Dienstag, 30. Juli 2013

[Rezension] The Mortal Instruments #1 City of Bones (Cassandra Clare)

Titel: The Mortal Instruments #1 City of Bones
Autorin: Cassandra Clare
Band 1 der The Mortal Instruments Reihe
Verlag: Margaret K. McElderry Books
Seiten: 485
Genre: Fantasy/Romance
Preis: 8,55€

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Klappentext:
When Clary Fray heads out to the Pandemonium Club in New York City, she hardly expects to witness a murder. Much less a murder committed by three teenagers covered with odd markings. This is Clary's first meeting with the Shadowhunters, warriors dedicated to ridding the earth of demons - and keeping the odd werwolves and vampires in line. It's also her first meeting with gorgeous, golden-haired Jace. Within twenty-four hours Clary is pulled into Jace's world with a vengeance, when her mother disappears and Clary herself is attacked by a demon. But why would demons be interested in an ordinary mundane like Clary? And how did she suddenly get the Sight? The Shadowhunters would like to know...
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 "You've got to be kidding me", the bouncer said, folding his arms across his massive chest.

Cassandra Clare zeigt uns mit ihrer The Mortal Instruments Reihe eine Welt mitten in unserer auf, die so düster, aber auch so reizvoll ist, dass wir am Liebsten in allen Gässchen nach den Dämonen, Werwölfen und Vampiren suchen möchten, von denen sich schreibt.

Das Cover spiegelt die Rahmenhandlung für die Geschichte wider. Es zeigt sie düstere Stadt New York bei Nacht und unsere wohl liebste Hauptfigur - den Schattenjäger Jace. Obwohl es zum Buch passt, gefällt es mir irgendwie nicht. Was genau, kann ich leider nicht sagen, aber es sagt mir einfach nicht so zu. Besonders nervig ist das Zitat von Stephenie Meyer, welches mitten auf Jace Oberkörper prankt...
Der Titel verspricht eine düstere und spannende Geschichte und genau dieses Versprechen wird auch eingehalten. Wobei die City of Bones nicht der Hauptschwerpunkt der Geschichte ist und nur kurz durch einen Besuch angerissen wird.

Als Clary eines Abends mit ihrem besten Freund Simon den Klub Pandemonium betritt, weiß sie noch nicht, dass sie Zeugin eines außergewöhnlichen Mordes wird. Nicht nur, dass das Opfer sich einfach in Luft auflöst und die Mörder seltsame Dinge über Dämonen erzählen, sie ist auch die einzige, die diese seltsamen Gestalten sehen kann. Wenige Tage später wird sie von einem von ihnen - Jace - aufgeklärt. Sie sind Schattenjäger und haben es sich zur Aufgabe gemacht, Dämonen zu töten. Clary gerät immer tiefer in den Sog der Schattenjäger, als sie erfährt, dass ihre Mutter früher auch eine von ihnen war. Nun wurde sie entführt und Clary's Zuhause von Dämonen befallen und zerstört.
Clary riskiert alles, um ihre Mutter aus den Fängen des bösen Schattenjägers Valentine zu befreien und entdeckt dabei, dass sie vielleicht mehr Schattenjäger als Mensch ist...

Das Grundgerüst und die Stimmung der Geschichte gefallen mir unglaublich gut! Ich liebe es, wenn Geschichten düster sind und wir in eine Welt eintauchen, die gefährlich, aber dennoch sehr reizvoll für uns ist. Es mangelt dem Buch absolut nicht an Spannung und Handlung. Man erfährt wirklich sehr viel über die Schattenjäger, die Welt in der sie leben und die Charaktere. Dennoch ist das Buch nicht überladen und es ist ein absoluter Lesegenuss!
Zudem kann man sehr viel Neues entdecken. Nicht nur uns bekannte Wesen wie Werwölfe und Vampire tauchen auf, sondern auch andere Wesen, die wir uns gar nicht in dieser Komplexität vorstellen können. Aber manche Wesen wollte ich mir auch gar nicht vorstellen, so furchteinflößend wurden sie beschrieben.
Durch den sogenannten glamour können sich die Schattenjäger und Wesen der Untwelt vor den Mundie, den Menschen, tarnen. Diese Vorstellung finde ich wirklich sehr schön und aufregend. Wer weiß, ob es nicht wirklich so etwas gibt und wir gar nicht wissen, was alles in unserer Welt vorgeht?

Obwohl Clary die Hauptperson der Buchreihe ist, hatte ich sie nicht besonders auf dem Schirm. Denn ab und zu wurden auch andere Personen begleitet und etwas über ihr Leben erzählt. Sie ist diejenige, die die Handlungen ins Rollen bringt, aber da sie selbst keine Kampferfahrung hat, hält sie sich selbstverständlich eher zurück. Ich bin gespannt ob sie sich in den nächsten Büchern mehr in den Vordergrund drängt.
Dennoch mag ich ihre Beziehung zu Jace sehr.


