Samstag, 30. Juni 2012

Aktion: Zeig mir deinen SuB! - Die Gewinner!


Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Teilnehmern der Aktion! Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten hatte ich schon Angst, dass niemand mitmachen würde.
Umso mehr freue ich mich, dass 14 Teilnehmer ihren SuB als Foto inszeniert und eingeschickt haben! Danke auch an die 14 Blogger, die für ihre fünf Lieblings-SuB's abgestimmt haben!

Und so habe ich die Gewinner ausgewählt:
1) Die fünf SuB's, die die meisten Stimmen erhalten haben, sind auch die fünf Gewinner.
2) Dank der Top-5-Wertung gibt es auch eine Top 5 Wertung der Gewinner (Ich, das mathematische Genie, habe es mit Durchschnittswerten berechnet *stolz*)

Jeder der fünf Gewinner wird für zwei Wochen auf meinem Blog verlinkt.

Außerdem erhält jeder der Gewinner einen eigenen Award für seinen Blog (den passenden dürft ihr euch dann kopieren). Neben dem Award stehen die jeweiligen Begründungen, warum dieser SuB ausgewählt wurde.

Und hier sind die Gewinner:

Platz 1: Doreen von Chaosbibliothek
- es sind viele Bücher
- Der SuB wurde schön mit kleinen Figuren inszeniert (Quietscheentchen ;))
- es sind tolle Bücher dabei
- Der Stapel sieht schön aus und ist bei der Größe nicht umgefallen ;)






Platz 2: Svenja von Real-Booklover
- es sind tolle Bücher dabei
- die Dekorierung mit den lilafarbenen Bändern ist sehr schön
- es sind Bücher von Nicholas Sparks dabei







Platz 3: Nina von Ninas Bücher
- alle Buchtitel sind gut erkenn- und lesbar
- die Anordnung ist sehr schön ("Coverwall")
- es sind tolle Bücher dabei
- Wunschbücher sind dabei
- Für immer der deine als Originalversion





Platz 4: Steffi von Leseglück
- es sind tolle Bücher dabei (u.a. von Anna Karenina)
- die Anordnung ist sehr schön
- es sind viele Bücher, somit hat man mehr Auswahl







Platz 5: Sarah von Five Years Down Under
- es sind tolle Bücher dabei
- die Gestaltung und der Hintergrund sind sehr schön
- Bücher der Lieblingsautorin Kerstin Gier sind dabei







Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner! Und nochmals DANKE für alle, die teilgenommen haben!

Freitag, 29. Juni 2012

Ein paar Ankündigungen

Stimmt noch bis heute Abend um 23:59Uhr für eure fünf Lieblings- SuB's ab! *klick*


Wie ihr sicher wisst, erschien am 12.Juni der zweite Band der Vampire Academy spin-off Serie von Richelle Mead: The Golden Lily (A Bloodlines Novel). Um die Rezensionsreihenfolge besser einzuhalten, lese ich gerade Bloodlines, um gleich danach mit The Golden Lily weiterzumachen.
Nachdem die offizielle Bloodlines- Facebookseite mit 25.000 Fans den Titel des dritten Bandes verkündete, gibt es bereits eine verfrühte Version des Covers! Natürlich wird es noch mit Tattoos aufgepeppt.
Richelle Mead twitterte dazu:
Und natürlich möchte ich euch das Cover nicht vorenthalten. Das dritte Buch erscheint im Übrigen am 12.02.2013.

Ich habe The Golden Lily ja noch nicht gelesen, aber ich könnte mir vorstellen, dass der zweiter Herr auf dem Bild Keith Braydon oder Trey sein könnte... Ich bin gespannt :)
Habt ihr den ersten Teil der Serie gelesen? Wie fandet ihr ihn?
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Nun gibt es noch zwei bloginterne Ankündigungen.

1) Lydia und ich kündigen sozusagen zusammen etwas an. Seid gespannt ^.^ (Jap, das war' schon XD)

2) Wenn ich The Golden Lily zuende gelesen habe, werde ich eine persönliche Leseaktion machen, bei der ihr natürlich auch mitmachen könnt. Mehr gibt es hier auch noch nicht zu sagen, ich will ja, dass es eine Überraschung ist... Zwei kleine Hinweise gibt es jedoch schon für euch:

TABAM
und dieses Bildchen hier:

Wer schon vor dem eigentlich Post herausfindet, was TABAM bedeutet... RESPEKT! :D
Ihr könnt ja ein bisschen spekulieren, worum es gehen könnte ;)


Mittwoch, 27. Juni 2012

The Hunger Games vs. Battle Royale

Wie ihr sicher wisst, bin ich ein riesengroßer Fan der The Hunger Games Reihe und seit Kurzem auch von Battle Royale. Natürlich gibt es immer heiße Gerüchte, wenn es um erfolgreiche Buchreihen und schließlich die Verfilmungen geht. So auch bei The Hunger Games. Suzanne Collins wurde vorgeworfen, ihre Idee bei diversen Romanen abgeschrieben zu haben. Aufgrund dieser Vorwürfe bin ich auf Battle Royale aufmerksam geworden. Wie ihr schon aus dem betreffenden Neuzugang- Post wisst, war es gar nicht so einfach, diesen Roman zu finden. Doch schließlich half mir Amazon mit der englischen Ausgabe aus der Patsche. Obwohl ich selbst nicht viel von Vergleichen halte, da es jede Idee sowieso schon einmal in ähnlicher Form gegeben hat, möchte ich heute The Hunger Games und Battle Royale vergleichen. Natürlich nicht in jeder Einzelheit, denn je nach Auslegung und Interpretation kann man in jeder Kleinigkeit eine Ähnlichkeit finden. Aber wir suchen ja nicht nach Marsgestein ^.^

Ich möchte noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass beide Bücher (abgesehen von ihrer offensichtlich ähnlichen Rahmenhandlung) dennoch sehr verschieden sind! Lest beide Bücher und macht euch selbst ein Bild! :)

Hier gibt es noch einmal die Klappentexte für euch.

Koushun Takami's notorious high-octane thriller is based on an irresistable premise: a class of junior high school students is taken to a deserted island where, as part of a ruthless authoritarian program, they are provided with weapons und forced to kill one another until only one survivor is left standing.

Criticised as violent exploitation when first published in Japan - where it then proceeded to become a runaway bestseller - Battle Royale is Lord of the Flies for the 21st century, a potent allegory of what it means to be young and (barely) alive in a dog-eat-dog world. Made into a controversial hit movie of the same name, Battle Royale is already a contemporary Japanese pulp classic, now available for the first time in the UK.


 Meine Rezension zum Buch // zum Film.

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 Nordamerika in der Zukunft - Kriege und Naturkatastrophen haben es zerstört und Panem entstand. Doch seither wurde es nicht besser. Die grausame Regierung, das Kapitol, beutet die Menschen, die abgeschottet und hungernd ums Überleben kämpfen, aus. Vor 74 Jahren hat es einen Aufstand gegeben, der jedoch niedergeschlagen wurde. Um dem Volk klar zu machen, wie hilflos sie der Macht des Kapitols gegenüberstehen, gibt es die alljährlichen Hungerspiele. Es werden aus jedem der zwölf Distrikte je ein Mädchen und ein Junge im Alter von zwölf bis achtzehn Jahren ausgewählt, um in der großen Arena gegeneinander anzutreten. Es darf nur einer überleben.
Die sechszehnjährige Katniss Everdeen meldet sich freiwillig, um ihre kleine Schwester Prim zu retten, die ausgewählt worden ist. Nun beginnt für sie - schon in den Tagen vor der Arena - der Kampf ums Überleben. Ihre Familie und ihren besten Freund Gale muss sie zurücklassen. Aber Peeta ist ja bei ihr ...

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An alle, die die Bücher nicht kennen: SPOILER! An alle, die nur die Filme kennen: Ich beziehe mich auf die Bücher.

Rahmenhandlung
-->Jugendliche werden in einem bestimmten Gebiet ausgesetzt und müssen sich gegenseitig töten, sodass nur noch ein einziger Überlebender übrig bleibt. Somit wäre der Rahmen für die Bücher schon einmal gleich, aber ich finde, dass die Füllung, also gewissermaßen das "Bild" im Rahmen, so unterschiedlich ist, dass man jedes Buch in seiner Komplexität für sich betrachten muss.

Charakterauswahl
-->In diesem Punkt kann man sich richtig streiten. In beiden Büchern gibt eine absolute "Tötungsmaschine" und auch "unschuldige Seelen", ebenso wie solche, die ehrliche Allianzen schließen oder diese nur vortäuschen. Allerdings herrscht hier nun die Frage, welche Charaktere hätte es sonst geben sollen?

Regelbruch
-->Werden die Regeln gebrochen, so wird man in die Luft gejagt (den Kannibalismus ausgenommen).

Auslosung der Teilnehmer
-->Die Teilnehmer werden durch eine Losziehung bzw. Lotterie ausgewählt.

Verkündigungen
-->In beiden Romanen erhalten die Teilnehmer über eine Lautsprecherdurchsage den Bericht, wer gestorben ist.
In Battle Royale werden zusätzlich noch die verbotenen Zonen und die Eintrittszeiten verkündet.

