gegenwärtig, aber das macht nichts. Man kann jederzeit in Richelle Meads wunderbare Geschichten eintauchen!


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Kino
Weiter geht es mit einer Kategorie, die meiner Meinung nach Büchern am naheliegensten ist: Filme. Diese habe ich in Kino und DVD eingeteilt. In diesem Monat laufen vier tolle Filme an, die ich gerne sehen möchte. Leider ist es immer wieder so, dass man nicht genug Geld oder Zeit hat, wenn man fast jeden Tag ins Kino gehen könnte. Und die Filme laufen auch nicht mehr so lange wie früher. Einen der Filme habe ich schon gesehen und WOW, das war ein Kinobesuch! ♥


❆ Der Teufelsgeiger ❆
Ich liebe David Garrett einfach. Anders kann ich es nicht sagen. Er ist ein absoluter Gott, wenn er auf seiner Stradivari spielt und ich genieße es immer wieder, wenn ich eine CD von ihm anhöre. Aber natürlich lasse ich mir auch keinen Fernsehauftritt vom ihm entgehen ;) ♥
Umso mehr war ich absolut in meinem Fangirl-Moment, als ich mit meiner Schwester im Kino war und David Garrett 
L-E-I-B-H-A-F-T-I-G
vor der Leinwand stand :O ♥ Und als er zum nächsten Kino weiter musste, ist er direkt am Gang neben mir und meiner Schwester vorbeigelaufen und hat in unsere Richtung geguckt *seufz* Und ja, ich konnte den Film danach noch genießen und bin nicht in Ohnmacht gefallen :D
Der Film gefällt mir ausgesprochen gut und die Musik ist der Wahnsinn! Kein Wunder, denn David Garrett hat die Musik produziert!





❆ Das kleine Gespenst ❆
Das kleine Gespenst ist ein Kinderbuch-Klassiker von Otfried Preußler und die Idee zur Verfilmung finde ich zuckersüß! Auf der Frankfurter Buchmesse gab es vom Thienemann Verlag total tolle Tüten passend zum Film! 

Und was soll ich sagen - ich bin innerlich noch ein Kind geblieben und ja, ich schaue auch noch Kinderfilme. Und deswegen muss ich mir den Film auch ansehen!
Wer auch noch in den Kinderschuhen steckt und in Frankfurt oder Umgebung wohnt, kann sich gerne melden für einen Kindernachmittag im Kino :D










❆ Die Eiskönigin - Völlig unverfroren ❆
Ich habe die Disney-Seite auf Facebook abonniert, um mich immer auf dem Laufenden zu halten. Vor einiger Zeit wurde ein Video zu einem neuen Film gepostet. Das Video machte die Runde und alle sind nun Feuer und Flamme oder Eis und Eiszapfen, um den Film endlich zu sehen. Dieser berühmte Teaser-Trailer ist einfach total genial und macht richtig Lust auf einen tollen und unbeschwerten Disney-Film. Und er ist einfach megalustig :D Ich musste ihn zwei Mal ansehen, weil ich beim ersten Mal vor Lachen nur die Hälfte mitbekommen habe :D Und der Film stimmt so richtig auf den Winter ein, dem viele ja leider eher mit negativen Gefühlen entgegengehen. Dabei ist der Winter doch so eine wunderbare Jahreszeit! ♥


Ab 28. November im Kino!






❆ Catching Fire ❆
Nun... Zu diesem Film muss ich ja wohl nichts mehr sagen... Seit inzwischen 1 1/2 Jahren warten wir alle gespannt auf den zweiten Teil der wahnsinnig tollen The Hunger Games Trilogie. In den letzten paar Wochen gab es so viele neue Bilder und Clips und Trailer und
 O-H M-Y M-O-C-K-I-N-G-J-A-Y-!-!-! 
Ich bin so irre gespannt auf den Film und es sieht so aus, als würde er noch besser als der erste werden! UAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHH ♥ ♥ ♥


Ab 21. November im Kino!









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DVD
Die "leerste" meiner Kategorien bezieht sich auf DVD Neuerscheinungen, die unbedingt einen Platz in meinem Regal haben müssen. Wobei Platz relativ ist. Denn wie auch bei meinen Büchern stapeln sich die DVDs auf zwei eigentlich sortierten Regalen und naja... Mein Zimmer platzt aus allen Nähten. Ich bin eben ein Buch- und Filmjunkie :D Wenn ich ausziehe, muss unbedingt ein Sammlungszimmer für Bücher und DVDs her!