"Where there is love, there is often also hate." (S.334)

Jace ist ein noch junger Schattenjäger, der aber sein ganzes Leben von seinem Vater darauf vorbereitet worden ist. Dieser hatte teilweise sehr toughe Methoden, um seinem Sohn die Liebe auszutreiben und Härte und Disziplin einzutrichtern. Davon ist er gezeichnet und man merkt, dass er trotz seiner lockeren Art kaum jemanden an sich heranlässt. Aber ich liebe seine Art! Er ist genau der Typ Charakter, den ich so sehr mag. Er strahlt Härte und Selbstbewusstsein aus und hat eine eher düstere und geheimnisvolle Aura. Aber wenn man ihn besser kennenlernt, merkt man, dass er nicht immer nur der Coole ist. Denn er denkt genauso wie sein Vater ihm das eingetrichtert hat: Liebe macht schwach.
Man merkt ihm nach und nach an, dass er nich so sehr von sich selbst überzeugt ist, wie er vor anderen immer tut. Er glaubt, dass das Töten von Dämonen alles gut, was er kann. Er will andere nicht an sich heranlassen, damit die Zuneigung zu ihnen ihn nicht schwach macht.

He thinks he has to save the world; he'd be glad to kill himself trying. Sometimes I think he even wants to die, but that doesn't mean you should encourage him to do it.
(S.298)

Clary bietet ihm in ihrer Lage immer wieder die Möglichkeit, sein Talent fürs Töten einzusetzen und immer mehr Risikos einzugehen. Dafür wird sie besonders von Alec verachtet. Er ist Jace's Kampfpartner und der Sohn der Familie, die Jace nach dem Tod seines Vaters aufgenommen hat. Doch er ist nicht sauer auf Clary, weil Jace sich wegen ihr immer wieder in Gefahr bringt. Jace schenkt Clary mehr Aufmerksamkeit als Alec. Er ist in Jace verliebt und tut alles, um ihn zu beschützen. Aber bei Jace Temperament und Abenteuerlust ist das gar nicht so einfach. Demnach finde ich es sehr schön, dass Alec nach und nach nach seinem eigenen Platz in dieser Welt sucht und nicht immer nur hinter Jace herjagt.

Simon, Clary's bester Freund, tut mir irgendwie sehr leid. Er ist genau der Typ, den man sich als besten Freund wünscht. Und nachdem Clary Jace und die Welt der Schattenjäger kennengelernt hat, lässt sie ihn beinahe links liegen. Ich kann absolut verstehen, warum er ihr gegenüber immer wieder schlechte Laune zeigt - immerhin wurde er einfach ausgetauscht. Natürlich ist für uns als Leser die Unterwelt mit allen Abenteuers und Gefahren viel spannender und reizvoller als das normale Alltagsleben eines Teenagers, aber deswegen musste Clary Simon ja nicht gleich hinter sich lassen...

Cassandra Clare's geschaffene Welt begeistert mich noch nach dem Lesen und ich bin fast schon traurig, dass es keine so spannende Parallelwelt in unserer gibt. Zumindest auf den ersten Blick ;) Die Charaktere laden nicht nur zum Identifizieren ein, man möchte sich am Liebsten mit ihnen anfreunden. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie wir "normalen" Menschen Teil einer Fantasiewelt sein wollen, obwohl dort so viele Gefahren lauern. Ich bin schon sehr gespannt auf den weiteren Verlauf der Buchreihe, denn es gibt eine große Rahmenhandlung, die noch nicht abgeschlossen ist. Vor allem wartet am Ende ein regelrechter Schocker, der mir immer noch in den Knochen steckt.

City of Bones ist ein düsterer und spannender Roman, der uns in eine Welt in der unseren entführt. Wir werden mit Werwölfen, Vampiren und Dämonen konfrontiert, die wir im echten Leben vermutlich lieber nicht antreffen wollen. Die Charaktere sind allesamt gut ausgedacht und authentisch, sodass wir uns sehr gut in sie hineinversetzen können.

5 Marshmallows

"If you were half as funny as you thought you were, my boy, you'd be twice as funny as you are." 
(Madame Dorothea über Jace; S.102)

"I like anyone killing things", he said equably. "Especially me."
(Jace; S.337)

"Demonic activity levels? Do the have a device that measures whether the demons inside the house are doing power yoga?"