Ungerechtigkeit
-->In beiden Büchern haben einige Teilnehmer gegenüber anderen einen Vorteil. In The Hunger Games sind einige Teilnehmer schon 18 Jahre alt und kämpfen gegen Zwölfjährige. In Battle Royale ist die Waffenauswahl unfair, ebenso wie die Verletzung einiger Schüler vor dem Spielbeginn.

✓/X Hauptpersonen
-->In The Hunger Games haben wir zwei Hauptpersonen (Katniss und Peeta), die ihre Liebesgeschichte für die Zuschauer spielen, sich aber dennoch ehrlich gegenseitig beschützen.
-->In Battle Royale haben wir zunächst zwei, dann drei Hauptpersonen (Shuya, Noriko und Shogo), die sich ebenfalls gegenseitig beschützen- besonders Shuya und Noriko, da ihr bester Freund schon vor Spielbeginn getötet worden ist.

X Erzählperspektive
-->The Hunger Games wird in der Ich-Perspektive von Katniss beschrieben.
-->In Battle Royale begleiten wir alle Schüler abwechselnd in der dritten Person, somit begleiten wir auch jeden einzelnen Tod.

X Übersicht
-->In Battle Royale hat man immer einen Überblick darüber, wie viele Schüler noch am Leben sind. Am Anfang jedes Kapitels wird die Zahl genannt.
-->In The Hunger Games müssen wir uns auf die Durchsagen konzentrieren oder Katniss zählt selbst die Überlebenden auf.

X Sinn und Zweck
-->Die Hungerspiele in The Hunger Games sind eine Bestrafung für den Aufstand der Bürger.
-->Das Programm in Battle Royale ist (laut dem Diktator) eine vergleichbare Initiative zu der Army.

X Publikation
-->Die Hungerspiele aus The Hunger Games werden live im ganzen Land übertragen und müssen wie ein sportliches Großereignis gefeiert werden.
-->Das Programm in Battle Royale findet heimlich statt. Das Einzige, was an die Öffentlichkeit dringt, ist ein Siegerfoto am Ende des Programms.

X Regeln
--> In The Hunger Games darf man 60 Sekunden lang die Metallplatte nicht verlassen, ansonsten wird man von Bomben zerfetzt. Eine unausgesprochene Regel ist das Verbot von Kannibalismus.
-->In Battle Royale gibt es alle zwei Stunden eine neue verbotene Zone. Wer diese betritt, wird von dem Halsband in die Luft gejagt. Sollte es innerhalb von 24 Stunden keinen Toten mehr geben, explodieren alle Halsbänder. Versucht man, über das Meer zu fliehen, wird man von Wachschiffen erschossen.

X Teilnehmer
-->In The Hunger Games werden je zwei Jugendliche im Alter zwischen 12 und 18 aus allen zwölf Distrikten ausgewählt.
-->In Battle Royale ist es immer eine neunte Schulklasse.

X Vorbereitung und Spielbeginn
-->In The Hunger Games gibt es vor den eigentlichen Spielen eine Wagenparade, ein Interview und drei Tage Survival-/Waffentraining. Das Spiel beginnt in einem von Teilnehmern gespickten Kreis um das Füllhorn für alle gleichzeitig.
-->In Battle Royale wird die Klasse unter einem Vorwand und mit Schlafgas zum Ort des Spiels gebracht- es beginnt direkt nach der Ankündigung und der Regelerklärung. In der Klasse gibt es unter den Schülern (nach Geschlechtern getrennt) Nummerierungen. Die Startnummer wird ausgelost und danach werden abwechselnd alle zwei Minuten ein Junge und ein Mädchen passend zu ihren Nummerierungen hinausgeschickt. Das Spiel beginnt, sobald der erste Schüler das Gebäude verlassen hat.

X Tote Teilnehmer
-->In The Hunger Games werden tote Teilnehmer direkt nach ihrem Ableben von einem Hovercraft geborgen und ins Heimatdistrikt geschickt.
-->In Battle Royale werden alle Toten erst nach dem Spiel geborgen.

X Ausrüstung
-->In The Hunger Games muss sich jeder Teilnehmer etwas vom Füllhorn schnappen, um überhaupt ausgerüstet zu sein. Die Kleidung ist schon vorher passend zur Umgebung festgelegt.
-->In Battle Royale darf jeder der Schüler seine persönliche Tasche mitnehmen und bekommt eine Tasche mit Essen, Trinken, einer Karte (für die verbotenen Zonen) und einer Waffe. Die Waffe kann alles sein (Dartpfeile, Messer, Pistole, Maschinenpistole, Axt...)

X Teilnehmeranzahl
-->In The Hunger Games gibt es 24 Teilnehmer (12 Jungen und 12 Mädchen)
-->In Battle Royale ist es klassenabhängig, in diesem Roman beträgt die Teilnehmerzahl 42.

X Der Sieger
-->In The Hunger Games erhält der Sieger ein Haus im Dorf der Sieger in seinem Distrikt und alle Bewohner in diesem Distrikt ein Jahr lang mehr zu essen. (Aus Mockingjay wissen wir ja, dass den Siegern meist noch mehr Schlimmes blüht.)
-->In Battle Royale erhält der Sieger eine Autogrammkarte des Diktators und eine Geldsumme, die aber in Wirklichkeit kleiner ausfällt als angepriesen. Er muss zudem die Schule wechseln und darf niemals über das Spiel reden.

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Einblick gewähren. Auch wenn es hier und da Ähnlichkeiten oder Überschneidungen gibt, sind beide Bücher auf ihre Art und Weise komplex und befassen sich mit verschiedenen Themen.

Dienstag, 26. Juni 2012

Gewinnspiel? // 10 Gründe...

In den letzten zwei Tagen habe ich meinen 100. Leser bekommen :D Inzwischen sind es schon 105 und ich bin total happy. Als ich die Hundert gesehen habe, bin ich durchs Zimmer getanzt und habe ganz laut gelacht ^.^
Und natürlich weiß jeder, was das bedeutet... Gewinnspiel! Aber leider, leider... gähnt mein Geldbeutel vor Leere... Deswegen habe ich mir auch ein Buchkaufverbot auferlegt.
Ein kleines Update dazu, ohne zu tief in die "Das-ist-mein-Leben-und-ich-kann-es-nicht-ändern"- Kiste:
Wie ihr sicher wisst, war ich von Januar bis Ende Mai mit meinem Abitur beschäftigt. Seit 2010 arbeitete ich auf Minijobbasis in einer Bäckerei- hauptsächlich Samstags, manchmal auch zusätzlich Mittwochabends. Bei dem Lernen für die schriftlichen Prüfungen war es ziemlich stressig, weshalb ich mich dann dazu entschieden habe, schon nach den Osterferien den Job zu kündigen (hätte ich jetzt sowieso, da ich ja ab August mit meiner Lehre anfange). Meine Eltern unterstützen mich ein wenig mit dem nötigen (Groß-/Klein-) Geld, da ich auch meine Autoversicherung zu zahlen habe. Das Geld zahle ich ihnen dann ab dem Beginn meiner Lehre zurück, aber ich finde es irgendwie total doof, wenn ich mir Geld von meinen Eltern leihe, um dann für jemand anderen Gewinne zu kaufen ^.^
Ich hoffe, ihr versteht das.
Das Gewinnspiel und auch die Planung sind bereits gemacht und es wird auf jeden Fall stattfinden- im August wahrscheinlich. Sollte ich bis dahin sogar 200 Leser haben, dann setze ich einfach noch einen drauf ;D
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Nun noch etwas zum Lachen ;D Als ich meinen Schreibtisch aufgeräumt habe, fand ich eine lustige Postkarte, die ich euch einfach zeigen musste xD *Achtung! Nicht für Männer geeignet!*

[Filmreview] Battle Royale

Gestern habe ich Battle Royale beendet. Meine Rezension finde ihr hier oder direkt unter diesem Post ;)
Die Filmreview wird nur eine kurze sein, da zum Inhalt in der Rezension (fast) alles gesagt ist.