❆ Seelen ❆
Wie ihr sicher wisst (ja, diese alte Leier wieder^^), bin ich mit dem Roman nicht wirklich warm geworden. Im Januar 2009 habe ich ihn mir aufgrund meiner Begeisterung zur Biss-Reihe gekauft. Der Anfang verwirrte mich, weshalb ich das Buch zur Seite legte... bis zum Sommer diesen Jahres... Denn ich wollte gerne buchtechnisch dabei sein bevor ich den Film ansah. Joa... Ich stecke bis heute bei etwa 180 Seiten fest. Ich höre von allen Seiten wie toll das Buch ist und der Film beweist das genug. Er hat mir supergut gefallen! Aber wenn ich mich durch 180 Seiten Langeweile quälen muss und nach drei Anläufen immer noch nicht weiterkomme, dann stimmt da was nicht x) Und es gibt Menschen, die schon nach 20 langweiligen Seiten abbrechen. Offiziell habe ich es noch nicht abgebrochen, vielleicht geschieht ja irgendwann ein Wunder *wer's glaubt* ._.


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❆ Die Monster Uni ❆
Ich liebe Disney, das hat bestimmt auch inzwischen die Katze hinter der Mülltonne begriffen. Und ganz klar mag ich auch Die Monster AG total gerne. Boo! ♥ Die Vorgeschichte dazu ist ein wahrer Augenschmaus und macht unglaublich viel Spaß. Denn im Gegensatz zum echten Leben ist diese Uni voller seltsamer Gestalten und Lehrer, die den Studenten das Erschrecken beibringen wollen. Aber natürlich läuft besonders für Mike nicht alles glatt und genau dies und sein Übermut bringen so viel Freude an diesem Film!



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Sonntag, 10. November 2013

[Review] Eine Weihnachtsgeschichte - Literaturcomic (Charles Dickens)

Titel: Eine Weihnachtsgeschichte
Autor: Charles Dickens
Literaturcomic des Klassikers
Verlag: Brockhaus
Seiten: 55
Genre: Weihnachtsgeschichte
Preis: 12,95€

HIER bestellen!

Danke an Blogg dein Buch für dieses Exemplar!



Klappentext:
Das Fest der Liebe steht vor der Tür. Doch der kaltherzige Geizhals Ebenezer Scrooge lehnt das Weihnachtsfest ab. Da bekommt er unerwarteten Besuch: Der Geist seines Geschäftspartners prophezeit Scrooge ein düsteres und einsames Ende. Es folgen die Geister der vergangenen, der diesjährigen und der zukünftigen Weihnacht, um Scrooge auf den rechten Weg zu führen...
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Ich wünsche dir frohe Weihnachten, Onkel. Gott segne dich!

Wer kennt sie nicht, die wohl bekannteste und lehrreichste Weihnachtsgeschichte aller Zeiten? Das Meisterwerk von Charles Dickens gibt es inzwischen in allen nur erdenklichen Ausführungen und die meisten davon sind mir bekannt. Ich liebe diese Geschichte, denn sie zeigt, wie magisch Weihnachten sein kann, wenn man nur eine gute Einstellung dazu hat. Und wie das Fest der Liebe einen verändern kann.

Ich persönlich bin kein sehr religiöser Mensch, weshalb ich auch an Weihnachten keine besondere Bindung zur Kirche oder Bibel aufbaue. Weihnachten ist für mich ein Fest der Familie und deshalb verstehe ich auch nicht, warum viele immer in eine Panik verfallen, wenn Weihnachten nur noch wenige Wochen entfernt ist. Natürlich ist es schön, wenn man Geschenke bekommt und ein Festessen auf dem Tisch steht, aber es geht doch darum, dass man mit seiner Familie zusammen ist. Unsere Welt - und das muss ich leider immer wieder betonen - ist von Leistung und Konkurrenz geprägt. Deshalb hat man im Alltag vor lauter Arbeit, Haushalt, Terminen und Stress keine Zeit, sich in Ruhe mit der Familie hinzusetzen und manchmal wohnt man auch zu weit auseinander, sodass ein spontaner Besuch nicht in Frage kommt. Deshalb ist Weihnachten so schön. Genauso wie Geburtstage, nur dass man diese nicht als Feiertag gelten lassen kann.