Sonntag, 28. Juli 2013

[Rezension] Saeculum (Ursula Poznanski)

Titel: Saeculum
Autorin: Ursula Poznanski
Einzelband
Verlag: Loewe
Seiten: 493
Genre: Thriller
Preis: 9,95€

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Klappentext:
Du denkst, es ist eine harmlose Reise in die Vergangenheit, ein Spiel. Doch dann greift die Vergangenheit nach dir und gibt dich nicht mehr frei. Ist tatsächlich ein uralter Fluch wiedererwacht?
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Bastian hörte das Klirren der Schwerter schon von Weitem.

Saeculum ist ein Jugendthriller, der uns in Atem hält und uns an unserem Verstand zweifeln lässt. Ist bei dieser harmlos geglaubten Convention wirklich ein Fluch am Werk oder ist es das Werk eines Verrückten? Dieser Thriller hat mich teilweise so in Atem gehalten, dass ich zwischendurch hinter mich geblickt habe und Geister vermutete.

Das Cover ist sehr schlicht, gibt aber durch die Äste und die zwei Farben schwarz und weiß die fortschreitende Stimmung im Buch wieder. Es ist nicht besonders ausgefallen, aber die schwarzen Äste fallen auf dem weißen Hintergrund sehr deutlich auf und fordern einen geradezu auf, das Buch in die Hand zu nehmen und den Klappentext zu lesen.
Der Titel hat mich fast dazu verleitet, eine passende Übersetzung im Internet zu suchen, da er sich sehr Lateinisch anhört und ich auf diesem Fachgebiet eher ratlos bin. Aber nach ein paar Seiten wird man bereits darüber aufgeklärt.

Bastian ist Medizinstudent, sehr ehrgeizig und steht auf Kriegsfuß mit seinem perfekten Chirurgen-Vater. Und er ist verliebt in Sandra. Sie zeigt ihm eine andere Welt, eine Freiheit, die er nur bei ihr verspürt. Als er eines Tages auf dem Mittelaltermarkt ihre Freunde kennenlernt, wird er prompt zu ihrer nächsten Convention eingeladen. Denn Sandra ist Mitglied der Rollenspielgruppe Saeculum. Ein paar Mal im Jahr treffen sie sich in abgelegenen Gegenden zu ihren Conventions und leben fünf Tage lang wie im Mittelalter: ohne die neusten Erfindungen. 
Sandra zuliebe und zum Trotz gegen seinen Vater nimmt Bastian die Einladung an und bereut es schon bald. Denn die Convention findet im kleinen Waldstück vom Vorjahr statt und dort soll es angeblich spucken. Früher habe der Sohn des Grafen seinen Bastard-Bruder in den Gruften der Burg getötet und eben jener Bastard verfluchte alle, die nicht so seien und fühlen wie er. Diese Geschichte spaltet die Gruppe von Beginn an und tatsächlich geschehen seltsame Dinge und es verschwinden Teilnehmer der Convention...

Obwohl ich nicht so für Rollenspiele zu begeistern bin, hat mir die Rahmenhandlung des Buches sehr gut gefallen. Immerhin geht es nur am Anfang wirklich um das Leben im Mittelalter, später ums beinahe nackte Überleben. Besonders unheimlich ist es, dass sich genau das zu ereignen scheint, was der Bastard-Sohn aus der Legende gesagt hat. Und die Teilnehmer der Convention sitzen dort fest, bis die Autos zum vereinbarten Zeitpunkt in fünf Tagen wieder auftauchen.

Bastian hat mir irgendwie leidgetan. Er ist sehr symphatisch, aber man merkt, dass er unter seinem Vater leidet. Dieser ist der perfekte Chirurg und will, dass Bastian eines Tages in seine Fußstapfen tritt. Zwar studiert Bastian Medizin und stürzt sich wie besessen aufs Lernen, aber dies ist auch nur eine Zuflucht vor seinem Vater. Umso mehr hat es mich für ihn gefreut, dass er Sandra kennengelernt hat. Er ist wirklich in sie verliebt und in ihrer Gegenwart glücklich. Leider währt aber auch dies nicht lange. Sandras Verhalten ihm gegenüber verändert sich mit dem Beginn der Convention nämlich schlagartig. Sie ist abweisend und spricht kaum noch mit ihm. Er kann das gar nicht verstehen und ich im Übrigen auch nicht. Immerhin war es auch ihre Idee, dass er mitfährt.

Doro ist ein interessanter Charakter, den ich nach Auslesen des Buches als wahnsinnig bezeichnen würde. Zu Beginn ist sie nicht sehr auffällig, aber sobald feststeht, wo die Convention stattfindet, wird sie zur tickenden Zeitbombe. Sie ist fest davon überzeugt, dass der Fluch Wirklichkeit ist und der Geist des Bastard-Sohnes sie heimsuchen wird, sobald sie sein Gelände im Wald betreten. Zunächst wird sie nicht sehr ernst genommen. Aber sobald die ersten Zeichen des Fluches auftreten, beginnt sie, seltsame Gegenflüche und Schutzzauber zu sprechen und drängt sich den anderen sehr mit ihren Katastrophentheorien auf.