Der Anfang des Filmes ist wirklich gut. Lächerlich dagegen ist die Frau im Video, die die Regeln erklärt. Als wäre sie auf Drogen, total überdreht... Allerdings sind die Tötungsszenen, sowie das Explodieren der Halsbänder nicht annähernd so schlimm wie im Buch, weshalb der Film ruhig FSK 16 hätte sein können. Nach dem guten Anfang kam mir alles sehr aneinandergereiht vor, da unbedingt alle Tode eingebracht werden mussten, was bei 42 nicht ganz so schnell vonstatten geht. Natürlich ist mir klar, dass all die Gedanken und Gespräche nicht komplett eingebracht werden können, denn sonst wäre der Film ja fünf Stunden lang, aber es passierte alles so schnell. Im Buch hat man das Gefühl, als passieren diese etwa 48h innerhalb von mehreren Wochen. Shinji und Kazuo, ebenso wie Shogo sind im Buch wichtige Charaktere, die meiner Meinung nach nicht genug zur Geltung gebracht wurden. Besonders Shinji. Er ist ein starker Charakter und stirbt "einfach so". Das spiegelt seinen Charakter und seine Einstellung absolut nicht wider, wie sie sind. Ebenso wie Kazuo. Er ist der absolute Megafeind No.1, weil er keine Emotionen zeigt und jeden tötet, der in seine Nähe kommt. Aber im Film wird er kaum gezeigt und seine Todesszene ist ziemlich... unspektakulär- und das für eine Tötungsmaschine. Das war mir alles zu einfach gehalten.
Gut fand ich dagegen, dass nach jedem Tod eingeblendet wurde, wer die Person war und wie viele noch übrig sind (okay, das klingt echt bescheuert ^.^).
Das Ende mit Shogo, Shuya und Noriko kam viel zu schnell und dann die "Auflösung" am Ende mit dem Ausbilder Sakamochi... Äm ja... Diejenigen, die den Film kennen, wissen, was ich meine. Absolut lächerlich das Ende, aber was soll's ^.^
Shuyas Stimme fand ich toll ;) Obwohl ich die Sprache nicht wirklich abhaben kann, ist sie mit englischen Untertiteln irgendwie cool :)
Also, wer das mit dem (Ketchup-)Blut nicht so eng sieht und auch schon mindestens 16 ist, kann den Film ruhig gucken und damit verbessere ich meine Aussage in der Buchrezension: Der Film ist nicht schlimmer als das Buch. Im Gegenteil: Das Buch ist an manchen Stellen total krass, was im Film nie so ist.
Also kurz gesagt: Wenn ihr den Film recht locker aushaltet, ohne euch vor Angst zu verkriechen oder vor Ekel gar nicht hinguckt, dann könnt ihr auch das Buch lesen und aushalten :D

Wer den Film schauen möchte, kann mich gerne kontaktieren, dann gibt's denn Link (von Youtube, allerdings schwer zu finden)

Montag, 25. Juni 2012

[Rezension] Battle Royale (Koushun Takami)

Titel: Battle Royale
Autor: Koushun Takami
Verlag: Gollancz
Seiten: 616
Genre: Thriller
Sprache: Englisch (Taschenbuch)
Preis: 11,95€

Hier bestellen!

Klappentext:
Koushun Takami's notorious high-octane thriller is based on an irresistable premise: a class of junior high school students is taken to a deserted island where, as part of a ruthless authoritarian program, they are provided with weapons und forced to kill one another until only one survivor is left standing.

Criticised as violent exploitation when first published in Japan - where it then proceeded to become a runaway bestseller - Battle Royale is Lord of the Flies for the 21st century, a potent allegory of what it means to be young and (barely) alive in a dog-eat-dog world. Made into a controversial hit movie of the same name, Battle Royale is already a contemporary Japanese pulp classic, now available for the first time in the UK.

Meine Meinung

"Your class has been selected for this year's 'Program'." S.39

Bevor das Buch bei mir zu Hause ankam, hatte ich bereits einige Szenen von der Verfilmung gesehen. Oje, Dani dachte ich mir Was hast du denn da für ein Buch gekauft? Aber man sollte dabei im Hinterkopf behalten, dass Filme, die sich mit einer solchen Thematik befassen, immer brutaler sind, als das Buch. Ich will jetzt nicht behaupten, dass der Film schlimmer ist, aber all dies visualisiert zu sehen, ist natürlich viel schlimmer und grausamer, als es zu lesen (Obwohl das auch schon heftig genug ist). 
Das Buch beginnt mit einer Einleitung, in der erklärt wird, was Battle Royale eigentlich bedeutet: Es ist eine Art von Wrestling. Dabei steigen zehn bis zwanzig Teilnehmer in den Ring und können machen, was sie wollen, solange sie bestimmte Regeln nicht verletzen. 
Danach folgt eine interne Anmerkung der Regierung, die ziemlich verwirrt (der Inhalt der Anmerkung wird erst am Ende des Buches aufgeklärt).
Einige Notizen, um den Überblick zu behalten ;)
Die eigentliche Handlung beginnt erst danach. Die neunte Klasse B der Shiroiwa Junior High School befindet sich derzeitg in einem Bus- sie machen eine Klassenfahrt. Zunächst hatte ich einige Probleme mit den japanischen Namen, nicht zuletzt, da es 42 Schüler gibt. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Auch deshalb, da am Anfang des Buches eine Schülerliste mit Nummerierung nach Geschlechtern getrennt aufgeschrieben ist. Eine weitere, gute (vielleicht auch makabere) Gestaltung ist der Überblick über die noch Lebenden. Zu Beginn jedes Kapitels steht die Schülerzahl, die noch lebt.

Unsere Hauptperson ist Shuya Nanahara. In personeller Sicht wird erzählt, wie Shuya's Leben aussieht, wer und wie seine Klassenkameraden und seine Freunde sind. Dieser Anfang vermittelt eine total normale Klassenfahrt. Richtig süß ist die Szene, als Noriko Shuya und seinem Freund Yoshitoki selbstgebackene Kekse bringt und dabei ganz rot wird. Es ist eine normale Situation unter Klassenkameraden, die miteinander reden, lachen und scherzen. Aber schon bald hört der Spaß auf.
Denn gegen Abend schlafen alle ein, nur Shuya ist noch wach, wenn auch schläfrig. Er sieht sich um und weiß sofort, dass irgendwas nicht stimmt.
Als er das nächste Mal aufwacht, sitzt er zusammen mit seinen noch schlafenden Klassenkameraden in einem Raum, der ihm nicht bekannt vorkommt. Kaum wachen alle auf, stürmt ein Mann in den Raum, gefolgt von drei bewaffneten Soldaten und verkündet ihnen, dass ihre Klasse für das diesjährige 'Programm' ausgewählt worden ist. Das 'Programm', auch Battle Experiment No. 68 Program genannt, ist ein seit 1947 stattfindendes Programm, bei dem eine neunte Klasse per Zufallsverfahren ausgelost wird. Diese wird zu einem geheimen Ort gebracht. Sie sollen sich gegenseitig töten, bis nur noch eine/r übrig bleibt. Sinn und Zweck des Ganzen ist eine für mich nicht nachvollziehbare paranoide Angst des Diktators. Nach seinen Worten zu urteilen hält er Japan für das beste und wohlhabenste Land der Welt und will nicht durch Amerika und ähnliche Länder in Bedrängnis gebracht werden. Da es keine Wehrpflicht gibt, sieht der dieses Programm als eine Wehrpflicht an, in der junge Menschen freiwillig (!) ihrem Land dienen und seinen Wohlstand für immer festsetzen. Damit bezieht sich der Diktator auf die Freiwilligen in der Army und die Air Special Defense Forces. Natürlich ist seine Erklärung für das 'Programm' absolut lächerlich und auch nicht wirklich nachvollziehbar, denn die Jugendlichen machen das einhunderprozentig nicht freiwillig und es hilft dem Land nicht weiter, außer dass es viele, viele Nachkommen verliert. In den Anfangsjahren war es sogar noch schlimmer, denn es wurden jährlich fünfzig Klassen ausgewählt.
Nicht, dass das Töten der Klassenkameraden nicht schon schlimm genug ist, tragen alle von ihnen eine Art Halsband, das sicherstellt, dass auch nach den Regeln gespielt wird.
Die Regeln sind einfach, aber unglaublich grausam:
1. Tötet, bis nur noch eine/r übrig ist.
2. Gibt es innerhalb von 24 Stunden keinen einzigen Toten, so werden sie Halsbänder aktiviert und explodieren- alle!
3. Alle sechs Stunden gibt es eine Ansage vom "Ausbilder", der die Toten verkündet und die verbotenen Zonen. Alle zwei Stunden wird eine Zone zu einer verbotenen. Sollte sich danach noch jemand in einer verbotenen Zone befinden oder sie betreten, stirbt er oder sie durch das explodierende Halsband.
Zu Beginn des 'Programms' erhält jeder Schüler einen Rucksack mit Essen, Trinken, einem Kompass, einer Waffe und einer Karte. Die Karte ist von einem Rastermuster überzogen, sodass man jederzeit sehen kann, in welcher Zone man sich befindet. 

