Dienstag, 26. Juni 2012

[Filmreview] Battle Royale

Gestern habe ich Battle Royale beendet. Meine Rezension finde ihr hier oder direkt unter diesem Post ;)
Die Filmreview wird nur eine kurze sein, da zum Inhalt in der Rezension (fast) alles gesagt ist.

Der Anfang des Filmes ist wirklich gut. Lächerlich dagegen ist die Frau im Video, die die Regeln erklärt. Als wäre sie auf Drogen, total überdreht... Allerdings sind die Tötungsszenen, sowie das Explodieren der Halsbänder nicht annähernd so schlimm wie im Buch, weshalb der Film ruhig FSK 16 hätte sein können. Nach dem guten Anfang kam mir alles sehr aneinandergereiht vor, da unbedingt alle Tode eingebracht werden mussten, was bei 42 nicht ganz so schnell vonstatten geht. Natürlich ist mir klar, dass all die Gedanken und Gespräche nicht komplett eingebracht werden können, denn sonst wäre der Film ja fünf Stunden lang, aber es passierte alles so schnell. Im Buch hat man das Gefühl, als passieren diese etwa 48h innerhalb von mehreren Wochen. Shinji und Kazuo, ebenso wie Shogo sind im Buch wichtige Charaktere, die meiner Meinung nach nicht genug zur Geltung gebracht wurden. Besonders Shinji. Er ist ein starker Charakter und stirbt "einfach so". Das spiegelt seinen Charakter und seine Einstellung absolut nicht wider, wie sie sind. Ebenso wie Kazuo. Er ist der absolute Megafeind No.1, weil er keine Emotionen zeigt und jeden tötet, der in seine Nähe kommt. Aber im Film wird er kaum gezeigt und seine Todesszene ist ziemlich... unspektakulär- und das für eine Tötungsmaschine. Das war mir alles zu einfach gehalten.
Gut fand ich dagegen, dass nach jedem Tod eingeblendet wurde, wer die Person war und wie viele noch übrig sind (okay, das klingt echt bescheuert ^.^).
Das Ende mit Shogo, Shuya und Noriko kam viel zu schnell und dann die "Auflösung" am Ende mit dem Ausbilder Sakamochi... Äm ja... Diejenigen, die den Film kennen, wissen, was ich meine. Absolut lächerlich das Ende, aber was soll's ^.^
Shuyas Stimme fand ich toll ;) Obwohl ich die Sprache nicht wirklich abhaben kann, ist sie mit englischen Untertiteln irgendwie cool :)
Also, wer das mit dem (Ketchup-)Blut nicht so eng sieht und auch schon mindestens 16 ist, kann den Film ruhig gucken und damit verbessere ich meine Aussage in der Buchrezension: Der Film ist nicht schlimmer als das Buch. Im Gegenteil: Das Buch ist an manchen Stellen total krass, was im Film nie so ist.
Also kurz gesagt: Wenn ihr den Film recht locker aushaltet, ohne euch vor Angst zu verkriechen oder vor Ekel gar nicht hinguckt, dann könnt ihr auch das Buch lesen und aushalten :D

Wer den Film schauen möchte, kann mich gerne kontaktieren, dann gibt's denn Link (von Youtube, allerdings schwer zu finden)

Kommentare:

  1. Dann bin ich ja beruhigt, dass du den Film auch so schlecht fandest :-)
    Danke für deinen Kommentar und auch diese Film-Rezension

    Lg

    Steffi

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  2. Ich kenne das Buch (noch) nicht, den Film finde ich aber durchaus sehenswert. Das Ende ist natürlich ein bisschen sehr unrealistisch, aber ansonsten fand ich ihn echt gut gelungen. Vor allem der Anfang hat mir gefallen, als die Schüler in dem Raum saßen und mit ihrem Schicksal konfrontiert wurden.

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