Iris ist ein Charakter, der mir sehr gut gefällt. Sie ist ein unabhängiges Mädchen, das sich nicht gerne vorschreiben lässt, was es zu tun hat. Am Anfang der Geschichte sehen wir sie erst einmal nur durch die Augen der anderen Conventionteilnehmer. Und diese finden sie seltsam und schräg. Aber sobald Bastian sie näher kennengelernt hat, beginnt man auch als Leser sie zu mögen. Und ihr Geheimnis, das sie gut hütet, macht sie auch zu einer tragischen und bemitleidenswerten Figur. Umso schöner ist es, dass sie sich so gut mit Bastian zu verstehen scheint. Bei den anderen findet sie nicht so viel Anklang. Besonders interessant finde ich, dass sie Harfe spielt und dies auch häufig tut, um sich selbst zu beruhigen und eine innere Ruhe zu finden.

Paul kann ich leider nicht so ausführlich beschreiben, wie ich gerne möchte. Er hat sehr viele Facetten, die uns immer wieder überraschen. Er ist sehr vernünftig und hält die Gruppe zusammen, wenn diese sich verloren glaubt. Er ist selbstsicher und weiß genau, was er tut. Mich hat es nur sehr überrascht, dass er sich Bastian immer mehr annähern wollte und mir war das genau wie Bastian irgendwie unangenehm. Ich habe absolut nichts gegen gleichgeschlechtliche Vorlieben, aber es war einfach irgendwie merkwürdig, diese Annäherungsversuche zu lesen.

Insgesamt hat mir das Buch mit seiner Geschichte und seinen Charakteren sehr gut gefallen. Es wird nie langweilig, da es voller Wendungen ist, die wir absolut nicht erwarten würden. Hin und wieder glaubt man des Rätsels Lösung gefunden zu haben, aber man liegt damit immer falsch. Das Schlimme daran ist, dass die einzige Möglichkeit tatsächlich der Fluch zu sein scheint. Aber als Menschen können wir so ein Phänomen natürlich nicht akzeptieren und suchen immer weiter nach einer plausiblen Lösung.
Die Auflösung am Ende war für mich ein regelrechter Schocker, denn damit hätte ich niemals gerechnet!

Saeculum ist ein Thriller, der durch eine Menge Spannung und ausgeklügelter Charaktere ein unglaublich tolles Lesevergnügen bietet, bei dem man seinem eigenen Verstand nicht mehr traut. Da wir von Natur aus nicht an Flüche glauben, rätselt man immer mit ob es nicht doch eine plausible Lösung gibt, aber diese scheint uns immer wieder zu entgleiten.

5 Marshmallows
 

Donnerstag, 25. Juli 2013

Neuzugang #35

Hachja, langsam aber sicher verabschiede ich mich von meiner Misson: (Im)possible 2013. Die Bücher, die ich lese, hole ich auch automatisch wieder rein x) Aber ich bemühe mich :D:D
Als meine Mutter heute den ersten Teil von Die Tribute von Panem anfangen wollte, hat sie total verzweifelt mein Zimmer durchsucht x) Mittlerweile habe ich eigentlich keinen Platz mehr für Bücher, außer wenn ich sie wirklich wie Türme auf Schreibtisch und Nachtisch stapele ;)

City of Bones stand schon lange in meinem Regal und endlich habe ich auch dazu gegriffen. Und ich bin total baff von der Geschichte, habe Band zwei direkt hinterher gelesen und heute sind der dritte und vierte Band angekommen :))
Die Klappentexte schreibe ich nicht hin, da ich mich ja nicht selber spoilern möchte ;)

Titel: City of Ashes
Autorin: Cassandra Clare
Band 2 der The Mortal Instruments Reihe
Verlag: Walker
Seiten: 411
Genre: Fantasy
Preis: 8,70€

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Bereits gelesen - Rezension folgt!








Titel: City of Glass
Autorin: Cassandra Clare
Band 3 der The Mortal Instruments Reihe
Verlag: Walker
Seiten: 492
Genre: Fantasy
Preis: 8,70€

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Titel: City of Fallen Angels
Autorin: Cassandra Clare
Band 4 der The Mortal Instruments Reihe
Verlag: Walker
Seiten: 435
Genre: Fantasy
Preis: 8,70€

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Montag, 22. Juli 2013

[Rezension] Blood & Chocolate (Annette Curtis Klause)

Titel: Blood and Chocolate
Autorin: Annette Curtis Klause
Einzelband
Verlag: Heyne
Seiten: 335
Genre: Urban Fantasie/ Romanze
Sprache: Deutsch (Hardcover)
Preis: 14,99€

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Klappentext:
Kannst du mich lieben, so wie ich bin?

