Sonntag, 17. November 2013

[Review] Himmelsnah (Jennifer Benkau)

Titel: Himmelsnah
Autorin: Jennifer Benkau
Prequel zu Himmelsfern
Verlag: Script5
Seiten: ca. 27
Genre: Fantasy/Romanze
Preis: 0,99€

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ACHTUNG! Meine Rezension enthält eventuell Spoiler zu Himmelsfern, weil ich die Kurzgeschichte erst danach gelesen habe!

Lest hier meine Rezension zu Himmelsfern!


Klappentext:
Eine große Liebe, ein rätselhaftes Buch und ein Wettlauf gegen die Zeit: In Corbin hat Anna ihren Seelenverwandten gefunden. Doch ihn umgibt ein tödliches Geheimnis. Die einzige Hoffnung, zusammenbleiben zu können, ist ein verschwundenes Buch. Anna ist zu allem bereit und macht sich auf die gefährliche Suche danach - und darf sich dabei keinen Fehler leisten.
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Die armen, armen Bücher!

Mit Himmelsnah präsentiert uns Jennifer Benkau ein kurzes, aber wunderbares Prequel zu ihrem fantastischen Roman Himmelsfern. Die Atmosphäre, die uns umgibt, ist genauso zärtlich wie bei seiner "großen Schwester" und wir leiden genauso mit den Charakteren mit und bauen eine Verbindung zu ihnen auf. Man kann Himmelsnah als Einstimmung vor oder als zusätzliche Kurzgeschichte nach dem großen Roman lesen.

Das Cover ist wirklich wunderschön! Es ist im Stil von Himmelsfern gehalten - rosa mit einer schwarzen Feder. Besonders süß ist, dass die Feder in diesem Fall sehr klein ist und die Geschichte somit als "kleines Baby" von Himmelsfern ausweist :)
Der Titel passt sehr gut und ist als Adaption des großen Romanes zu erkennen und einzuordnen.

Ich habe die Kurzgeschichte nach Himmelsfern gelesen. Schon während der Geschichte wollte ich unbedingt wissen, was es mit der Beziehung zwischen Anna und Corbin auf sich hat. Denn genau diese hat Corbin sehr geprägt und man könnte dann mehr nachvollziehen, warum er so handelt, wie er es tut. Ich habe mich sehr gefreut, dass ein bisschen Licht ins Dunkel gekommen ist und Jennifer Benkau diese Kurzgeschichte verfasst hat. Obwohl man aber natürlich genau weiß, wie sie ausgeht, empfindet man sofort eine gewisse Verbindung zu den Charakteren und es ist umso schlimmer, dass man sie kennenlernen kann und es nur kurze Zeit später ein schlechtes Ende nimmt.

Anna und Corbin haben ineinander Seelenverwandte und die Liebe fürs Leben gefunden. Doch Corbin hat nicht mehr viel Zeit bis ihn sein Schicksal einholt. Anna möchte ihm helfen und ihm in jeder einzelnen Sekunde beistehen. Deshalb begibt sie sich auch allein auf die Suche nach einem seltenen und verschollenen Buch, welches die Lösung für ihre Probleme zu sein scheint. Sie findet es in einer Bibliothek und das Drama nimmt seinen Lauf, als sie es schließlich dort ausleiht...

Für meinen Geschmack hätte die Kurzgeschichte auch etwas länger sein können. Mich interessiert immer noch wahnsinnig, wie sich Anna und Corbin kennengelernt haben. Das gemeinsame Ende miterleben zu müssen, ist umso trauriger...
Schon oft habe ich mich in Himmelsfern gefragt, warum Corbin Noa gegenüber so abweisend ist und Marlon immer wieder von ihr weglocken will. Zunächst dachte ich, dass er ein "einsamer Held" ist, der keine Hilfe von anderen braucht, die keine Ahnung von ihrem Schicksal haben. Aber die Geschichte um das Foto der glücklichen Brüder mit Anna zeigt einen ganz anderen Corbin und man hat wirklich Mitleid mit ihm. Er liebt seinen Bruder zu sehr, als zuzulassen, dass er in der Liebe dasselbe Schicksal erleiden muss. Er musste so sehr leiden und will seinen Bruder nicht auf dieselbe Weise verlieren.

Himmelsnah zeigt uns das wahre Gesicht von Corbin und dass er gute Gründe für sein Handeln hat. Die Geschichte von ihm und Anna ist unglaublich traurig, schenkt aber auch Hoffnung, da die Liebe grenzenlos ist und man an sie glauben kann. Allerdings bleibt Corbin dort auf der Strecke und erst später in Himmelsfern findet er ein Stückchen dieser Hoffnung in Marlon und Noa wieder.

5 Marshmallows

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