Freitag, 6. Januar 2012

{Chapter Challenge} Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele: Kapitel 04

Erster Satz:
"Ein paar Sekunden lang sehen Peeta und ich dabei zu, wie unser Mentor versucht, dich aus dem ekelhaften Schleim zu erheben, der aus seinem Bauch gekommen ist."

Review zu Kapitel 04:
Nachdem Katniss und Peeta den total betrunkenen Haymitch, ihren Mentor vor und während den Spielen, unter die Dusche geschafft haben und Peeta den Rest netterweise alleine übernommen hat, plagen Katniss Zweifel an Peetas Verhalten. Will er Haymitch nur für sich einnehmen? Katniss kommt schließlich zu dem Schluss, dass er einfach ein netter Mensch ist - und das ist absolut nicht gut, wenn es wäre ihr lieber, wenn er böse uns gemein ist. Dann würde es ihr leichter fallen, gegen ihn anzutreten. Sie ist total sauer wegen seines netten Wesens und wirft deshalb sogar die Plätzchen seines Vaters aus dem Fenster des Zuges.
Diese doch recht kurze Szene fand ich sehr eindrucksvoll. Vielleicht ist es schwerer gegen die anderen Tribute zu kämpfen, wenn man sie kennenlernt und als nett empfindet, aber Katniss kann diese Tatsache nicht ändern.
Katniss denkt zurück an die Zeit, kurz nachdem ihr Vater in der Mine gestorben war - die Zeit, als es noch wenige Wochen bis zu ihrem zwölften Geburtstag waren. Eine schlimme Zeit. Sie hatten kaum etwas zu essen und Tesserasteine konnten sie auch noch nicht annehmen. Also lernte Katniss jagen.
Der wohl prägnanteste Satz in dieser Erinnerung ist folgender: "Ich sorgte dafür, dass wir überlebten." (Zitat S. 59)
Dieser einzelne Satz zeigt die ganze Verantwortung, die Katniss auf ihren Schultern tragen musste - und das schon mit elf. Sie passte auf ihre kleine Schwester auf, weil es die traumatisierte Mutter nicht mehr konnte. Sie ging illegal jagen, damit wenigstens eine Kleinigkeit auf den Tisch kam. Früh erwachsen zu werden, ist nicht immer positiv, aber in so einer Welt wohl notwendig.
Nach einiger Zeit taute Katniss' Mutter wieder auf. Sie stellte Arzneien her und arbeitete wieder in der Apotheke, aber "Zwischen uns wurde es nie mehr so wie vorher." (Zitat S.61)  Dieser Satz hat mich richtig traurig gemacht. Das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter wurde durch einen tragischen Unfall verrüttet und es kann nie wieder wie vorher sein. Es wird immer Abstand geben und das ist echt traurig.
Schließlich fährt der Zug im Kapitol ein. Peeta und Katniss sind überwältigt von der Pracht. Das Kapitol ist wohl der einzige Ort, der noch annähernd wie die frühere Welt ist: Es gibt Autos, Geschäfte, Straßen und keine Sorgen. Eine total verkehrte Welt, wenn man an die Distrikte denkt. Hier scheint alles übertrieben und scheinheilig zu sein. Eine Traum, in den man hineingerät.
Die Massen winken dem Zug zu. Diese Massen warten jedes Jahr auf die Spiele als ein Kulturgut der Unterhaltung, denn sie müssen keine Angst um das Leben ihrer Kinder haben.
Und am Ende dieses Kapitels versteht Katniss endlich, warum sich Peeta so verhält, wie er sich verhält. Er entwickelt einen wahnsinnigen Kampfgeist, den man deutlich spüren kann, obwohl wir die Welt mit Katniss' Augen sehen: " Er hat nicht akzeptiert, dass er sterben soll. Er kämpft bereits jetzt um sein Leben." (Zitat S.70) Und gleichzeitig verstehen auch wir als Leser, was dieser Kampfgeist bedeutet: "Was auch bedeutet, dass der nette Peeta Mellark, der Junge, der mir einst das Brot geschenkt hat, darauf aus ist, mich zu töten." (Zitat S.70)

Kommentare:

  1. Hey,
    ich hab jetzt schon so viel von deinem Blog gehört und ich war auch schon öfters hier :)
    Aber jetzt bin ich endlich mal regelmäßige Leserin geworden.
    Es würde sehr freuen, wenn du auch bei mir vorbeschaust.

    http://thebravebooks.blogspot.com/

    LG
    Brave :)

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  2. Keine Sorge^^
    Ich hab bis jetzt nur positives gehört...
    Mach so weiter, ich finde deine Posts richtig toll ;)

    GLG
    Brave

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  3. Ich bins schon wieder^^

    Ich habe dich getaggt;)
    Schau doch mal bei mir vorbei...

    thebravebooks.blogspot.com

    LG
    Brave

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