Nur bei Mondschein fühlt sich die sechszehnjährige Vivian ganz in ihrem Element. Dann verwandelt sich das schöne und leidenschaftliche Mädchen in einen Wolf und streift gemeinsam mit ihrem Rudel durch die Wälder Marylands. Doch als Vivian sich eines Tages in Aiden, einen Menschen, verliebt, muss sie eine schicksalhafte Entscheidung treffen...
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Flammen lodern hoch in den Himmel empor und tauchen die Nacht in ein gespenstisch karnevaleskes Licht.

Die Romanvorlage Blood & Chocolate zum gleichnamigen Film glänzt mit einer schönen Idee, die ein spannendes Abenteuer und eine gefühlsechte Auseinandersetzung zwischen Mensch und Werwolf verspricht.

Das Cover gefällt mir gut. Es ist zwar nichts Außergewöhnliches, aber die leuchtend grünen Augen des Mädchens ziehen unsere Aufmerksamkeit auf sich. Es wirkt dennoch etwas eintönig, weil die braunen Haare die ganze Seite dominieren und nur mit einer sehr großen Aufschrift des Titels abgelenkt wird.
Der Titel klingt zwar gut, ist aber im Bezug auf die Geschichte nicht sehr einfallsreich oder charakteristisch. Der Zusammenhang zwischen Blut und Schokolade wird zwei-, dreimal angesprochen, aber auch nur als Zitat eines anderen Buches. Und für mich ist es eher ein Charakteristikum für Vampire als für Werwölfe.

Vivan ist kein gewöhnliches Mädchen. Sie ist ein loup-garou und kann sich nach Belieben, besonders gerne aber in Vollmondnächten, in einen Werwolf verwandeln. Sie lebt bei ihrer Mutter und hält sich meist in Gesellschaft ihres Rudels auf. Obwohl sie das Dasein als loup-garou liebt, ist sie nicht gerne mit ihrem Rudel zusammen. Sie will lieber ein normales Mädchen sein und ab und zu die Freiheit spüren. Eines Tages trifft sie in der Schule auf Aiden, der sie total fasziniert und sie fühlt sich von ihm angezogen.
Doch kann sie mit ihm zusammensein und ihm sogar ihr Geheimnis anvertrauen, ohne die Wut und Verachtung ihres Rudels auf sich zu ziehen oder ihn in Gefahr zu bringen?

Ich muss zugeben, dass ich Blood & Chocolate als Film schon vor vielen Jahren gesehen und mich total darin verliebt habe. Deshalb war ich wohl auch etwas vorbelastet, als ich das Buch gelesen habe. Dennoch war ich schwer erschüttert, als ich immer mehr Differenzen zwischen Buch und Film gefunden habe und als Abschluss kann ich sagen: Das Buch ist bis auf einige wenige Tatsachen, wie zum Beispiel Namen, einhundertprozentig anders als der Film. Und leider nicht im positiven Sinne.

Vivian ist ein sehr schwieriger Charakter für mich. Ich konnte mich nur schwer und selten in sie hineinversetzen. Sie liebt das Leben als loup-garou, solange sie ihre Freiheit genießen und durch die Nacht rennen kann. Aber das dazugehörige Rudel ist ihr ein Dorn im Auge. Ihre Gleichaltrigen sind nur auf Spielchen mit Menschen aus und riskieren regelmäßig die Entdeckung ihrer Rasse. Und ihre Mutter, ebenso wie einige andere erwachsene Frauen, greifen sich andauernd verbal und sogar körperlich an, um die größte Gunst des Rudelführers Gabriel zu bekommen.
Vivians Gefühle, während sie als loup-garou durch die Nacht rennt, sind sehr authentisch und stark dargestellt. Dennoch hapert es an anderen Stellen. Das sie sich zumindest tagsüber ein normales Leben wünscht, ist durchaus nachvollziehbar.

Als sie dann aber durch Zufall Aiden kennenlernt, der in der Schülerzeitung ein Gedicht über Wölfe veröffentlicht hat, gerät ihre Gefühlswelt total außer Kontrolle. Und als sie sich näherkommen, wird es noch schlimmer. Aber leider ist es kein romantisches oder total schönes Annähern, was man sich als Leser wünscht. Sobald Vivian Aiden einmal mit einem Kuss geschmeckt hat, sieht sie ihn fast nur noch als Beute an und hat fast schon einen gierigen, tierischen Trieb ihm gegenüber. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie ihn am Liebsten auffressen will - und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

Obwohl mir Aiden nicht gerade sehr symphatisch oder auffallend vorkommt, war er doch authentisch dargestellt. Nach und nach nähert er sich Vivian an und scheint wirklich Gefühle für sie zu entwickeln. Seine Reaktionen, besonders zum Ende des Buches hin, sind durchaus nachvollziehbar für einen "normalen" Menschen, der solch eine Geschichte von Werwölfen erzählt bekommt.