Und an diesem Punkt setzt diese wunderbare Geschichte an. Ebenezer Scrooge ist ein alter, mürriger Geizhals, der seinen Mitarbeitern einen Hungerlohn zahlt und ihnen nicht einmal an Weihnachten freigeben will. Für ihn zählt nur Geld und der damit verbundende Lebensstil. Liebe, Freude und Spaßigkeiten interessieren ihn nicht. Und oho, wenn jemand an die Tür klopft und für die Armen Spenden sammeln möchte... Am Heiligen Abend wird er von einem Geist heimgesucht: Seinem alten und verstorbenen Geschäftspartner Jacob Marley. Dieser ist an lange Ketten gebunden, die er im Leben mit seinem Geiz und seinem Missmut geknüpft hat. Er möchte Scrooge davor bewahren und sendet drei Weihnachtsgeister zu ihm, die ihm die Augen öffnen sollen.

Durch seine miese Einstellung zum Leben ist Scrooge ein sehr unbeliebter Mann und er kann von Glück reden, dass er überhaupt Mitarbeiter hat. Allerdings zeigt dieser Umstand auch, dass Reichtum allein nicht glücklich machen kann. Denn materielle Dinge sind nicht für unser Glück ausschlaggebend. Sie vergehen und das was bleibt ist Leere. Scrooge kennt dieses Gefühl, will aber nicht zugeben, dass er Gesellschaft und Zuneigung braucht. Er ist ein Egoist, der keine Zweifel daran hat, dass er allein besser dran ist.
Diese Sicht auf sein Leben sollen die Weihnachtsgeister ändern. Der erste zeigt ihm vergangene Weihnachtsfeste, bei denen Scrooge durchaus Spaß hatte und auch noch ein netter junger Mann gewesen ist. Der diejährige Weihnachtsgeist zeigt ihm, welchen Spaß er bei seinem Neffen Fred verpasst. Schließlich wünschte er sich doch, dass er dabei wäre, aber es ist ihm auch klar, dass er eigentlich nicht erwünscht ist. Keiner mag seine miese Stimmung auf einem Weihnachtsfest haben. 
Der Geist der zukünftigen Weihnacht schließlich zeigt ihm, wie seine Zukunft aussieht, sollte er sich nicht ändern: Er wird alt und allein sterben und dann hat er nichts mehr von seinem Reichtum. Außer die armen Menschen, die zurückgeblieben sind: Sie ergötzen sich an den hinterbliebenen Gegenständen und niemand kommt zu seiner Beerdigung.

Was ihm jedoch wirklich die Augen öffnet ist die Krankheit des kleinen Tim. Dieser ist der Sohn einer der Mitarbeiter von Scrooge, der sehr arm ist und auch nur mit wenig am Weihnachtsabend zufrieden ist. Solange seine Familie da ist, ist alles gut. Doch sie können sich keinen Arzt und keine Medikamente für den kleinen Tim leisten, sodass dieser unweigerlich sterben muss. Scrooge, der eine ungewöhnlich Symphatie für den Jungen entwickelt hat, will sich nun ändern und Familien wie der von Tim ein gutes Leben ermöglichen.

Der Farbeinsatz in dem Comic ist gut gewählt. Die Szenen im Hier und Jetzt um Scrooge sind dunkel gehalten. Die Geister dagegen strahlen etwas Helles und Freundliches aus - bis natürlich auf den Dritten in ihrer Reihe. Allerdings muss ich sagen, dass mir die Gesichtsausdrücke der Figuren überhaupt nicht gefallen haben. Sie sind immer ernst und entsetzt, selbst wenn es gute Nachrichten oder Grund zur Freude gibt. Das ist sehr, sehr schade, denn die Gesichtsausdrücke und Haltungen geben der Geschichte ihre Emotion. Ich konnte mich mit den Texten gut einfühlen, weil ich die Geschichte bereits kenne, aber die Gesichter haben es doch kaputtgemacht...
Die Geschichte ist wunderbar und auch die gekürzte Comic-Version gibt einen tollen Einblick in diesen Klassiker, aber die vielen Schatten und Linien in den Gesichtern ließen jeden alt und griesgrämig wirken.

Eine Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ist ein wunderbarer Kinderbuch-Klassiker, der uns zeigt, wie magisch Weihnachten ist und wie dieses Fest der Liebe Menschen zusammenbringt und sie sogar verändern kann. Jedoch ist die Umsetzung in den Comic nicht so gelungen. Schade.

3 Marshmallows