Je nach ihrer Nummer, werden die Schüler abwechselnd nach Geschlecht nach draußen entlassen und das Spiel beginnt. Es beginnt bereits, bevor alle Schüler aus dem Gebäude draußen sind. Denn als Shuya das Freie betritt, liegt schon die erste Tote vor dem Eingang. Es gibt also Schüler, die das Spiel spielen.
Und das ist eben das Grausame und auch Kritikwürdige an dem Buch. Es ist schlimm genug, dass sich die Schüler gegenseitig töten müssen und die Halsbänder tragen- womit garantiert ist, dass nur höchstens einer überlebt- aber die emotionale und psychische Belastung wird erst im Laufe des Buches ganz klar. Einige Schüler haben viel zu viel Angst, getötet zu werden, sodass sie selbst zu Mördern werden. Andere wiederum glauben, alle würden das Spiel verweigern und wollen eine Fluchtmöglichkeit finden, aber auch sie werden getötet. Schon nach wenigen Kapiteln kristallisiert sich heraus, vor wem man sich besser in Acht nehmen sollte.
Zunächst begleiten wir Shuya und Noriko, die Hauptpersonen des Buches. Shuya hat sich geschworen, Noriko zu beschützen. Denn schon bevor der Ausbilder überhaupt die Regeln erklärt hat, wurden zwei Schüler getötet- vom ihm selbst. Erst Shuya's Freund Yoshitoki, der den Ausbilder angreifen wollte- dabei wurde auch Noriko angeschossen- und schließlich Fumiyo, die es gewagt hat, während den Erläuterungen zu flüstern.
Die Erzählform des Buches ist sehr clever gewählt. Wir kommen immer wieder zu Shuya und Noriko zurück, aber zwischendurch begleiten wir andere Schüler, deren Begegnung meist mit einem grausamen Tod endet. Dabei zählt natürlich auch die Ungerechtigkeit hinzu. Die Waffen, welche sich in den Rucksäcken befinden, sind total unterschiedlich, von Dartpfeilen bis hin zu Äxten und Pistolen. Die wohl tödlichste Waffe in diesem Spiel ist eine Maschinenpistole, die ausgerechnet Kazuo Kiriyama in die Hände fällt. Er ist absolut emotionslos, tötet alles und jeden, dem er begegnet. Er selbst glaubt, das dies von einem Unfall herrührt, bei dem er noch ungeboren im Bauch seiner Mutter war und sie dabei starb. Allerdings ist ihm das total egal. Er hat seinen Freunden eine Nachricht hinterlassen, wo sie sich treffen sollen und bringt alle um.
So grausam die Tötungen auch sind, hat das Buch immerhin stolze 616 Seiten und muss noch anders gefüllt sein. Es gibt auch völlig normale Szenen, in denen sich die Schüler über ihre Vorlieben und ihre Hobbies unterhalten, als wäre es eine ganz normale Klassenfahrt. Es kommen auch viele Geheimnisse ans Licht. Zum Beispiel die Schwärmereien füreinander. Und so kommt es dazu, dass sie die "Verliebten" natürlich suchen, aber dies endet meist mit dem Tod.
Ziemlich traurig ist die Suizidszene zu Beginn eines Liebespaares. Sie wollen da nicht mitmachen, weshalb sie sich gemeinsam von einer Klippe stürzen.
Nun habe ich euch ja genug Beispiele für die Grausamkeit und Brutalität geliefert, aber wenn die Schüler locker miteinander reden oder über ihre Vergangenheit nachdenken, vergisst man fast selbst, dass sie in diesem 'Programm' festsitzen. Das Buch ist auf keinen Fall darauf ausgerichtet, ein Massaker darzustellen, dazu ist es viel zu komplex.
Die zentrale Frage, die sich durch das ganze Buch zieht, ist ganz klar: Wem kann ich vertrauen? Obwohl sie alle Klassenkameraden sind, so weiß man doch nicht alles über sie. Sogar Freunden und besten Freunden wird misstraut. Und genau dieser psychische Aspekt macht dieses Buch grausam. Man solle lieber nur auf das hören, was man selbst über die Person weiß.

"Someone once said, if you could see for yourself then there's no need to lend an ear to what others said." S.31

Obwohl sich alle Klassenkameraden vom neuen Schüler Shogo Kawada in einer gewissen Weise bedroht fühlen, verbünden sich Shuya und Noriko mit ihm. Denn Shogo wahrt ein Geheimnis: Er ist der Sieger des 'Programms' im letzten Jahr. Eigentlich sollte uns das nur misstrauischer machen, immerhin hat er dann schon vorher getötet. Aber Shuya und Noriko vertrauen ihm. Und er hilft ihnen wirklich und schmiedet einen Fluchtplan für die beiden.
Traurig an Shogos Geschichte ist, dass er wirklich erneut bei dem 'Programm' teilnehmen muss, obwohl die Chancen sehr gering sind. Der Gewinner erhält eine ordentliche Geldsumme, die allerdings kleiner ausfällt als angepriesen, und eine Autogrammkarte des Diktators. Shogo war nach dem 'Programm' schwer verletzt und musst deshalb lange im Krankenhaus bleiben. Schließlich blieb ihm nichts anderes übrig, als die neunte Klasse zu wiederholen. Der Gewinner muss nach der Auskurierung in eine andere Schule und darf niemals über das 'Programm' sprechen. Das einzige, was die Öffentlichkeit davon mitbekommt, ist das Siegerfoto in der Zeitung.
Je weiter man im Buch kommt, desto tiefer lassen die Charaktere in sich blicken, auch wenn die meisten nach dem ersten Erscheinen getötet werden. Geheime Schwärmereien werden aufgedeckt und Misstrauen geschürt, sodass bald nur aus Misstrauen getötet wird. Obwohl alle geschockt darüber sind, dass sie Teil dieses 'Programms' sein sollen, spielen erstaunlich viele von ihnen mit- was auch verständlich ist, denn wer will schon von einem Klassenkamerad getötet werden? Somit gibt es nach wenigen Stunden bereits 11 Tote. Dieses Spiel im Gesamten, also bis zu seinem Ende dauert nur knapp 48 Stunden, dann sind (scheinbar) 41 Schüler tot. 
Das Ende jedoch hält einige Überraschungen bereit. Ich war so aufgeregt, dass ich gar nicht mehr mit dem Lesen nachkam. Mein Mund klappte dauernd auf, weil ich das, was ich da las, nicht glauben konnte. Und dann gab es aber doch wieder eine Wendung. Eine fantastische Umsetzung der Idee! Die Spannung bleibt nie aus- auch nicht am Ende.
Obwohl ich das Buch wirklich ziemlich gut finde, ist es irgendwie makaber, das zu sagen. Ein Diktator, der völlig den Verstand verloren hat, errichtet ein 'Programm', bei dem eine neunte Klasse dazu verdammt ist, sich gegenseitig bis auf einen einzigen Schüler zu töten. Die Vorstellung ist schon grausam genug, wenn sich Menschen überhaupt töten müssen, aber Klassenkameraden? Selbst diejenigen, die man nicht leiden kann, würde man doch nicht töten wollen oder können. Stellt euch die Situation vor: Eure Klasse wird "entführt" und ihr müsst euch gegenseitig töten, bis nur noch einer übrig ist. Das ist eine so heftige Vorstellung, dass man Herzrasen bekommt. Und wem würdest du trauen? Wem könntest du trauen? Sicher sein kannst du dir nicht. In extremen Situationen tun Menschen dumme Dinge, sie werden verrückt, weil ihre eigene Psyche und die Umstände ihnen Streiche spielen. Wenn du mitten in diesem Spiel wärst und einem Klassenkamerad begegnest, der eine Pistole in der Hand hält, würdest du nicht sofort auf ihn losgehen, damit er dich nicht zuerst tötet? Und das, obwohl du gar nicht sicher weißt, ob er dich töten wollte.
Die Angst vor dem Tod und das große Unwissen über andere Menschen treibt dieses 'Programm' voran.
Dieses Buch ist sehr realistisch, obgleich es zur Zeit der Jahrtausendwende in der Vergangenheit spielt. Es ist eine Situation, die sich jeder vorstellen könnte. Es gibt auch heute in unserer Welt genug Diktaturen und oftmals wissen wir gar nicht, was dort vor sich geht. Wer weiß, was in dieser Welt alles passiert? Authentisch wird es auch für den Leser, denn jeder von uns ist oder war einmal Schüler und weiß, wie es ist, wenn man in einer Klassengemeinschaft ist.
Das Ende ist ebenfalls sehr realistisch dargstellt. Mehr sage ich dazu nicht. Lest es selbst :)

Battle Royale ist ein heftig kritisierter Roman, der jedoch authentisch und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen zeigt, wozu Menschen fähig sind, wenn sie von anderen Menschen in eine Situation gedrängt werden, die unseren Verstand übersteigt.

Wie ich bereits geschrieben habe, ist eine visualisierte Tötungsszene schlimmer, als eine geschriebene. Deshalb würde ich sagen, dass man das Buch ab 16 Jahren lesen kann. Allerdings werden manche Tötungen sehr genau beschrieben (dabei handelt es sich meist nicht um "einfaches Erschießen oder Erstechen") und wer mit so etwas nicht gut klarkommt, sollte das Buch nicht lesen oder erst, wenn er/sie älter ist.
Ich habe den Film noch nicht komplett gesehen, aber was ich gesehen habe, ist wirklich schlecht. Abgesehen davon, dass Tatsachen verändert worden sind, zielt der Film wirklich nur auf ein Massaker ab. Zu Recht ist er also erst ab 18 freigegeben. Falls du schon 18 bist und den Film dennoch mal ansehen möchtest, dann schreib mich an und ich schicke dir den Link (keine Sorge, ist auf Youtube, also nicht illegal-->aber von selbst nur sehr schwer zu finden).

5 Marshmallows
 
-->Ich habe lange über die Bewertung nachgedacht. Natürlich sind die Tötungsszenen und das Szenario des 'Programms' nicht gerade schön, aber es ist ein ziemlich gutes Buch, weshalb ich mich letztendlich für 5 Sterne entschieden habe. Aber wie gesagt, wenn man mit so etwas nicht klarkommt, sollte man das Buch nicht lesen.