Gabriel, der Anführer des Wolfsrudels hat mir sehr gut gefallen! Er ist ein sehr geheimnisumwobener und düsterer Charakter und die mag ich am Liebsten. Man weiß nie genau, was er wirklich denkt oder vorhat und dennoch hat er das Rudel durch seine Authorität total im Griff. Dennoch finde ich es nicht in Ordnung, dass er mit den Frauen des Rudels spielt. Zwar ist er nie unmittelbar an den Kämpfen beteiligt, doch er ist der Grund für die Kämpfe. Denn das Gesetz verlangt, dass er sich alle paar Jahre ein neues Weibchen nimmt. Dieses wird in einer besonderen Zeremonie ausgewählt, in der sich die Weibchen bekämpfen, bis das letzte Unverwundete übrig bleibt. Durch einen doch dummen Zufall ist dieses Weibchen ausgerechnet Vivian.

Diese Wendung bringt natürlich wieder ordentlich Pfeffer in die Geschichte, da ja auch Vivians Mutter hinter Gabriel her ist. Vivian versucht natürlich mit aller Macht, sich gegen ihr Schicksal aufzulehnen. Gabriel gibt ihr aber viel Zeit, sich daran zu gewöhnen und das ist ein wirklich guter Zug an ihm, denn er könnte sie sich auch einfach nehmen, da es das Gesetz so vorschreibt.

Im Allgemeinen gibt es die ein oder andere Szene, die mich an der Geschichte gehalten und auch etwas Spannung in die Handlung gebracht hat. Einzig und allein Gabriel hat mich als Charakter vollends überzeugt. Da ich den Film so toll finde, war ich dann doch sehr enttäuscht, dass das Buch nicht annähernd so gute Unterhaltung und Spannung verspricht. Besonders die Tatsache, dass Vivian noch zur Schule geht und Aiden dort kennenlernt, hat mich etwas genervt. Dadurch ist man wieder im alten Trott mit den Freunden von Aiden, die Vivian komisch finden und das beruht auf Gegenseitigkeit und so weiter...

Blood & Chocolate reizt mit einer guten Idee, die nicht unbedingt gut umgesetzt worden ist. Die Charaktere sind eher schwach und laden nicht wirklich zur Identifikation ein. Eine grundlegende Spannung ist nicht vorhanden, sodass man sich zwischendruch fragt, wann endlich mal wieder etwas passiert oder wann das Buch zu ende ist.

2 Marshmallows


Sonntag, 14. Juli 2013

[Rezension] Schokolade für dich (Sheila Roberts)

Titel: Schokolade für dich
Autorin: Sheila Roberts
Einzelband
Seiten: 373
Genre: Romanze
Preis: 8,99€
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Klappentext:
Aus der Traum! Samanthas "Sweet Dreams Chocolates" steht vot der Pleite. Weder mit geballtem Charme noch mit ihren süßen Kreationen kann sie den Bankdirektor Blake Preston verführen. Jedenfalls nicht zu einem Kredit. Trotzdem gibt sie nicht auf. Ein großes Schokoladenfestival soll Geld in die leeren Kassen bringen. Erstaunlicherweise wird sie bei der Planung von Blake tatkräftig unterstützt. Logisch, dass man sich dadurch näherkommt. Aber niemals würde Samantha sich in einen Banker verlieben - auch wenn er noch so sexy ist...


Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Mira Taschenbuch Verlag ♥



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Sorge dafür, dass es in deinen Beziehungen gut läuft, dann läuft auch dein Geschäft.

Mit Schokolade für dich verzaubert uns Sheila Roberts mit einer fantastischen Mischung aus Schokolade und Liebe. Zu Beginn jeden Kapitels gibt sie uns sogar noch Ratschläge in Form von Zitaten aus den Büchern einer ihrer Charaktere. Alles, was sich eine Frau wünscht, ist in diesem Buch enthalten.

Das Cover des Buches gefällt mir ausgesprochen gut. Obwohl das Buch im Februar spielt, weckt es in mir ein Sommergefühl mit seinen warmen Farben. Die beiden Personen verkörpern perfekt die zwei Hauptthemen der Geschichte: Schokolade und Liebe. Der Titel spiegelt diese Themen ebenfalls wider.

Samanthas Stiefvater ist gestorben. Doch anstatt in Tränen auszubrechen, würde sie ihn am liebsten ausbuddeln und noch einmal in den Tod schicken. Denn er hat ihr Schokoladengeschäft Sweet Dreams Chocolate in den Ruin getrieben und Samantha ist die Einzige, die aus diesem Schlamassel herauskommen muss. Da ihr der arrogante Banker Blake Preston keinen Aufschub des Kredites gewährt, versucht sie ihr Glück mit einem kurzweilig geplanten Schokoladenfestival, welches die Kassen wieder füllen soll. Doch immer wieder taucht Blake auf und Samantah kann sich ihm nicht mehr lange entziehen.

Die Idee des Buches hat mich sehr begeistert. Es ist genau die richtige Rahmenhandlung für einen Schokoladenliebhaber wie mich. Ein Schokoladenfestival auszurichten wäre auch etwas für mich, vor allem soll es der ganzen Stadt nützen, was sehr gut ist.
Besonders schön finde ich die Zitate zu Beginn jedes Kapitels. Es sind Zitate aus veröffentlichten Büchern von Samanthas Mutter. Sie schrieb früher regelmäßig über die Vereinbarung zwischen Karriere und Liebe.

Samantha war mir zu Beginn nicht gerade sehr symphatisch, dennoch konnte ich mich gut in ihre Situation hineinversetzen. Ihr Stiefvater wollte unbedingt die Geschäftsführung von Sweet Dreams Chocolate übernehmen und nach seinen Tod kommt heraus, dass er massenweise Rechnungen und Kredite nicht bezahlt hat. Natürlich wäre ich an Samanthas Stelle auch furchtbar wütend, aber sich dann zu wünschen, er würde noch leben, nur damit sie ihn eigenhändig ins Grab befördern kann...?
Samantha bedeutet die Firma sehr viel mehr als ihrer Familie, auch wenn diese sie immer unterstützt. Sie ist eben der Typ, der ein Geschäft am Laufen halten kann. Und somit ist es nicht verwunderlich, dass sie alles daransetzt, um die Pleite zu verhindern.

Ganz so einfach hat sie es dabei aber nicht. Der Banker, der ihr die Kreditrückzahlung weiter hinausschieben könnte, ist ausgerechnet der arrogante Blake Preston, der angesagteste Footballspieler und Mädchenschwarm ihrer Schulzeit. Und er kann ihr dies nicht gewähren. Es scheint sogar so, dass er immer auftaucht, wenn es einen Funken Hoffnung gibt und diesen auspustet. Obwohl ich ihn deswegen nicht unbedingt leiden konnte, wird bald seine wahre Natur zum Vorschein kommen. Denn in Wirklichkeit versucht er Samantha so gut es geht zu helfen und lenkt oftmals aus dem Hintergrund die Fäden.

Würde Samantha das wissen, wäre sie nicht immer so wütend und schnippisch ihm gegenüber, aber dann wäre das alles auch nur halb so lustig. Für Blake dagegen muss es wirklich frustrierend sein, dass er Samantha immer hilft, sie ihn aber wie eine widerliche Krankheit behandelt, die ihre Firma befallen hat.
In diesem Zusammenhang finde ich es sehr schade, dass die versprochene Liebesgeschichte mehr schlecht als recht zu erkennen war. Zwar gibt es einige Szenen, die deutlich daraufhin zeigen, dennoch bleibt es für mich eher eine "Firmen-Rettungs-Geschichte".

Cecily und Bailey, Samanthas Schwestern, haben mir sehr gut gefallen. Sie leben schon seit einigen Jahren nicht mehr zu Hause und dennoch sind sie sofort zur Stelle, wenn ihre Familie sie braucht. Bei den Vorbereitungen zum Schokoladenfestival sind sie Feuer und Flamme und denken sich alle möglichen Events und kreativen Dinge aus. Im Gegensatz zu Samantha. Hier merkt man wirklich den Unterschied, dass sie eine Business-Frau ist und ihre Schwestern freiere Geister, die sich auch einmal inspirieren lassen.

Samanthas Mutter ist sehr lange von Trauer und Einsamkeit gezeichnet. Erst verlor sie ihren Mann und dann auch noch ihren zweiten. Tagelang liegt sie im Bett, ohne jegliche Motivation aufzustehen und etwas zu tun. Falls sie es dann doch einmal tut, fragt sie sich, wozu das alles. Sie verbreitet eine sehr negative Stimmung, wobei man ihren extremen Kummer natürlich verstehen kann. Aber nicht einmal von ihren lebensfrohen Kindern lässt sie sich aufmuntern. Später jedoch macht sie eine sehr schöne Entwicklung durch. Je mehr sie über ihr Leben nachdenkt, desto klarer wird ihr, dass sie total abhängig von ihren Männern war. Dass sie fast nie etwas alleine gemacht hat und vor allem keine Ahnung von finanziellen Dingen hat. Irgendwann macht es klick bei ihr und sie findet ihren Lebensmut wieder. Sie plant voller Eifer das Schokoladenfestival mit und lässt sich finanziell beraten, um endlich richtig auf eigenen Beinen zu stehen.