Sonntag, 24. Juni 2012

Tag, Tag, Tag und... Tag :D

In letzter Zeit geht ein Tag umher, der nicht wirklich einen Namen hat. Ich würde ihn 8 Dinge über mich zu einem bestimmten Thema nennen, aber das wäre zu lang ^.^
Da schon so viele diesen Tag gemacht haben, tagge ich euch alle. Wer Lust hat, kann ihn machen :)
Getaggt wurde ich von Bookilicious, Svenja, Selina und indirekt von Hannah (denn sie hat auch alle getaggt). Hannah hat sogar ihren eigenen Tag ins Leben gerufen, den BücherSommer- Tag 2012.

Regeln:
1. Schreibe, von wem du getaggt wurdest und verlinke die Person! ✓
2. Schreibe 8 Dinge über dich auf, die zu dem vom Vorgänger gewählten Thema passen. 
3. Tagge 10 weitere Leute.
4. Sag den getaggten Leuten bescheid.
5. Stelle selbst ein Thema auf, welches die anderen betaggen.
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Das Thema von Bookilicious ist: Essen!

1. Ich liebe es zu essen.
2. In der Mittelstufe habe ich immer und überall gegessen, auch im Unterricht.
3. Bezogen auf 2. waren meine Freunde immer verwirrt, wenn ich mal nichts zu essen in der Hand hatte.
4. Ich halte nichts von Diäten.
5. Das Leben ist zu kurz, also sollte man essen, was man will, wann man will und soviel man will.
6. Im Sommer esse ich am Liebsten Obstsalat.
7. Wenn ich ein paar Chips esse, komme ich total auf den Geschmack und kann nicht mehr aufhören.
8. Am Liebsten nasche ich Schokolade.
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Das Thema von Svenja ist: Wünsche!

1. Früher habe ich mir immer Spielsachen gewünscht.
2. Ich habe mir mal ein Barbiehaus gewünscht, als ich eine Sternschnuppe gesehen habe. Bis heute warte ich darauf ^.^
3. Aufgrund vieler personeller Erfahrungen ist Gesundheit kein dahergesagter Wunsch mehr.
4. Zu viele oder zu große Wünsche machen den Menschen unglücklich.
5. Schwelge nicht nur in Wünschen, nimm das wahr und schätze das, was du schon hast!
6. Ich wünsche mir für die nähere Zukunft, dass ich neue Menschen kennenlerne und mich in meiner Lebenssituation wohlfühle.
7. Manchmal sind Wünsche nichts besonderes. Sobald wir sie uns erfüllt haben, sind wir gar nicht mehr so begeistert davon.
8. Ich wünsche mir für mich persönlich mehr Ausdauer und Lebensfreude.
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Das Thema von Selina ist: Sommer!

1. Momentan merke ich nichts vom Sommer.
2. Dieser Sommer ist der erste, den ich richtig genießen kann, weil ich danach nicht mehr in die Schule muss.
3. Ich habe mir für diesen Sommer viel vorgenommen, aber bisher konnte ich kaum etwas machen, weil das Wetter NEIN! sagt.
4. Im Sommerurlaub war ich immer ein Poolmensch.
5. Trotzdem würde ich gerne einem wieder ans Meer fahren.
6. Den letzten Sommerurlaub am Meer habe ich 2008 verbracht.
7. Mit Sommer verbinde ich meine fantastischen Urlaube mit einer Jugendreisegruppe in Schweden- besonders 2010 ♥
8. Ich esse im Sommer am Liebsten einen riesen Erdbeerbecher in der Eisdiele.

Mein Thema für alle, die den Tag machen wollen ist: Kindheit!
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BücherSommer-Tag 2012 von Hannah!

Regeln:
1. Verlinke die Person, die dich getaggt hat. ✓
2. Beantworte die 10 Fragen.
3. Tagge eine von dir ausgewählte Nummer von Bloggern, die den Tag nach dir machen sollen.
-->Ich tagge euch alle!
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1. Nenne fünf Dinge, die du am Sommer magst:
Sonne, nach draußen gehen, freie Zeit, schwimmen gehen, gute Laune

2. Nenne fünf Dinge, die du am Sommer nicht magst:
Eine zu große Hitze, verschiedene Urlaubstermine von Freunden, Wespen, Sonnenbrand, wenn das Wetter nicht sommerlich ist

3. Wo liest du im Sommer am Liebsten?
Auf dem Balkon oder im Schwimmbad

4. Was liest du im Sommer am Liebsten?
Dasselbe wie im restlichen Jahr- worauf ich gerade Lust habe ;)

5. Gibt es eine bestimmte "Büchertradition" im Sommer?
Nein.

6. Aktivurlaub, Strandurlaub oder Städtreise?
Kommt darauf an, worauf ich Lust habe. Früher war es immer Aktivurlaub in Strandnähe. 2009 und 2010 war es ein Aktivurlaub und letztes Jahr eine Städtereise. Ich brauche immer Action, also Aktivurlaub (aber gerne auch am Strand)

7. Fährst du diesen Sommer weg? Wenn ja, wohin?
Leider wird es kein Urlaub. Ende Juli fahre ich mit meinen Eltern nach Hannover zu einem Unheilig-Konzert aber ein richtiger Urlaub bleibt aus... :(

8. Schwimmbad oder Badesee?
Da es hier keine wirklichen Seen in der Nähe gibt, Schwimmbad. Aber in Schweden war es toll im See- und kalt ^.^

9. Lieblingssommerhit oder Interpret:
Es gibt immer die typischen Sommerhits von Marquess und dergleichen, die man sofort und immer wieder mit Sommer verbindet. Momentan mag ich Balada von Gusttavo Lima und Endless Summer von Oceana sehr gerne :)












10. Darauf freue ich mich am meisten diesen Sommer...
Dass ich die Schule endlich hinter mir lassen und in Ruhe lesen kann. Diesen Sommer beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Samstag, 23. Juni 2012

[Rezension] Firelight- Brennender Kuss (Sophie Jordan)

Titel: Firelight - Brenndender Kuss
Autorin: Sophie Jordan
Verlag: Loewe
Seiten: 374
Genre: Fantasie
Sprache: Deutsch (Hardcover)
Preis: 17,95€

HIER bestellen!


Klappentext:
Als sie Will zum ersten Mal sieht, flieht Jacinda vor dem Jungen mit den haselnussbraunen Augen. Denn sie hat ein Geheimnis: Sie ist eine Draki, ein Mädchen, das sich in einen Drachen verwandeln kann. Nur mit ihrem Rudel hoch oben in den Bergen, glaubt sich Jacinda sicher. Sicher vor den Drachenjägern, die es auf iher schillernde Haut und ihr purpurfarbenes Blut abgesehen haben.
Doch im Rudel braut sich Unheil zusammen. Hat es damit zutun, dass Jacinda den gut aussehenden Cassian, den zukünftigen Leitdrachen, heiraten soll?
Als sie mit ihrer Familie bei Nacht und Nebel das Dorf verlassen muss, beginnt Jacinda todunglücklich ein neues Leben. Da trifft sie Will wieder und Hals über Kopf verliebt sie sich in ihn. Aber ihre Liebe darf nicht sein - denn Will ist ein Drachenjäger ...