So sehr mir Samantha auch mit ihrem Ehrgeiz imponiert hat, so sehr enttäuscht sie mich leider immer wieder im Buch. Ihre Situation mag nicht einfach sein und ihre wirren Gefühle gegenüber Blake machen es auch nicht einfacher, aber dennoch verkriecht sie sich immer wieder in ihrem Zuhause und weint vor sich hin. Ab und zu darf sie das natürlich - jeder darf mal kurz zusammenbrechen und weinen - aber bei ihr häuft sich das leider sehr. Obwohl sie mit dem Schokoladenfestival einen sehr guten Plan hat, den fast die gesamte Stadt überstützt, versinkt sie immer wieder in Selbstmitleid und das ging mir mit der Zeit ein wenig auf die Nerven.

Einen weiteren Kritikpunkt muss ich noch anbringen. Das gesamte Buch über wurde das Schokoladenfestival vorbereitet, geplant und aufgebaut - mit guten und schlechten Momenten. Doch leider kam mir dieses eigentliche Event viel zu kurz. Zwar wird von den Aktivitäten und Veranstaltungen gesprochen und hin wieder einmal hineingeschaut, dennoch war nicht viel davon mitzukriegen. Besonders aus dem Schokoladenball am Abend hätte man so einiges herausholen können, besonders auch für die leider nicht ganz vorhandene Liebesgeschichte. Doch der Ball wird nur kurz angerissen, weil Samantha mal wieder zu Hause sitzt und weint. Das ist wirklich sehr schade.

Obwohl ich genau die zwei Hauptthemen des Buches in der Umsetzung kritisiere, hat es mir Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Die Vorbereitungen zu dem Schokoladenfestival haben mich total angesteckt und ich hatte selbst Lust dazu, ein Event zu organisieren ;)

Schokolade für dich ist ein echter Lesespaß mit verschiedenen Charakteren und ihren Lebensgeschichten. Obwohl die versprochene Liebesgeschichte nicht wirklich auftritt und auch das Event des Buches, das Schokoladenfestival, zu kurz kommt, hat mir das Lesen viel Freude bereitet.


 4 Marshmallows

Dienstag, 9. Juli 2013

Neuzugang #34

In letzter Zeit ist es nicht nur Blogtechnisch sehr ruhig geworden. Ich war generell nicht mehr so viel am PC. Liegt vielleicht auch einfach am Sommer, da unternehme ich viel mehr und habe nicht so die Motivation bei schönem Wetter vor dem Bildschirm zu sitzen - wobei ich das ja auf der Arbeit den ganzen Tag tue ;)
Es stehen aktuell drei Rezensionen aus, die schon seit etwa drei bis vier Wochen auf Bearbeitung warten...
Schokolade für dich, Blood & Chocolate und Die Geisha. Da in meiner virtuellen Abwesenheit zwei neue Bücher auf meinen SuB gewandert sind, wollte ich diese doch wenigstens gerne vorstellen. Hoffentlich klappt es auch bald mit den Rezensionen. Es ist nicht unbedingt so, dass ich daran denke und mir sage: "Boa ne, keinen Bock, jetzt hier was zu schreiben.", sondern eher ein lockeres "Jetzt gerade nicht.", ohne negativen Absichten ^.^
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Titel: Twin Souls - Die Verbotene
Autorin: Kat Zhang
Band 1 der Trilogie
Verlag: cbt
Seiten: 442
Genre: Fantasy
Preis: 8,99€

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Klappentext:
Eva und Addie waren einmal wie alle anderen: zwei Seelen in einem Körper, über den sie abwechselnd die Kontrolle übernahmen. Doch als sie älter wurden, wuchsen mit ihnen die Befürchtungen - eben doch nicht ganz normal zu sein. Denn im Kindesalter hätte eine Seele verschwinden müssen. Die dauerhafte Existenz von zwei Seelen in einem Körper wird nämlich als gefährlich angesehen. Als Addie schließlich doch die vollständge Kontrolle übernimmt, scheint alles gerettet. Niemand außer ihr aber weiß, dass Eva immer noch lebt - gefangen in dem Körper, den ihre Schwester kontrolliert. Als die beiden herausfinden, dass es für Eva doch noch eine Chance gäbe, wieder an die Oberfläche zu kommen, riskieren sie alles dafür...
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Titel: Saeculum
Autorin: Ursula Poznanski
Einzelband
Verlag: Loewe
Seiten: 493
Genre: Thriller
Preis: 9,95€

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Klappentext:
Du denkst, es ist eine harmlose Reise in die Vergangenheit, ein Spiel. Doch dann greift die Vergangenheit nach dir und gibt dich nicht mehr frei. Ist tatsächlich ein uralter Fluch wiedererwacht?