Meine Meinung:
Das Buchcover ist wirklich wunderschön! Die schillernden roten Farben haben es mir wirklich angetan. Und man wird absolut nicht enttäuscht! Das Buch ist fantastisch- ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es liest sich wirklich sehr flüssig und man fühlt sich sofort in die Geschichte hineingezogen, weil Jacinda- abgesehen davon, dass sie eine Draki ist- genau dieselben Probleme hat, wie ein normaler Teenager. Sie streitet sich andauernd mit ihrer Mutter und würde am Liebsten weglaufen, liebt ihre Familie aber zu sehr, um dies zu tun.
Der Anfang des Buches hat mich wirklich verzaubert und in der nächsten Sekunde in Angst und Schrecken versetzt. Denn zunächst fliegt Jacinda mit ihrer Freundin in Drachengestalt zur verbotenen Stunde durch die Lüfte. Sofort geht dieses Gefühl der Freiheit auch auf den Leser über. Immerhin verbinden die meisten Fliegen mit frei sein. Für Jacinda ist das Fliegen auch das einzige, was ihr Freiheit verschafft, denn sie soll mit Cassian, dem Drakiprinzen verlobt werden. Jacinda ist nach vielen Generationen die erste Feuerdraki- sie kann also Feuer speien. Deshalb ist sie für ihr Rudel so wertvoll. Schon als Jacinda zu Beginn über all das nachdenkt, merkt man, wie traurig sie darüber ist, in einem goldenen Käfig zu sitzen. Immerhin ist sie trotzdem ein junges Mädchen, das (fast) normal leben möchte.
Und direkt nach dieser befreienden Anfangsszene wird man in das Geschehen hineingeworfen, dann Jacinda und ihre Freundin werden von Drachenjägern entdeckt und müssen fliehen. Nach und nach erfährt man, wie sehr sich Jacinda vor ihnen fürchtet. Als sie sich in einer Höhle versteckt, wird sie dennoch entdeckt- von Will. Er ist total fasziniert von ihrer Erscheinung und rettet sie, indem er sie nicht verrät.
Da fragt sich nicht nur Jacinda, Warum? Immerhin ist er ein Jäger und sein ganzes Leben daraufhin erzogen worden, Drachen zu jagen und zu töten.
Doch das Geschehen beruhigt sich nicht, denn Jacinda soll für ihre Leichtsinnigkeit bestraft werden. Noch in derselben Nacht flieht sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in eine kleine Stadt mitten in der Wüste. Denn ihre Mutter mochte das Draki- Dasein noch nie und hat ihren inneren Draki sterben lassen. Und genau dasselbe verlangt sie nun von Jacinda. Aber sie kann das natürlich nicht akzeptieren und wehrt sich dagegen.
Besonders intensiv ist ihr nun tägliches Leben an einer neuen Schule, wo (fast) alles normal ist. Denn als Draki nimmt sie alle Emotionen und Gerüche verstärkt wahr und bei starken Gefühlsregungen in ihrem Inneren, versucht ihr Draki durchzubrechen. Sie muss ihn immer wieder mit viel Kraftaufwand unterdrücken. Und sie trifft ausgerechnet Will an dieser Schule...
Dieses Übernatürliche und nebenbei das Schulleben haben mich ein wenig an Twilight erinnert. Aber bei Firelight gibt es einen entscheidenden Punkt, der die Geschichte richtig spannend macht. Jacinda hat selbst ein Geheimnis, welches sie wahren muss und gleichzeitig kennt sie bereits Wills Geheimnis. Es ist immer wieder aufregend, wie sie mit sich selbst die Diskussion führt, dass sie ihr Rudel und ihre Familie schützen und sich deshalb von Will fernhalten muss. Allerdings bleibt ihr Draki in seiner Nähe lebendig, weshalb sie sich nicht fernhalten kann. Denn alles andere an diesem Ort tötet ihren Draki, was sie natürlich nicht will.
Dieser Zwiespalt geht durch das ganze Buch und es gibt immer wieder Situationen, in denen man Jacinda am Liebsten am Ärmel zurückziehen will. Als jedoch die Wahrheit ans Licht kommt, will man sie zu Will hinschubsen, denn das Rudel ist nicht das, was es vorgibt zu sein.
Die Beziehung von Will zu Jacinda ist einfach zauberhaft schön- und gefährlich, aber schön. So etwas wünscht sich jeder, selbst wenn man Risiken eingehen muss.
Geheimnisse werden aufgedeckt, wütende Worte an Köpfe geworfen und ein Kampf im Inneren geführt. Jacinda muss sich entscheiden. Will sie ihre Familie und das Rudel schützen und sich damit von Will fernhalten oder will sie ihren Draki weiterleben lassen und somit das Geheimnis und das Leben aller Drakis in Gefahr bringen?
Die Spannung wird immer aufrecht erhalten, weshalb man das Buch gar nicht aus der Hand legen kann. Selbst wenn manche Szenen nicht unbedingt actiongeladen sind, ziehen sie den Leser in seinen Bann.
Ebenso auch wie die anderen Charaktere. Xander, der Cousin von Will ist ein mit Leib und Seele verschriebener Drachenjäger, das merkt man sofort. Er hat eine düstere Ausstrahlung und hat es auf Jacinda abgesehen. Mehr noch, als er sie beim Rumschnüffeln in Wills Haus erwischt. Er ist einfach ein Typ, dem man am Liebsten aus dem Weg gehen sollte- auch wenn er kein Drachenjäger wäre.
Tamra, Jacindas Zwillingsschwester hat fast das gesamte Buch über mein Mitleid gehabt. Sie hat sich nie in eine Draki verwandelt und wurde vom Rudel immer ignoriert. Als das neue Leben beginnt, sieht sie die Chance, endlich normal zu leben. Und immer wieder streitet sie sich mit Jacinda, da sie es nicht immer schafft, ihren Draki zu unterdrücken. Tamra tut mir wirklich sehr Leid. Sie will nur ein normales Leben und immer werden ihr Steine in den Weg gelegt, weshalb man ihr ihre Wut auf ihre Schwester nicht übel nehmen kann. Allerdings weiß sie auch nicht, wie schwer es Jacinda fällt, sich in eine neue Welt einzufinden, die ihr sehr fremd ist und ihren Draki töten will.

Eine fantastische Geschichte über Geheimnisse, alltägliche Probleme und den inneren Kampf mit sich selbst, gespickt mit Liebe und Gefahr, die Firelight zu einem absoluten Muss für Fantasie- und Liebes-Fans macht.

5 Marshmallows

Freitag, 22. Juni 2012

Aktion: Zeig mir deinen SuB! - Die Abstimmung


Nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten haben sich dann doch ganze 14 Teilnehmer für die Aktion gefunden. Ich freue mich gaaanz doll, dass ihr mitgemacht habt! :D
Hier sind noch ein paar kleine Regeln zur Abstimmung (über Werbung freuen sich bestimmt die ein oder anderen Teilnehmer...und ich auch ^-^).

Abstimmungsregeln:
1. Jede Person darf nur ein Mal einen Kommentar abgeben und somit abstimmen, ansonsten wird der/die Kommentar/e nicht mitgewertet!
2. Jede Person sucht sich die fünf schönsten SuB-Fotos heraus und ordnet sie in einer Top 5- Wertung! Sollte ein Teilnehmer mehr als ein Foto eingesendet haben, dann gilt: die Top 5- Teilnehmer!
2.1. Dabei ist es egal, nach welchen Kriterien ihr vorgeht: Der verrückteste SuB? Das schönste Foto? Die tollsten Bücher?
3. Begründet bitte bei jedem Foto, warum ihr es auf die jeweilige Plazierung gewählt habt!

4. Stimmt bis Freitag, den 29.06.2012 bis 23:59Uhr ab!

Beispiel:
1. Foto A, weil es unglaublich viele Bücher sind.
2. Foto B, weil die Bücher auf dem Foto schön angeordnet sind.
3. Foto C, weil mein Lieblingsbuch dabei ist.
usw...

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ansehen und Abstimmen! Ich bin schon auf das Ergebnis gespannt!
Solltet ihr noch fragen zu der Abstimmung haben, stehe ich jederzeit bereit.
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2. Svenja von real-booklover


3. Doreen von Chaosbibliothek


4. Jessica von Nachtgezwitscher


5. Sarah von Five Years Down Under


6. Michaela von Meine Bücherstube


7. Steffi von Leseglück


8. Madi von Bookjunkies-Rezi


9. Jacqi von Littelbutterfly94x


10. Melissa von Soulis Leseecke


11. Jojo von In Farbe


12. Jana von My Bookworld


13. Hannah von Feder und Papier


14. Nina von Ninas Bücher

Donnerstag, 21. Juni 2012

[Rezension] Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht (C.C.Hunter)


Titel: Shadow Falls Camp - Geboren um Mitternacht
Autorin: C.C. Hunter
Verlag: Fischer Verlage
Seiten: 493
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch (kartoniert)
Preis: 14,99€



HIER bestellen!


Klappentext:
Sie hat keine Ahnung, wer sie ist und welche Kräfte in ihr stecken.
In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat - Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben - wenn sie nur wüsste, welche...
Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feine besiegen können.

Ich danke vielmals dem Fischerverlag für dieses Rezensionsexemplar!


Meine Meinung:
Das Buch sprach mich vom Klappentext her sehr an, da ich ein totaler Fantasie-Fan bin und auch solche Sommercamps total mag. Etwas skeptisch war ich aber doch, weil unter dem Klappentext steht: Für alle Fans von >House of Night<. Leider konnte ich mich für die House of Night - Reihe gar nicht begeistern. Ein bedeutender Unterschied, der für mich Shadow Falls Camp zu House of Night besser macht, ist die Entwicklung der Figuren und auch die dauerhaft aufrechterhaltene Mystik und Unwissenheit. Man muss einfach immer weiterlesen, da sich immer mehr Geheimnisse auftun und Fragen formen, auf die man keine Antwort kennt. Das Buch ist in einer personellen Sicht geschrieben, also verfolgen wir immer das Geschehen, das um Kylie herum passiert, aber dennoch ist man mittendrin in ihrem Gefühlschaos, welches man auch nachvollziehen kann. Zu anfangs ist sie einfach nur wütend und traurig - ihre Eltern lassen sich scheiden, ihre Oma ist gestorben und ihr Freund hat sich von ihr getrennt. Und dann schickt sie ihre Mutter auch noch in ein Sommercamp für schwererziehbare Jugendliche, auf das Kylie absolut keine Lust hat. Das kriegt man als Leser auch deutlich an Sprache und Handlung zu spüren. Und da diese Situation sehr menschlich ist, fühlt man sich schnell in dieselbe Situation mit hinein und betrachtet - ebenso wie Kylie - alle anderen Campteilnehmer als "Freaks", wie Kylie es gerne ausdrückt. Dabei werden die Personen, die für den weiteren Verlauf der Geschichte wichtig sind, genaustens beschrieben und auch warum Kylie sie so seltsam findet.
Ihre Ablehnung zu Beginn des Camps ist fast greifbar. Als sie dann schließlich erfährt, welche Art von Camp Shadow Falls ist, flippt sie völlig aus und ist restlos überzeugt, dass alle anderen verrückt sind. Das ist absolut nachvollziehbar. Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr in ein Sommercamp fahrt und euch sagen lasst, dass alle Jugendlichen hier übernatürliche Wesen wie Feen, Vampire und Werwölfe sind?
Besonders gut ist auch der Wandel der Geschichte von einem fast schon schlechten Pubertätsszenario zu einer magischen Welt. Diese durchbricht Kylie aber immer wieder, indem sie ständig an ihre Freundin, ihren Exfreund und ihre Eltern denkt. Zudem ist sie auch sehr belastet, weil sie die neuen Erkenntnisse erst einmal verdauen muss und auch niemand so genau weiß, was Kylie für ein Wesen ist. Viele jedoch halten sie für einen Freak, da sie Geister sieht.
Als ziemlich unterhaltsam empfand ich Kylies neue Freundinnen Miranda und Della, die sich ständig streiten und lustige Sprüche fallen lassen, sowie auch das Augenbrauenzucken der Übernatürlichen, mit dem sie sich gegenseitig lesen, also in den Kopf schauen, um zu sehen, mit wem sie es zu tun haben. Und Kylie kann nicht gelesen werden. Absolut lustig, wie sie die ganze Zeit zuckende Augenbrauen sieht ^_^
Natürlich darf auch in solch einer Geschichte nicht das berühmte Liebesdreieck fehlen, welches meiner Meinung nach etwas klischeehaft ist, aber trotzdem sehr gut passt: Der Gentleman und der Rebell. Und Kylie fühlt sich zu beiden sehr hingezogen, was man durchaus verstehen kann, da beide auf ihre eigene Art sehr aufmerksam gegenüber Kylie sind.
Gut umgesetzt ist auch die Gefahr, die dem Camp droht. Man wartet die ganze Zeit über auf die Gefahr, die ja bereits im Klappentext erwähnt wird, aber so wirklich passiert nichts. Sie schleicht sich unterschwellig in die Geschichte ein, was zunächst nicht sehr auffällt, aber gegen Ende des Buches hin dann doch einschlägt.
Kylies Entwicklung hat mich sehr beeindruckt. Zu Beginn war sie ein nörgeliger Teenager, der alles abgelehnt hat und die Jugendlichen im Camp immer mit ihren Freunden zu Hause verglichen hat. Letzteres war im Übrigen manchmal echt nervig. Immer wenn sie einen bestimmten Jungen gesehen hat, dachte sie an ihren Exfreund und hat sogar ihre Körper verglichen. Aber gegen Ende des Buches macht sie das gar nicht mehr. Sie ist viel reifer geworden und akzeptiert die Menschen, wie sie sind. Das merkt man besonders am Gespräch mit ihrer Mutter.
Jedoch ist man auch hier dazu gezwungen, das zweite Buch zu lesen. Es gibt einige Fragen, die sich von Anfang bis Ende durch das Buch ziehen und immer noch nicht beantwortet worden sind.

Ich freue mich schon auf Band zwei. Zwar hat mich das Buch nicht unbedingt umgehauen, sodass ich es sofort noch einmal lesen muss, aber es war sehr spannend, unterhaltsam und fantasiegeladen.

4 Marshmallows

Mittwoch, 20. Juni 2012

Neuzugang #7 The Golden Lily; Frostbite (Graphic Novel) und Battle Royale

Eeeeeendlich!!! Endlich ist The Golden Lily auch bei mir eingezogen! Ich warte nun schon fast ein Jahr auf dieses Buch, weil ich gespannt auf den weiteren Verlauf der Geschichte hinzittere. Mit einigen Schwierigkeiten bei Amazon sind auch noch zwei weitere Bücher angekommen- und somit ist mein jüngster SuB- Abbau wieder zunichte. Was soll's, die Bücher sind genial :D
Aber ich glaube, das dies nicht nur die erste, sondern auch die letzte (Neuerscheinungs-)Bestellung bei Amazon gewesen sein wird. Zunächst wurde gesagt, dass zwei der Bücher bis zu 4 Wochen Verpackungszeit brauchen und The Golden Lily nicht auf Lager wäre, obwohl es bereits erschienen war! Dann konnten doch plötzlich alle drei Bücher verschickt werden, aber einzeln. Gestern Abend bekam ich dann zwei Mails, in denen stand, dass The Golden Lily einzeln verschickt wurde und die anderen beiden eben zusammen. Heute Mittag kamen dann alle drei Bücher in einem Paket. Also irgendwie... Und dann ist der Umschlag von The Golden Lily an einer Ecke auch noch verknickt >.< *rot anlauf vor Wut*
So, genug jetzt ^.^ (Mir fällt gerade auf, dass alle Bücher auf englisch sind ;))

Titel: The Golden Lily
Autorin: Richelle Mead
Verlag: razorbill
Seiten: 418
Genre: Urban Fantasie
Sprache: Englisch (Hardcover)
Preis: 11,60€ (Amazon *klick*) // 16,49€ (Weltbild *klick*)

Klappentext:
Tough, brainy alchemist Sydney Sage and doe-eyed Moroi princess Jill Dragomir are in hiding at a human boarding school in the sunny, glamorous world of Palm Springs, California. The students--children of the wealthy and powerful--carry on with their lives in blissful ignorance, while Sydney, Jill, Eddie, and Adrian must do everything in their power to keep their secret safe. But with forbidden romances, unexpected spirit bonds, and the threat of Strigoi moving ever closer, hiding the truth is harder than anyone thought. (c)
Wunderschön, oder? *_*


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Das nächste Buch ist etwas für alle Vampire Academy Fans! Denn Richelle Mead erstellt in Zusammenarbeit mit Emma Vieceli eine Comicreihe zu Vampire Academy- also sozusagen eine verbildlichte Form ihrer Romane. Vor einigen Wochen erschien der zweite Teil, der natürlich unbedingt zu mir ziehen musste (:
Wer Interesse an der Reihe hat, finde hier eine Zusammenfassung des ersten Bandes- wir wollen ja nicht spoilern ;D

Ein Film wäre mir zwar lieber, aber meine absoluten Lieblingsromane einmal als Comic zu sehen, ist einfach fantastisch! Oja, ich habe Lieblingsromane geschrieben. Normalerweise kann ich mich nie so wirklich entscheiden, wenn es um das Lieblingsbuch oder den Lieblingsfilm geht, aber diese gesamte Reihe ist einfach in meinem Herzen und ich liebe jedes einzelne Buch, weshalb Vampire Academy einfach meine absolute Lieblingsreihe ist ;)

Titel: Frostbite - A Vampire Academy Graphic Novel 
Autorin: Richelle Mead // Zeichnerin: Emma Vieceli
Verlag: razorbill
Genre: Urban Fantasie
Sprache: Englisch (kartoniert)
Preis: 9,95€

Hier bestellen!

-->Beide Bücher nun auf Lager und sofort versandbereit.... >.< Danke, Amazon xD
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Auf dieses Buch bin ich wirklich megagespannt. Fast so sehr wie auf The Golden Lily. Ich habe viel positives darüber gelesen und auch, dass es ziemlich brutal sein soll. Aber mein Hauptgrund, warum ich dieses Buch lesen wollte, war, dass The Hunger Games und somit auch Suzanne Collins nachgesagt wird, dort massiv abgeschrieben zu haben. Von Klappentext her klingt es wirklich etwas ähnlich. Aber ich bin gespannt, was das Buch hergibt. Die Verfilmung wird schon als Moderner Klassiker gehandelt, so wie Dracula ^-^
Wann genau das Buch das erste Mal erschienen ist, habe ich nicht herausfinden können, vielleicht wisst ihr es? Hab's gefunden! Der Roman erschien im Original im April 1999! Denn offenbar ist es in unserer deutschen Sprache ein Sammlerstück und unheimlich teuer... 70€ aufwärts. Weshalb ich mich auch für die wesentlich preisgünstigere Variante auf Englisch entschieden habe. Die japanischen Namen scheinen gewöhnungsbedürftig zu sein, aber wir werden sehen ^-^

Titel: Battle Royale
Autor: Koushun Takami
Verlag: Golliancz
Seiten: 616
Genre: Thriller
Sprache: Englisch (Taschenbuch)
Preis: 11,95€

Hier bestellen! (Soweit ich weiß, gibt es das Buch nur noch auf Amazon)

Klappentext:
Koushun Takami's notorious high-octane thriller is based on an irresistable premise: a class of junior high school students is taken to a deserted island where, as part of a ruthless authoritarian program, they are provided with weapons und forced to kill one another until only one survivor is left standing.

Criticised as violent exploitation when first published in Japan - where it then proceeded to become a runaway bestseller - Battle Royale is Lord of the Flies for the 21st century, a potent allegory of what it means to be young and (barely) alive in a dog-eat-dog world. Made into a controversial hit movie of the same name, Battle Royale is already a contemporary Japanese pulp classic, now available for the first time in the UK.

Hier ist der Filmtrailer, falls euch der Plot interessiert (bin nicht sicher, ob das der offizielle Trailer ist) Aber ich warne euch! Schaut den Film oder überhaupt den Trailer nur an, wenn ihr Bilder und Szenen ertragen könnt, die mit viel Blut, Gewalt und Tod zutun haben und dazu ausgerichtet sind, an die Psyche zu gehen!





Mal sehen, ob ich das Buch überhaupt im Dunkeln lesen kann xD

Dienstag, 19. Juni 2012

[Rezension] Melodie der Finsternis (Jennifer Jäger)


Titel: Melodie der Finsternis
Autorin: Jennifer Jäger
Band 1 der Sirenen-Reihe
Verlag: AAVAA
Seiten: 300
Genre: Fantasy
Sprache: Deutsch (kartoniert)
Preis: 11,95€

HIER bestellen!


Klappentext:
"Irgendwann beschlossen wir, dass die Menschen ihre Geschichte erst erfahren sollten, wenn sie dafür bereit waren. Also erzählten wir die Wahrheit als Märchen, damit die Menschen sie nicht als solche begriffen. Legenden und Geschichten sind Möglichkeiten, die Wahrheit zu offenbaren, ohne sie als solche preiszugeben." Das muss die junge Frau Lilith begreifen, als sie sich plötzlich in einem ungeahnten Abenteuer wieder findet. Eigentlich will sie nach dem Tod ihres Vaters nur das Leben ihrer Mutter erleichtern, indem sie eine Schiffsreise antritt, um so etwas Geld zu verdienen. Doch als das Schiff in den Bann der Sirenen gerät und so untergeht, kommt alles anders als erwartet. Alle an Bord sterben, nur sie und Viktor werden von den Sirenen gerettet und schon bald wird ihr klar, dass in dem sonst so ruhigen Meer ungeahnte Kämpfe toben. Und ihre Rettung war kein Zufall ... 

Meine Meinung:
Man soll ja nicht immer nur auf das Äußere schauen, aber WOW! Das Cover hat mich echt umgehauen! Es ist wirklich eine Augenweide, besonders auch deswegen, da ich blau in allen Varianten sehr gerne mag. Das dunkle Lila passt ebenfalls sehr gut dazu- und hat auch noch etwas mit der Geschichte im Innern zu tun (das ist ja oftmals leider nicht der Fall). Ich bewundere Jennifer Jäger total und habe großen Respekt für sie, dass sie die Ausdauer und Fantasie hat, so einen Roman zu schreiben.
Leider haben die vielen Rechtschreib- und Wortfehler meinen Lesefluss etwas gestört- ich bin eben ein ehemaliger Deutsch-LKler und Rechtschreibfanatiker ;D
Beim Lesen merkt man schnell, dass der Klappentext nur sehr wenig vorwegnimmt und man sich somit in die Geschichte hineinfallen lassen kann. Schon auf den ersten Seiten des Romans befindet sich Lilith auf dem Schiff und schon sehr bald gerät es in den Bann der Sirenen. Die Unterwasserwelt, die Jennifer Jäger erfunden hat, ist sehr fantasievoll und dennoch sehr menschlich. Man erfährt in Liliths Haut, wie die Sirenen leben und welche Auswirkungen sie auf Menschen haben.
Ihre Freunde Viktor und die beiden Sirenen Aphros und Stella schließt man schnell ins Herz, allerdings bin ich mir bei den Jungen nicht sicher, wie ich sie einzuordnen habe. Zunächst vermutete ich bei Viktor eine geschwisterliche Zuneigung zu Lilith, aber diese Vermutung geriet im Laufe des Romans immer mehr ins Wanken. Da er eigentlich mit Stella zusammen ist, kann ich seine Zuneigung daher nicht ganz nachvollziehen. Auch nicht, nachdem ich den Roman zuende gelesen habe.
Und auch Aphros gibt mir Rätsel auf. Er mag Lilith, das ist ganz deutlich erkennbar. Zu Beginn setzt er jedoch oft seine Sirenenfähigkeiten ein, um Lilith in seinen Bann zu ziehen. Später im Roman gibt es aber auch Szenen, in denen Lilith ihre Zuneigung zu Aphros kundtut, ohne unter seiner einflussreichen Sirenenstimme zu stehen. Aber genau wegen seinem anfänglichen Verhaltens zweifle ich an ihm und seiner Zuneigung. Er sorgt wirklich sehr gut für Lilith und ist sehr zärtlich zu ihr, aber dennoch habe ich das Gefühl, dass ihre Liebe nicht von ungefähr kommt. Vielleicht interpretiere ich auch nur zu viel hinein ^-^
Aber in einer Szene verhält er sich wirklich merkwürdig. Auf dem Ball wird ein Mann getötet und kurz danach schnappt sich Aphros Lilith, um ihre die Stadt zu zeigen... Ein totaler Schnitt, dem entweder ein Szenen-Sinneswandel zugrundel liegt oder mich nun wirklich an Aphros' Verstand zweifeln lässt ^-^
Doch obwohl Viktor und Aphros mir immer wieder Rätsel aufgeben, ist es doch spannend, als Leser ihre Entwicklung zu beobachten. Leider gibt es am Ende keine entgültige Lösung, die uns sagt: So ist es und nicht anders.
Spannend wird die ganze Geschichte noch mehr, als immer wieder Gespräche und Wortfetzen erfolgen, die mit panischen Blicken quittiert werden. Denn offenbar gibt es um Lilith herum ein Geheimnis, weshalb sie überhaupt von dem sinkenden Schiff gerettet worden ist. Aber Lilith, sowie wir als Leser bleiben lange, lange unwissend. Das hat mich fast verrückt gemacht. Nicht einmal eine winzige Erklärung gab es. Nur einmal fiel das Wort Prophezeihung und da sind schon alle ausgerastet, obwohl nichts vom Inhalt erzählt wurde. Den ein oder anderen Hinweis auf diese Prohezeihung und Liliths Rolle darin erfährt man ganz zum Schluss des Romans.
So spannend dieses Rätselraten auch ist, dass es am Ende keine Auflösung gibt, hat mich schon etwas enttäuscht. Zumal das Ende auch sehr plötzlich kam. Es gab keinen großen Showdown oder einen Kampf, wie man es gewohnt ist. Und eine Auflösung gab es auch nicht.
Die Geschichte hat bei mir mit ihren Charakteren und den Handlungsorten ordentlich gepunktet. Die Welt unter Wasser ist noch heute ein Mysterium für uns Landratten und wir wissen nicht, was dort unten vor sich geht. Die Gewässer sind so tief, dass wir gar nicht mit Sicherheit sagen können, ob es dort nicht geheime Völker und Städte gibt. Diesen Schauplatz zu wählen ist ein raffinierter Schachzug. Niemand weiß, was es dort unten alles gibt, weshalb man seiner Fantasie freien Lauf lassen kann. Ich konnte mir alle beschriebenen Orte sehr gut vorstellen und mich schnell in die Welt eingewöhnen.
Einige Aspekte im Roman haben mir ziemlich gut gefallen, weshalb ich sie gerne noch einmal besonders herausstellen möchte.
Die Sirenen sind ebenso wie wir Menschen auch in den Städten zu Fuß unterwegs, ansonsten mit einer Schwanzflosse. Da Lilith keine hat, kann sie auch nicht unter Wasser atmen. Dieses Problem hat die Autorin brilliant gelöst! Man muss eine Blume essen, um unter Wasser zu atmen, zu sprechen, zu hören und mit den Sirenen mithalten zu können. Das geniale daran ist, dass die Blätter bitter, der Stengel sauer und die Blüten süß schmecken. Ich hatte selbst große Lust, diese Blume zu probieren ;)
Besonders authentisch empfand ich die Szene, in der Lilith das erste Mal jemanden getötet hat. Zwar hat sie damit sich und ihre Freunde gerettet, dennoch empfindet sie bei Blut und Tod nur Ekel. Ihre Gefühle und deren Auswirkungen sind hervorragend geschildert und dargestellt. Immerhin würde man als normaler Mensch nicht einfach jemanden töten und dies dann einfach akzeptieren. Lilith kämpft in diesen Momenten wirklich um ihre Selbstbeherrschung.
Eine Tatsache in der Sirenenwelt hat mich wirklich zum Lachen gebracht. Aragona, die Seherin erzählt Lilith ein Geheimnis über die Sirenenstädte und erklärt ihr, wie diese an ihre Macht kommen:
"Jeder Sirene muss bei der Vollendung ihres 190. Lebensjahr[es], wenn sie also die Volljährigkeit erreicht, auf diesen Siegelring und das Tuborino schwören." Ich fand einfach die Zahl witzig ;D Da muss man ja ewig warten, bis man Alkohol trinken kann ^-^ 

Melodie der Finsternis ist ein spannender Roman, der uns in eine unbekannte Welt entführt und mit Geheimnissen, Zuneigung und Mut auf emotionaler Ebene punktet. Schade ist die fehlende Auflösung am Ende des Romans.


4 Marshmallows